Die besten Songs von Gentle Giant

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Die besten Songs von Gentle Giant

Beitrag: # 76285Beitrag AusDemWegIchBinArzt
15.01.2020, 12:09

Wie zeitlos und au√üergew√∂hnlich gut die Musik von GG auch noch nach Jahrzehnten ist, zeigt sich schon alleine daran, dass es wirklich schwer f√§llt eine Auswahl zu treffen. Denn so gut wie alle Songs zumindest aus der Zeit von 1970 bis 1977 sind von beispielhafter, geradezu sensationeller Qualit√§t. Alte Stilelemente treffen auf avantgardistische Klangexkursionen und zeugen von einer ungeheuren stilistischen Offenheit, die von den technischen Ausnahmef√§higkeiten der einzelnen Musiker erst zu wahrer Gr√∂√üe gebracht wird. Dabei gelang der ausschlie√ülich aus versierten Multiinstrumentalisten bestehenden Gruppe auch noch das verbl√ľffende Kunstst√ľck, trotz aller Abstraktheit und Verschrobenheit immer zug√§nglich zu bleiben und ihre unendlichen M√∂glichkeiten nie zur blo√üen Selbstdarstellung zu mi√übrauchen.

1. Giant: Das Deb√ľt ist etwas rauer geraten als die sp√§teren Alben und man merkt, das die Band noch ein wenig auf der Suche nach ihrem Stil ist, auch wenn schon alle notwenigen Zutaten in H√ľlle und F√ľlle vorhanden sind. Die Grundlagen f√ľr die weitere stilistische Entwicklung sind hier fraglos bereits vollst√§ndig gelegt. "Giant" bewegt sich mit seiner kraftvollen Gangart im Gravitationsfeld des zeittypischen Hardrock, ist aber dennoch durchaus komplex strukturiert und durch gewisse Br√ľche gekennzeichnet, wie sie typisch f√ľr GG sind. Dazu lebt das St√ľck nicht zuletzt von der fetten Hammondorgel. Definitiv ein Album-Einstand nach Ma√ü !

2. Nothing At All: Das zweite absolut herausragende St√ľck auf dem Deb√ľt ist das auf den ersten Blick fast eine Spur zu konventionell und f√ľr GG eher untypisch erscheinende "Nothing At All", welches mit etwas √ľber neun Minuten Spieldauer auch gleichzeitig den l√§ngsten Track des Album markiert. Einer der wenigen Longtracks im k√ľnstlerischen Portfolio der Band √ľbrigens, die √ľblicherweise in 4-6min√ľtigen Songs mehr Ideen unterbrachte als andere Bands in 20min√ľtigen, aber das nur nebenbei. "Nothing At All" beginnt akustisch, steigert sich langsam und verstr√∂mt interessanterweise ein ziemlich starkes Led Zeppelin-Feeling. Das St√ľck k√∂nnte durchaus auch von Page, Plant & Co. stammen und um sich das vorzustellen, bedarf es nicht mal einer sonderlich bl√ľhenden Fantasie. Im Mittelteil m√ľndet es in ein mit Phasing-Effekten angereichertes (und nicht allzu inspiriertes) Schlagzeugsolo, welches letztlich auch die Verantwortung daf√ľr tr√§gt, dass der Song auf 9 Minuten gestreckt wird. √úber Sinn und Unsinn dessen kann man streiten, unterm Strich bleibt dann aber doch ein unverzichtbarer Lavalampen-Song f√ľr die Ewigkeit.

3. The House, The Street, The Room
: Mit dem zweiten Album hatte die Band ihren Stil endg√ľltig gefestigt und klargemacht, dass sie Musik f√ľr den aktiven H√∂rer macht, der Musik bewu√üt erleben und genie√üen will, anstatt sie zur banalen Hintergrundberieselung verkommen zu lassen. Das genaue Gegenteil jener verdummenden Wegwerfmusik, wie sie die heutige Generation Download pr√§feriert. "The House, The Street, The Room" wird von einem sehr einnehmenden, markanten Riff eingeleitet....zun√§chst auf dem Piano, sp√§ter dann auf der Gitarre fortgef√ľhrt, welche schlie√ülich von einer kontrastrierend eingesetzten Hammondorgel unterst√ľtzt wird und den Song in der Intensit√§t sich immer weiter steigern l√§√üt. Zwischendurch wird der Fluss immer wieder von kleinen Spielereien unterbrochen und windet sich um alle m√∂glichen Ecken, ohne das deswegen jedoch der Eindruck von Zerrissenheit entstehen w√ľrde.

4. Black Cat: Die zweite Scheibe strotzt nur so vor Abwechslungsreichtum und das n√§chste Beispiel daf√ľr ist das leicht jazzige, verspielte, durch polyphonen Gesang und Streicher gepr√§gte und in der Tat tendenziell eher samtpf√∂tig daherkommende "Black Cat", welches den H√∂rer sofort gefangennimmt und vor dem inneren Auge das Bild einen kleinen, neugierigen schwarzen Katze illustriert, die mit hochgerecktem Schwanz und gespitzten Ohren die Stra√üe entlanghuscht, √ľber Z√§une springt oder auf D√§chern herumtapst. Ich liebe es, wenn Musik in der Lage ist, derartige Bilder im Kopf entstehen zu lassen. Sowas zu schaffen, ist echte Kunst. Ein faszinierendes St√ľck.

5. Wreck: Ein perfektes Beispiel daf√ľr, wie man ein auf den ersten Blick vermeintlich simples St√ľck kreiert, welches doch voller Raffinesse und detaillierter Feinheiten steckt. Zun√§chst erscheint der schwer und massiv dahingroovende Song wie ein alter Seemanns-Shanty, den man auch mit 3,8 Promille auf dem Turm problemlos mitgr√∂hlen kann, wird dann aber doch aufgebrochen durch den Einsatz von Streichinstrumenten, Spinett und Fl√∂ten und offenbart somit nach und nach eine fast ungeahnte Feingeistigkeit.

6. Peel The Paint: Dieser Song vom dritten Album ist ein progressiver (Hard-)rockkracher, der mit exzessivem, unerwartet aggressivem Gesang von Derek Shulman aufwartet, aber auch gen√ľgend Raum f√ľr Komplexit√§t und experimentelle Parts sowie eine jazzige Note l√§√üt. Auch hier machen zu Beginn Streicher und sp√§ter z√§hnefletschende Orgel wieder einen nicht unwesentlichen Teil des Songs aus, ebenso gibt es im weiteren Verlauf den Einsatz eines Saxophons zu vermelden.

7. Mister Class And Quality ?: Ebenfalls vom dritten Album ist das einer meiner liebsten Songs der Band. Ein ziemlich obskures, komplexes St√ľck mit Geige, mehrstimmigem Gesang, Hammondorgel und diversen schr√§gen Effekten. Insgesamt sehr vielschichtig.

8. The Advent Of Panurge: Dieses St√ľck geh√∂rt auch zu den absoluten Signature-Songs von GG, wobei ich die entfesselte, mit Improvisationen angereicherte Liveversion immer noch ein ganzes St√ľck besser fand als die etwas gebremstere Studioaufnahme. So oder so aber einer der unverzichtbarsten Momente aus der klassischen GG-Phase. Unerh√∂rt abwechslungsreich, vielf√§ltig instrumentiert und kontrapunktisch arrangiert, komplex struturiert und trotzdem in nicht einmal f√ľnf Minuten Dauer auf den Punkt gebracht. Erneut ein herausragender Beweis f√ľr die Klasse und die √ľberbordende Kreativit√§t dieser genialen Truppe.

9. A Cry For Everyone: Ein f√ľr GG-Verh√§ltnisse eher eing√§ngiger, gradliniger und rockiger Song, der aber wie gewohnt von sehr netten Details und Ideen aufgewertet wird und ohne Frage ebenfalls f√ľr die stilistische Vielseitigkeit der Band steht.

10. The Runaway: "In A Glass House" d√ľrfte sicherlich eine der gr√∂√üten (und experimentellsten) musikalischen Sternstunden in der Karriere von GG sein. Das er√∂ffnende, verschwurbelte "The Runaway" beginnt mit dem klirrenden Ger√§usch zerbrechenden Glases, welches St√ľck f√ľr St√ľck in einen regelm√§√üigen Rhythmus √ľbergeht und letztlich in einem Songaufbau m√ľndet, der vor Komplexit√§t, Einfallsreichtum und Spr√ľngen im musikalischen Thema nur so strotzt. Die Instrumentierung ist ausgesprochen vielf√§ltig, bis hin zu einem total abgefahrenen Xylophonsolo. Eine brilliante und bei aller Progressivit√§t dennoch stets nachvollziehbar bleibende, au√üerordentlich einnehmende Demonstration der musikalischen F√§higkeiten dieser Ausnahmeformation.

11. Experience: Dieses virtuose Werk ist sicherlich eines der Highlights auf "In A Glass House", und glänzt mit ausgeprägter Polyphonie, Kontrapunktion, rockigen Passagen und unerhörtem Ideenreichtum, was sich in einer beständigen Wandlungsfähigkeit zwischen den unterschiedlichsten musikalischen Polen während der gesamten Spielzeit äußert.

12. Aspirations: Dieses geh√∂rt zu meinen allerliebsten St√ľcken aus dem Hause Gentle Giant und besitzt eine unerreichte Tiefenwirkung. Ein zart dahingetupftes Gem√§lde mit verhaltenem Gesang und melancholischer Atmosph√§re, dominiert haupts√§chlich durch ein akzentuiert gespieltes E-Piano, dezente Akustikgitarre und unaufdringliches Schlagzeug.

13. Cogs In Cogs: Eine polyphone, nach vorne gehende Attacke mit expressivem Gesang, die auch nach Jahrzehnten kein St√ľck angestaubt und selbst aus heutiger Sicht immer noch ziemlich "far out" klingt und in gerade einmal drei Minuten alles auff√§hrt, was wahrhaft progressive Musik zu bieten imstande ist.

14. Free Hand: Das Titelst√ľck der 75er Scheibe, auf der die Band quasi alle auf den vorherigen Alben erworbenen St√§rken noch einmal in Perfektion geb√ľndelt hatte, ist ein gut nach vorne gehender, hektisch pulsierender Rocker, der aber gleichwohl sehr verspielt in Szene gesetzt wird, abrupte Wendungen und dissonante Elemente genauso beinhaltet wie jazzige Passagen und alles in allem eine ebensogute Figur auf "The Power And The Glory" oder "In A Glass House" abgegeben h√§tte.

15. Time To Kill: Auch hier l√§√üt sich nat√ľrlich ohne Umschweife konstatieren, dass man es mit einem engagiert voranst√ľrmenden, intelligenten und durchaus vertrackten Progressive Rocker der obersten Liga zu tun hat, was bei einer Band wie GG zu jener Zeit auch nicht anders zu erwarten gewesen w√§re. 9/4tel-Takt, "schr√§ge" Harmonien und Melodieb√∂gen die einfach "anders" sind, sp√§ter gesellen sich noch leicht verwaschen klingende "ohooo"-Ch√∂re hinzu - fertig ist abermals ein St√ľck Musik der Extraklasse.

16. Talybont: Zum stilistischen Portfolio von GG geh√∂rte neben vielen anderen Einfl√ľssen auch immer ein ausgepr√§gtes H√§ndchen f√ľr Renaissancemusik bzw. mittelalterliche Kl√§nge, was sich immer wieder in wunderbaren musikalischen Kleinoden √§u√üerte, die neben den ganzen hochkomplexen sonstigen Verr√ľcktheiten den Ohren zwischendurch eine harmoniedurchflutete Pause schenkten. So auch das wundersch√∂ne "Talybont", welches wohl urspr√ľnglich als Bestandteil eines Soundtracks f√ľr eine "Robin Hood"-Verfilmung gedacht war, der dann doch nicht zustande kam. Somit landete das St√ľck letztlich dann als kleine akustische Verschnaufpause auf "Free Hand" und begeistert als kurzes, mittelalterlich anmutendes Instrumentalst√ľck mit Bass, Cembalo, Blockfl√∂ten, Tambourin und g√§nzlich ohne das √ľbliche rocktypische Instrumentarium. Nicht mal drei Minuten lang, aber zum Heulen sch√∂n und absolut Kopfkino-w√ľrdig.

17. Give It Back: Auf dem "In¬īterview"-Album (1976) hatte die Band ihren Zenit bereits hinter sich gelassen und (unter enormem Zeitdruck) eine zwar gute Scheibe eingespielt, mit der jeder GG-Fan ordentlich bedient wurde, aber die Zeit der st√§ndigen Steigerungen war vorbei. Es handelte sich vielmehr erstmals um eine Stagnation, wenn auch fraglos auf hohem Niveau....aber man konnte bereits erahnen, dass es danach nur noch abw√§rts gehen w√ľrde. "Give It Back" ist einer der interessantesten und ungew√∂hnlichsten Songs auf dem Album, weil er noch einmal eine neue Facette der Band zeigt, die es zuvor nicht gegeben hatte: Die Band experimentiert mit Reggae-Elementen, was zwar zun√§chst gew√∂hnungsbed√ľrftig erscheint (im Gegensatz zu den bereits gewohnten, routinierten Rock-, Jazz-oder Renaissance-Mustern), aber nach einer gewissen Eingew√∂hnungszeit durchaus eine gewisse Schl√ľssigkeit nicht entbehren l√§√üt. Wie √ľblich gibt es seltsame Gesangslinien, das St√ľck kommt aber insgesamt relativ eing√§ngig und irgendwie "laid back" daher und macht unterm Strich einfach Spa√ü.

18. Two Weeks In Spain: Ab "The Missing Piece" (1977) begann dann wirklich der allm√§hliche Abstieg in die Niederungen gradliniger, einfach instrumentierter und auf kommerzielle Zug√§nglichkeit getrimmter Rock-/Popmusik. Doch noch war nicht alles verloren, auch auf dem 77er Werk gibt es neben ein paar tats√§chlichen Ausf√§llen noch Songs, die das klassische GG-Fahrwasser nicht verlassen haben und eigentlich alle stilistischen Ingredienzien bieten, die man von einer Band dieses Formats erwartet - nur halt von der instrumentalen Seite weniger vielf√§ltig umgesetzt und weitgehend auf klassisches Rockband-Equipment beschr√§nkt. Das charmante, durchaus feurige"Two Weeks In Spain" geh√∂rt dabei zu den melodi√∂seren Vertretern unter den GG-Songs, entbehrt vom Arragement her trotz aller Eing√§ngigkeit keineswegs der gewohnten Komplexit√§t und wird absolut mitrei√üend intoniert und h√§tte ohne Zweifel auch auf einem der fr√ľheren Alben seinen Platz finden k√∂nnen.

19. For Nobody: Ein weiterer richtig starker Song der 77er Scheibe ist "For Nobody" und hier gibt es ebenfalls die "alten" Gentle Giant noch einmal in absoluter Bestform, nur wie gesagt mit einfacherer Instrumentierung. Aber ansonsten wird noch mal alles geboten, was geht: Satte Orgel, hektisches Timing, komplexe Vertracktheit, gewollte Br√ľche, teilweise polyphoner Gesang und der eine oder andere dar√ľbergelegte Effekt.

20. Inside Out: Nachdem die seichte, ultrapoppige, total orientierungslose und der Band schlicht unw√ľrdige 78er "Giant For A Day"-Scheibe dann wirklich ein kompletter Griff in die Sanit√§rkeramik war (und deswegen hier auch kein Song davon ber√ľcksichtigt wird), mu√üte die Band eine ihre musikalische Zukunft betreffende Entscheidung f√§llen. Die Zeit der gro√üen Prog-Werke war zeitgeistbedingt vorbei, aber mit der genannten "Giant For A Day"-Scheibe hatte man sich im Bem√ľhen, Anschlu√ü an die erfolgreichen Pop-und Discobands der Zeit zu finden, ebenfalls keinen Gefallen getan und die eigene Glaubw√ľrdigkeit zudem schwer besch√§digt. Also entschlo√ü man sich 1980 mit dem "Civilian"-Album nochmal zu einer radikalen Kurs√§nderung, die zwar ebenfalls mit den fr√ľheren Alben √ľberhaupt nichts mehr gemein hatte, k√ľnstlerisch aber viel schl√ľssiger ausfiel als "Giant For A Day" und am Ende letztlich dann nur kurze Zeit sp√§ter zu der Einsicht f√ľhrte, die Band aufzul√∂sen. Vielleicht w√§re es sinnvoller gewesen, einfach nur den Bandnamen zu √§ndern - aber ob das was gebracht h√§tte, geh√∂rt letztlich auch ins Reich der Spekulationen. "Civilian" ist ein homogenes, kraftvolles Album, welches wie gesagt keine Erinnerungen an die progressive Vergangenheit mehr beschw√∂rt und daf√ľr eher irgendwo zwischen Hardrock, AOR / Mainstream Rock und einigen New Wave-artigen Elementen und Soundspielereien pendelt, also durchaus seinerzeit auf der H√∂he der Zeit war. Das entspannt flie√üende "Inside Out" ist einer der st√§rksten Songs dieser untersch√§tzten Scheibe und klingt auch aus heutiger Sicht noch frisch und eigentlich absolut zeitlos.

21. Heroes No More: Dieser emotionale, eing√§ngige und dennoch v√∂llig unkitschige AOR-Track stammt ebenfalls aus den "Civilian"-Sessions, war aber auf dem urspr√ľnglichen Album nicht enthalten und wurde erst auf sp√§teren CD-ReReleases als Bonustrack ber√ľcksichtigt. Ich mochte die Nummer immer sehr, sie ber√ľhrt mich immer wieder. Eigentlich kommt bei dem leicht wehm√ľtigen St√ľck mit Derek Shulmans klagendem Gesang immer etwas Abschiedsstimmung auf, was nat√ľrlich noch durch den Eindruck verst√§rkt wird, dass es sich tats√§chlich um Gentle Giants Schwanengesang gehandelt hat.
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Re: Die besten Songs von Gentle Giant

Beitrag: # 76288Beitrag Vertigo
15.01.2020, 12:16

Uh da hab ich praktisch keinen einzigen Song im Kopf (zwei oder drei vielleicht) da m√ľsste ich erst alle nachh√∂ren
"Ich glaube, dass ein Optimist, der erkennen mu√ü, dass seine Ideale sich nicht erf√ľllen, trotzdem ein erf√ľllteres Leben hat, als ein Pessimist, der sich best√§tigt sieht" (Richard David Precht)

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Re: Die besten Songs von Gentle Giant

Beitrag: # 76290Beitrag AusDemWegIchBinArzt
15.01.2020, 12:35

Vertigo hat geschrieben: ‚ÜĎ
15.01.2020, 12:16
Uh da hab ich praktisch keinen einzigen Song im Kopf (zwei oder drei vielleicht) da m√ľsste ich erst alle nachh√∂ren
Das ist ja nicht weiter schlimm.......ob auswendig gewu√üt oder erst nachgeh√∂rt, die Ausf√ľhrungen und Eindr√ľcke dazu sind ja davon nicht abh√§ngig. Hauptsache, der Thread l√§uft nicht ins Leere. ;) 8-)
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Re: Die besten Songs von Gentle Giant

Beitrag: # 76317Beitrag Oracle
16.01.2020, 19:58

The Advent of Panurge
Ein großartiger Track der das ganze Genie dieser Band präsentiert.
Die virtuose Musikalit√§t, der soulige, entspannte Groove, die chaotischen aber akribischen Rhythmen dazu melodische Wendungen und nat√ľrlich der perfekte Gesang voller Energie und verschiedenen Gesangsstilen.
Alle Instrumente scheinen in verschiedene Richtungen zu spielen, stark beeinflusst von Jazzimprovisationen, aber am Ende ergibt sich eine stimmige Harmonie.
Das Klavier wird auf einzigartige Weise eingesetzt.

Proclamtation
"Proclamation" ist einer der bedeutendsten Gentle Giant-Songs, den die Band jemals veröffentlicht hat.
Wenn ich an Gentle Giant denke, ist die melodische Linie und das seltsam synkopierte jazzige E-Piano zu Beginn das erste, was mir in den Sinn kommt.
Eine komplexe Komposition mit der Stimme Derek Shulman's und einer engen Basslinie von Ray Shulman.
Ich mag die Art, wie Derek in hohen und tiefen Tonlagen singt und die Keyboards im Hintergrund fließen.
Das erste, was man auf diesem Song h√∂rt, ist das Jubeln einer gro√üen Menge, dass den Aufstieg eines popul√§ren F√ľhrers/Politikers zur Macht √ľber eine Nation bereitet.
Nach einer beängstigenden und befehlenden Vokalsektion wird die Musik leise und etwas verstörend bis das Lied mit weiterem Applaus endet.

The Boys in the Band
Dieses St√ľck hat ein Killer-Orgelriff und das beste Rock-Sax, dass man h√∂chstens bei VDGG-Album zu h√∂ren bekommt.
Obwohl es auf Giants viertem Studioalbum Octopus jeder Song sein k√∂nnte, habe ich mich f√ľr The Boys in the Band als meinen pers√∂nlichen Favoriten entschieden.
Eine gro√üartige Aufnahme, der die experimentelle Seite von GG erweitert, die mit Aquiring the Taste begonnen wurde und zu einem Jazz-orientierten Sound gef√ľhrt hat.
Beginnend mit dem Klang einer sich drehenden M√ľnze ist Boys in the Band ein sehr lustiger und komplexer Song der Band.
Treibend und doch eng orchestriert, wie ein au√üer Kontrolle geratener Zug der in weniger als f√ľnf Minuten von einem Haltepunkt zum n√§chsten rast.
Gentle Giant demonstrieren, was f√ľr eine wahnsinnige Gruppendynamik die Band beherrscht und dabei die unterschiedlichsten Kl√§nge produziert, die jemals in einem St√ľck zu h√∂ren waren.
Sie bewegen sich durch eine Vielzahl von Segmenten, darunter ruhigere und härtere Momente.

Playing The Game
"Playing the Game" hat alle typischen Progrock-Elemente: dynamische, komplexe und wechselnde Tempi, seltsame Keyboard-Sounds und eine exzellenten Basslinie.
Wann immer ich diesen Track anh√∂re, begeistert mich, wie dynamisch die Bassgitarre √ľber die gesamten Songsegmente gespielt wird.
Es hat ein relativ hohes Tempo mit einigen schönen Pausen, zum Beispiel in dem Teil, in dem die Stimme einen Monolog singt.
Dann kehrt die Musik zur urspr√ľnglichen Melodie und Komposition zur√ľck, bevor ein Bassriff in ein exzellentes Orgelsolo explodiert.
Auch Derek Shulman gibt wieder eine energische, aber kontrollierte Gesangsdarbietung ab.

Way of Life
Mit vier Studioalben in der Zeitspanne von zwei Jahren k√∂nnte man erwarten, dass sich die Band kreativ ersch√∂pfen w√ľrde, aber sie machten mit In a Glass House das Gegenteil.
Die Band produzierte eine sehr gute Platte mit einer konzeptuellen Geschichte, die besagt, dass Menschen, die in Glashäusern leben, keine Steine werfen sollten.
'Way of Life' ist der aufregendste Song auf dem Album, mit einem eingängigen Motiv auf Gitarre und der Orgel, die fahrt aufnimmt, sobald das Wort 'Go!' geschrien wird .
Die Verwendung von Kontrapunkten und Kontermelodien weicht einem traumhaften Zwischenspiel, dass auf einem Harmoniummotiv basiert und durch Violine und Blockflöte begleitet wird.
Das Zwischenspiel wird f√ľr den letzten Abschnitt des Songs auf majest√§tische Weise wiederholt, lange Minimal-Harmonium-Ebenen, verl√§ngern das Ende.
Way of Life ist purer Prog'n'Roll, mit einem rasanten und waghalsigen Riff und einigen Stimmungswechseln.
Das virtuose Gitarrenspiel von Gary Green, das straffe Schlagzeug von Weathers und der symphonische Mittelteil mit einer sehr angenehmen Melodie und einer kraftvollen Orgel von Minnear.
Nach dem dritten Vers gibt es eine ruhige Orgelsektion, in der Minnear leise singt.
Die letzten neunzig Sekunden bestehen aus nichts anderem als einem merkw√ľrdigen Orgelriff, das ad nauseum gespielt wird.

Giant
ist ein klassischer Prog-Track, der GGs Legende begr√ľndet, -unheimlich dynamisch und rockig!
Mir gefällt, wie die Gitarre gespielt wird, um den Gesang am Ende jeder Textzeile hervorzuheben.
Mit Jazz-Big-Band- und rockigen Klängen ist dieser Track PROG bis in die letzte Ecke.
Der Teil in der Mitte dieses Songs mit seinen bombastischen, monumentalen Chorarrangements lässt mich immer frösteln.
Dereks Stimme klingt in der Aufnahme etwas verwaschen aber das passt perfekt zur Stimmung dieses fr√ľhen symphonischen Prog-Klassikers.
Giant 'ist ein brillanter und bombastischer Track mit großartigen Bläserabschnitten, einem originellen Couplet-Thema und einer ungewöhnlichen Songstrukturierung.

Nothing At All
ist eine Ballade mit starken Akustikgitarren-Parts und ein Meisterst√ľck im 10-Minuten-Bereich.
Der epische Track beginnt wunderschön, ruhigen und jagt in einem fabelhaften Blues-Teil mit exzellenter Gitarrenarbeit von Gary Green nach vorne. Das Schlagzeugsolo, das im Mittelteil einsetzt, spielt sich in einem schönen Klavierpart ab, in dem das Klavier mit dem Schlagzeug zu kämpfen scheint.
Das ist eine interessante M√∂glichkeit, den Song ein wenig aufzubrechen, sowas h√∂rt man √ľblicherweise auf Livealben und hier ausnahmsweise auch mal als Studiotrack.

Pantagruel's Nativity
GG-Klassiker mit sch√∂ner Melodie, atemberaubender Lead-Gitarre und gro√üartigem Vibraphon und auch Blech- und Holzblasinstrumenten d√ľrfen nicht fehlen.
Dieses St√ľck ist eine perfekte Einf√ľhrung in die Band, weil die seltsamen Instrumente, Stimmharmonien und den f√ľr sie typischen Hardrock-E-Gitarrenriffs all ihre Talente demonstrieren.
Ein Meisterwerk der Satire und der Komik, mit diesen atemberaubenden Geweben aus E-Gitarre, Keyboards, Trompete und guten Vibes.

Schooldays
Dieses Mini-Epos ist unglaublich! Es ist einer der lustigsten Songs bei dem ich vor allem dieses brillante Bassspiel liebe.
Beginnend mit einer gro√üartigen, eindringlichen Vibraphonmelodie und einer seltsamen, nachhallenden Vokalharmonie verwandelt es sich sp√§ter in eine fr√∂hliche und h√ľpfende Vokalmelodie mit seltsamen Rhythmen.
Das Bassspiel ist unglaublich schnell und w√ľtend und es sind Klavierakkorde zu h√∂ren, die mit melancholischen Vokalharmonien G√§nsehaut erzeugen.
Der dunkle Abschnitt endet und ein erstaunliches Vibraphon-Solo mit Klavierakkorden beginnt.
Nach diesem Solo ist der Refrain mit seinem rasenden Bassspiel wieder zu hören

Think Of Me With Kindness
Dieser Track ist f√ľr mich einer der sch√∂nsten im Prog √ľberhaupt, diese leidenschaftliche Stimme von Kerry Minnear sowie das erhebende Horn-Arrangement.
Das St√ľck ist in seiner Einfachheit absolut sch√∂n, aber es ist √ľberhaupt kein einfaches Lied. Verwirrt? Was ich damit meine ist, dass es an Orte geht, an die ich nicht denke, dass es dort hingehen wird.
Das ganze kumuliert in einer gro√üartigen, symphonischen Prog-Ballade, die mein Herz zum Schmelzen bringt, wie die emotionalen, herzzerrei√üenden Worte √ľber verlorene Liebe.
Es gibt keine großen Instrumentalsektionen, aber dieses Lied benötigt auch keine.

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Re: Die besten Songs von Gentle Giant

Beitrag: # 76322Beitrag AusDemWegIchBinArzt
16.01.2020, 20:56

Ich hab oben in meinem Beitrag auch schon mal angefangen, die ersten Songs genauer zu beleuchten.... ;)

....den Rest mache ich dann in den n√§chsten Tagen nach und nach. Jetzt werde ich allm√§hlich zu m√ľde, um mich vern√ľnftig zu konzentrieren. Bin halt keine 25 mehr. :biggrinn:

Aber morgen hab ich frei und das Wochenende steht eh vor der T√ľr, da werde ich dann Zeit finden, die √ľbrigen Tracks in meiner Liste auch alle zu kommentieren.
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Re: Die besten Songs von Gentle Giant

Beitrag: # 76352Beitrag AusDemWegIchBinArzt
18.01.2020, 19:31

So, ich bin jetzt fertig mit den Erl√§uterungen. M√ľ√üt ihr wieder wie gehabt hochscrollen, wenn ihr das bei den einzelnen Songs nachlesen wollt. :yahoo: 8-)


@J√ľrgen: Kommt von Dir jetzt eigentlich auch noch was zum Thema GG ? boys_0222

Und will sonst vielleicht nicht doch mal der eine oder andere noch seinen persönlichen Senf dazugeben ?
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Re: Die besten Songs von Gentle Giant

Beitrag: # 76359Beitrag Oracle
18.01.2020, 22:36

Bin etwas √ľberrascht von Heroes No More und Inside Out in deiner Auswahl.
Rhytmisch total langweilig und auch etwas dem Zeitgeist anbiedernd.
Sicherlich gut h√∂rbare Songs aber ich finde sie kommen nicht ann√§hernd ans Fr√ľhwerk.
Bei Free Hand, In terview und Missing Piece kann ich mich nicht f√ľr einen herausragenden Track entscheiden.
Vielleicht baue ich da später nochwas ein.

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Re: Die besten Songs von Gentle Giant

Beitrag: # 76367Beitrag AusDemWegIchBinArzt
19.01.2020, 08:48

Oracle hat geschrieben: ‚ÜĎ
18.01.2020, 22:36
Bin etwas √ľberrascht von Heroes No More und Inside Out in deiner Auswahl.
Rhytmisch total langweilig und auch etwas dem Zeitgeist anbiedernd.
Sicherlich gut h√∂rbare Songs aber ich finde sie kommen nicht ann√§hernd ans Fr√ľhwerk.
Bei Free Hand, In terview und Missing Piece kann ich mich nicht f√ľr einen herausragenden Track entscheiden.
Vielleicht baue ich da später nochwas ein.
Es sind einfach gute Songs, an denen ich nichts verkehrt finde, auch wenn sie mit dem progressiven Fr√ľhwerk nix mehr zu tun haben. Deswegen habe ich auch die Frage in den Raum gestellt, ob es was gebracht h√§tte, wenn die Band seinerzeit ihren Namen ge√§ndert h√§tte anstatt sich aufzul√∂sen.
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Re: Die besten Songs von Gentle Giant

Beitrag: # 76375Beitrag Pavlos
19.01.2020, 22:37

Super Listen bisher, Männer. Wenn ich Zeit habe, mache ich auch mal (m)eine Aufzählung.

Meine persönliche Nummer Eins der Band wurde allerdings noch nicht genannt: Memories Of Old Days.

Die melancholische Grundstimmung passt perfet zu den Lyrics. Nie waren GG intensiver, emotionaler, tiefer.

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Oracle
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Re: Die besten Songs von Gentle Giant

Beitrag: # 76376Beitrag Oracle
19.01.2020, 23:22

Pavlos hat geschrieben: ‚ÜĎ
19.01.2020, 22:37
Meine persönliche Nummer Eins der Band wurde allerdings noch nicht genannt: Memories Of Old Days.

Die melancholische Grundstimmung passt perfet zu den Lyrics. Nie waren GG intensiver, emotionaler, tiefer.
Da stehen bei mir Aspirations und Think Of Me With Kindness höher in der Gunst.

Auf deine Liste bin ich gespannt.

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Re: Die besten Songs von Gentle Giant

Beitrag: # 76377Beitrag AusDemWegIchBinArzt
20.01.2020, 07:19

Oracle hat geschrieben: ‚ÜĎ
19.01.2020, 23:22
Pavlos hat geschrieben: ‚ÜĎ
19.01.2020, 22:37
Meine persönliche Nummer Eins der Band wurde allerdings noch nicht genannt: Memories Of Old Days.

Die melancholische Grundstimmung passt perfet zu den Lyrics. Nie waren GG intensiver, emotionaler, tiefer.
Auf deine Liste bin ich gespannt.
Ich auch !!!!

By the Way: Bei mir steht "Aspirastions" auch sehr viel höher als "Memories Of Old Days".
Wenn Musik Bilder erzeugen und den H√∂rer mit auf eine Reise nehmen kann, hat sie eine ihrer edelsten Aufgaben erf√ľllt.



Ein Komma kann √ľber Leben und Tod entscheiden. Zum Beispiel bei dem Satz "Wir essen jetzt, Opa."

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nixe
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Re: Die besten Songs von Gentle Giant

Beitrag: # 79072Beitrag nixe
25.04.2020, 11:15

Gentle Giant: Was f√ľr eine einzigartige Band! Was f√ľr eine einzigartiges Debut!
Ich habe ja eigentlich alles ca. 10 Jahre später entdeckt & habe mich immer gefragt, wie es war, als die Band keiner kannte & man sie zum ersten Mal hörte? Wie kam man damals damit klar? Ok, Prog- bzw. Art-Rock stand ja doch besser da, als eben 10 Jahre später!
Mag sein, das das Debut noch nicht das Gelbe von Ei war, aber mir gefällt es ausgesprochen gut! & der erste Song, den man damals von dieser Band zu hören bekam, paßte, wie die Faust auf*s Auge: Giant!
Wie gesagt, das ganze Album m√ľ√üte Song f√ľr Song erw√§hnt werden, aber ich komme gleich zum vorletzten, da ich hier noch Diskussionen im Ohr habe: Why not? Also, warum nicht ein drums solo & piano Geklimper √ľbereinander legen & die H√∂rer damit schocken, oder wie auch immer?
Musik hat die Fähigkeit uns geistig, körperlich & emotional zu beeinflussen!

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Re: Die besten Songs von Gentle Giant

Beitrag: # 79828Beitrag nixe
11.05.2020, 07:57

Acquiring the Taste:
Wenn ich hier einen song heraushebe, dann ist es Plain Truth!
Mal wieder, weil er der Längste ist? Auch, aber violin mit Wah-Wah hat schon was.
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Re: Die besten Songs von Gentle Giant

Beitrag: # 79830Beitrag nixe
11.05.2020, 08:05

Von Gentle Giant die Songs zu benennen, die nicht gefallen, ist wesentlich einfacher, als so!
Bei den Alben geht*s einfacher, obwohl ich es auch nicht erklären kann.
Eigentlich bleibt da auch die ReihenFolge des Erscheinens bei:
I.) 1970 ‚Äď Gentle Giant, 1971 ‚Äď Acquiring the Taste, 1972 ‚Äď Three Friends, 1972 ‚Äď Octopus, 1973 ‚Äď In a Glass House, 1974 ‚Äď The Power and the Glory
II.) 1975 ‚Äď Free Hand, 1976 ‚Äď In'terview
na ja & 1977 ‚Äď The Missing Piece, 1978 ‚Äď Giant for a Day, 1980 ‚Äď Civilian
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Re: Die besten Songs von Gentle Giant

Beitrag: # 81321Beitrag faltenrock
21.06.2020, 13:09

F√ľr mich ist auch ihr Deb√ľtalbum, das absolut genialste Album der Band. Die √úberg√§nge von Chaos in Harmonien, sind sowas von genial, G√§nsehautmusik. Ich kenne keine vergleichbare Band. Bei Gentle Giant sind drei der Bandmitglieder Br√ľder, vielleicht ist das, dass Geheimnis solche Musik zu erschaffen.

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