07: Pink Floyd vs. Yes

Moderator: Pavlos

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Welche Band soll weiterkommen?

Umfrage endete am 14.09.2021, 12:51

Pink Floyd
5
63%
Yes
3
38%
 
Insgesamt abgegebene Stimmen: 8

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Pavlos
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07: Pink Floyd vs. Yes

Beitrag: # 97671Beitrag Pavlos
07.09.2021, 12:53

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Vinyl
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Re: 07: Pink Floyd vs. Yes

Beitrag: # 97673Beitrag Vinyl
07.09.2021, 17:48

Kann es ein blöderes, ungerechteres Duell geben? Das ist wie Becker gegen McEnroe, VfB gegen Kickers, Deutschland gegen Nordmazedonien, Laschet gegen Laschet, ach was da verblöde ich nur.

Es ist einfach schwierig. Das sind zwei Schwergewichte, wo man doch kein endliches Urteil fällen kann. Beide haben bahnbrechende Alben veröffentlicht, Konzerte gespielt, beide hatten auch keine ganz großartigen Zeiten....wie das eben so ist.

Ich kann noch kein Urteil abgeben, aber eine Tendenz. Denn mit Pink Floyd bin ich groß geworden. Da habe ich viele Platten schon in frühester Jugend gehört und liebe diese Scheiben immer noch. Das prägt. Yes kamen später, aber wuchtig. Ich habe noch ein paar Tage Zeit.

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Forever Old
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Re: 07: Pink Floyd vs. Yes

Beitrag: # 97675Beitrag Forever Old
07.09.2021, 19:45

Vinyl hat geschrieben: 07.09.2021, 17:48 Kann es ein blöderes, ungerechteres Duell geben? Das ist wie Becker gegen McEnroe, VfB gegen Kickers, Deutschland gegen Nordmazedonien, Laschet gegen Laschet, ach was da verblöde ich nur.

Es ist einfach schwierig. Das sind zwei Schwergewichte, wo man doch kein endliches Urteil fällen kann. Beide haben bahnbrechende Alben veröffentlicht, Konzerte gespielt, beide hatten auch keine ganz großartigen Zeiten....wie das eben so ist.

Ich kann noch kein Urteil abgeben, aber eine Tendenz. Denn mit Pink Floyd bin ich groß geworden. Da habe ich viele Platten schon in frühester Jugend gehört und liebe diese Scheiben immer noch. Das prägt. Yes kamen später, aber wuchtig. Ich habe noch ein paar Tage Zeit.
Lieber Steffen, danke Dir. Du hast es auf den Punkt gebracht. Ich bin so frei und übernehme mal Deine Ausführungen auch für mich. :handshake:
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nixe
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Re: 07: Pink Floyd vs. Yes

Beitrag: # 97682Beitrag nixe
08.09.2021, 07:55

Kampf der Titanen könnte man schon sagen.
Es kann nur eine geben, bestimmt nicht!
Es bleibt alles beim alten, nach diesen Matsch!
Es ist schnurz piep egal, wem ich meinen Punkt gebe, denn es ist in jedem Fall die richtige Entscheidung! Nur, Wann? das ist die spannende Frage! für mich jedenfalls...

Gerademal vier Jahre liegen dazwischen, als ich beide Bands kennen gelernt hatte:
1976 mit der a-side von Wish you were here fing alles an. Aber diese Story habe ich in jedes Forum reingesetzt, so auch hier, das ich mir weiteres sparen kann.
Jedenfalls waren mir Pink Floyd bis 1980 ein Begriff & eine Band, die rein garnix mehr vom Sockel hauen konnte! Also Zeit für Neues!
Wurde ich durch Pink Floyd zum longtrackFetischist brauchte ich bei Yes doch als Einstig die stortcuts!
ca. zwei drei Jahre vorher hörte ich sie live im Radio, vermutlich YesSongs, da war das Radio recht schnell wieder aus. Es ging nicht; noch nicht!
Die Tormato war für mich das richtige EinsteigerAlbum hier! Aber es war ja ausbaufähig bis hin zu Close to the Edge, Relayer & Tales from topographic Oceans!

Dieses Matsch wird bei mir keine Emotionen hervor rufen können. Es ist gefestigt!
Musik hat die Fähigkeit uns geistig, körperlich & emotional zu beeinflussen!

!!!I like Prog!!!

!!!Wenn die Sonne der Kultur niedrig steht, werfen selbst Zwerge lange Schatten!!!

Tschüß
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Vertigo
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Re: 07: Pink Floyd vs. Yes

Beitrag: # 97687Beitrag Vertigo
08.09.2021, 09:43

Auf den ersten Blick las es sich wieder schwierig, aber nix kann schwieriger als Tull gegen Magma für mich sein. Mit ein bißchen reinspüren war klar wo der Punkt hingeht.

Yes: Hab ich deutlich später als Floyd entdeckt. Fand ich anfangs erstmal zu sperrig für mich, aber hatten was - speziell Andersons Gesang - das mich am Haken dran lies. Begonnen hab ich dann mit dem eiskalten Wasser und sprang gleich mal in die "Yessongs". Wenns live bei mir zündet, dann zündets wirklich. Das Album zündete. Aber - doch das wurde mir erst viel viel später bewusst - das Album zündete intellektuell bei mir, nicht emotionell. Album auf Album arbeitete ich mich auch hier durch die Diskographie durch, sehr spät allerdings erst holte ich mir die ersten beiden Alben, genauer gesagt erst vor ein paar Jahren das allererstemal. "Yes Album", "Fragile" - beide gut. "Close To The Edge" sehr gut.

Aber dann: "Tales From Topographic Oceans". Das war das (Doppel)Album welches ich mir unbewusst von Yes erhofft hatte. Dass die fünf Herren unglaublich gute Musiker sind hörte ich schon vom ersten Moment an. Aber irgendwie war da ein Gefühl da könnte noch mehr gehen. Und das war dann dieses MEHR für mich. Eine intellektuelle wie emotionale Herausforderung. Und eine die ich heute noch so genieße wie beim ersten Hören. Die hab ich mir auch in den verschiedensten Formaten geholt. Die Doppel LP natürlich, die erste CD-Ausgabe, die nächste, die schönere CD-Ausgabe mit den Bonus-Tracks usw.
"Relayer" hinterher ist dann der Bruder der "Tales" für mich. Beide Scheiben gehören felsenfest zu meinem Prog-Kosmos. Danach mit "Going For The One" (welches meine zwei Lieblingsssongs von Yes enthält), "Tormato" und "Drama" gabs weitere gute bis sehr gute Alben, bevor Yes absolut total abkackten.
"90125" war und ist grausig für mich, ich habs erst vor zwei, drei Jahren mal wieder probiert. Und danach kam nicht mehr viel. Die beiden "Keys" Alben enthielten Lichtblicke, die "Magnification" ebenso, "Fly From Here" mag ich auch, aber als ich sie dann bei der "Songs From Tsongas" Tour das zweitemal sah (die "Union" Tour war die erste) ahnte ich irgendwie, das wird ein Abschied. Von der Musik, von den Musikern. Und so kams ja leider auch.

Yes heute sind überflüssig, banal, langweilig und irgendwie bemitleidenswert wie sie einer Sache nachhängen, die sie nicht mehr reproduzieren können. Und als sie es noch konnten, sich nicht einig wurden ob sie es wollen sollen.

Pink Floyd: Los gings bei mir ja mit Hardrock und Heavy Metal. Aber die erste Band die ich sah und hörte und die mich berührte, ganz ganz tief drinnen und die nicht in diesen harten Kosmos gehörte, das waren die Floyds. Der "Pompeii" Film im Fernsehen wars, der mich wegblies. Das war was ganz anderes als die Hartwürste, das war Musik die mir unendlich viel mehr gab als nur Energieausstoß. Diese vier Späthippies die selbstvergessen im leeren Stadion vor sich hindudeln entsprach meiner Persönlichkeit doch sehr viel mehr. Mein Floyd-Kosmos wurde beinhart geprägt von den Stücken in diesem Film.

Und um es kurz zu machen, wo ich bei Yes so einiges an Kritik raushauen muß, bei Floyd nicht. Auch hier hab ich mich natürlich durch den Katalog gearbeitet und Alben wie "Meddle", "Dark Side Of The Moon", "Wish You Were Here", "Animals" (yessssss) und ganz besonders "The Wall" gäbe ich in 100 Jahren nicht weg. Und wenn Floyd auch schwächelten mit dem eigentlichen David Gilmour Album "A Momentary Lapse Of Reason", sie erholten sich doch deutlich schneller mit der "Division Bell", die, wenn auch kein großes, doch ein gutes Album darstellt. Na und dann taten Floyd etwas, das Yes verpassten. Sie schlossen ab. "The Endless River" ist eine herrliche Platte. Gespickt mit Selbstzitaten, augenzwinkernd bunt durcheinandergemischt ist das nicht nur ein rührender Abschiedsgruß für den verstorbenen Richard Wright, sondern auch weit weg von dem was das Mainstream-Publikum sich so als letztes Album erhofft hatte. Da ist nix was sich irgendwie für kommerzielle Zwecke hätte verwenden lassen und damit waren Floyd wieder an ihrem Anfang angekommen, an Platten wie "Ummagumma", die vermutlich jeder Pink Floyd VW Golf Fahrer inniglich hassen gelernt hat. Einfach experimentieren, fliessen lassen, Ideen zusammenwerfen, umrühren, schaut-mal-so-waren-wir spielen. Eine echte Coda zu ihrem Gesamtwerk. Das wars, so waren wir, hier sind wir und nun ist Schluß. Machs gut Rick, machts gut Fans, danke dass ihr alle da wart und uns begleitet habt.
Und ganz am Ende der Platte, haut Gilmour (vielleicht mit textlicher Hilfe seiner romanschreibenden Ehefrau Polly Samson) ein Statement raus, das mir die Tränen in die Augen drückte und ihre Karriere zusammenfasst:

We bitch and we fight
diss each other on sight
but this thing we do
it's louder than words

Kämpfe? Streits? Prozesse? Scheiß drauf, unsere Musik ist größer als alle diese idiotischen Dinge die wir getan haben. Gilt das nicht auch für jeden von uns, fürs Leben an sich?

Dieser philosophische Endpunkt einer Karriere kann nur hier an letzter Stelle dieses Rückblick-Albums stehen. Danke dafür. Dank euch vieren, dass ihr mir die Tür geöffnet habt, die sich nie mehr wird schließen.
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Re: 07: Pink Floyd vs. Yes

Beitrag: # 97690Beitrag Forever Old
08.09.2021, 12:26

Ich fasse mich kurz oder kürzer:

PINK FLOYD haben mich von ihrer ersten Single (sic !) an begleitet. Tolle Platten, tolle LPs. Und sie haben mehr als eine Insel-Scheibe für mich gemacht.

YES haben das nicht geschafft, obwohl sie mit mancher Platte richtig bei mir reingehauen haben.

Sodele, abgestimmt.
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Vinyl
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Re: 07: Pink Floyd vs. Yes

Beitrag: # 97695Beitrag Vinyl
08.09.2021, 19:10

Vertigo hat geschrieben: 08.09.2021, 09:43 Auf den ersten Blick las es sich wieder schwierig, aber nix kann schwieriger als Tull gegen Magma für mich sein. Mit ein bißchen reinspüren war klar wo der Punkt hingeht.

Yes: Hab ich deutlich später als Floyd entdeckt. Fand ich anfangs erstmal zu sperrig für mich, aber hatten was - speziell Andersons Gesang - das mich am Haken dran lies. Begonnen hab ich dann mit dem eiskalten Wasser und sprang gleich mal in die "Yessongs". Wenns live bei mir zündet, dann zündets wirklich. Das Album zündete. Aber - doch das wurde mir erst viel viel später bewusst - das Album zündete intellektuell bei mir, nicht emotionell. Album auf Album arbeitete ich mich auch hier durch die Diskographie durch, sehr spät allerdings erst holte ich mir die ersten beiden Alben, genauer gesagt erst vor ein paar Jahren das allererstemal. "Yes Album", "Fragile" - beide gut. "Close To The Edge" sehr gut.

Aber dann: "Tales From Topographic Oceans". Das war das (Doppel)Album welches ich mir unbewusst von Yes erhofft hatte. Dass die fünf Herren unglaublich gute Musiker sind hörte ich schon vom ersten Moment an. Aber irgendwie war da ein Gefühl da könnte noch mehr gehen. Und das war dann dieses MEHR für mich. Eine intellektuelle wie emotionale Herausforderung. Und eine die ich heute noch so genieße wie beim ersten Hören. Die hab ich mir auch in den verschiedensten Formaten geholt. Die Doppel LP natürlich, die erste CD-Ausgabe, die nächste, die schönere CD-Ausgabe mit den Bonus-Tracks usw.
"Relayer" hinterher ist dann der Bruder der "Tales" für mich. Beide Scheiben gehören felsenfest zu meinem Prog-Kosmos. Danach mit "Going For The One" (welches meine zwei Lieblingsssongs von Yes enthält), "Tormato" und "Drama" gabs weitere gute bis sehr gute Alben, bevor Yes absolut total abkackten.
"90125" war und ist grausig für mich, ich habs erst vor zwei, drei Jahren mal wieder probiert. Und danach kam nicht mehr viel. Die beiden "Keys" Alben enthielten Lichtblicke, die "Magnification" ebenso, "Fly From Here" mag ich auch, aber als ich sie dann bei der "Songs From Tsongas" Tour das zweitemal sah (die "Union" Tour war die erste) ahnte ich irgendwie, das wird ein Abschied. Von der Musik, von den Musikern. Und so kams ja leider auch.

Yes heute sind überflüssig, banal, langweilig und irgendwie bemitleidenswert wie sie einer Sache nachhängen, die sie nicht mehr reproduzieren können. Und als sie es noch konnten, sich nicht einig wurden ob sie es wollen sollen.

Pink Floyd: Los gings bei mir ja mit Hardrock und Heavy Metal. Aber die erste Band die ich sah und hörte und die mich berührte, ganz ganz tief drinnen und die nicht in diesen harten Kosmos gehörte, das waren die Floyds. Der "Pompeii" Film im Fernsehen wars, der mich wegblies. Das war was ganz anderes als die Hartwürste, das war Musik die mir unendlich viel mehr gab als nur Energieausstoß. Diese vier Späthippies die selbstvergessen im leeren Stadion vor sich hindudeln entsprach meiner Persönlichkeit doch sehr viel mehr. Mein Floyd-Kosmos wurde beinhart geprägt von den Stücken in diesem Film.

Und um es kurz zu machen, wo ich bei Yes so einiges an Kritik raushauen muß, bei Floyd nicht. Auch hier hab ich mich natürlich durch den Katalog gearbeitet und Alben wie "Meddle", "Dark Side Of The Moon", "Wish You Were Here", "Animals" (yessssss) und ganz besonders "The Wall" gäbe ich in 100 Jahren nicht weg. Und wenn Floyd auch schwächelten mit dem eigentlichen David Gilmour Album "A Momentary Lapse Of Reason", sie erholten sich doch deutlich schneller mit der "Division Bell", die, wenn auch kein großes, doch ein gutes Album darstellt. Na und dann taten Floyd etwas, das Yes verpassten. Sie schlossen ab. "The Endless River" ist eine herrliche Platte. Gespickt mit Selbstzitaten, augenzwinkernd bunt durcheinandergemischt ist das nicht nur ein rührender Abschiedsgruß für den verstorbenen Richard Wright, sondern auch weit weg von dem was das Mainstream-Publikum sich so als letztes Album erhofft hatte. Da ist nix was sich irgendwie für kommerzielle Zwecke hätte verwenden lassen und damit waren Floyd wieder an ihrem Anfang angekommen, an Platten wie "Ummagumma", die vermutlich jeder Pink Floyd VW Golf Fahrer inniglich hassen gelernt hat. Einfach experimentieren, fliessen lassen, Ideen zusammenwerfen, umrühren, schaut-mal-so-waren-wir spielen. Eine echte Coda zu ihrem Gesamtwerk. Das wars, so waren wir, hier sind wir und nun ist Schluß. Machs gut Rick, machts gut Fans, danke dass ihr alle da wart und uns begleitet habt.
Und ganz am Ende der Platte, haut Gilmour (vielleicht mit textlicher Hilfe seiner romanschreibenden Ehefrau Polly Samson) ein Statement raus, das mir die Tränen in die Augen drückte und ihre Karriere zusammenfasst:

We bitch and we fight
diss each other on sight
but this thing we do
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Kämpfe? Streits? Prozesse? Scheiß drauf, unsere Musik ist größer als alle diese idiotischen Dinge die wir getan haben. Gilt das nicht auch für jeden von uns, fürs Leben an sich?

Dieser philosophische Endpunkt einer Karriere kann nur hier an letzter Stelle dieses Rückblick-Albums stehen. Danke dafür. Dank euch vieren, dass ihr mir die Tür geöffnet habt, die sich nie mehr wird schließen.
Jürgen, Du bereitest mir ein so fettes Grinsen mit Deinem Statement ins Gesicht, dass ich sagen mag "ich liebe Dich". Wunderbar!

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Re: 07: Pink Floyd vs. Yes

Beitrag: # 97698Beitrag nixe
08.09.2021, 19:44

Schon wieder Ende der FahnenStange? Geht nix mehr!

Knock Knock Knock: Open wide the pearly Gate!
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Re: 07: Pink Floyd vs. Yes

Beitrag: # 97703Beitrag Oracle
08.09.2021, 22:15

Ist bei mir Stimmungsabhängig.
Ich hatte Phasen Mitte bis Ende der 90er da wäre ich nicht um Pink Floyd gekommen.
Kennengelernt habe ich beide Bands 1984, seitdem hat sich seit fast 40 Jahren YES die überwiegende Zeit gehalten.
Bei beiden Bands sind die Jahre 1970-1977 die Epoche die über allem stehet.
Bei Floyd war auch 1967-1969 grandios, bei YES gefällt mir aber die Phase ab den 80ern noch zu weiten Teilen bis heute.
Vor allem als Liveband haben sie über viele Jahre mehr überzeugt, weil es die besseren Instrumentalisten sind.
Auch der Gesang von Songbird Anderson bedeutet mir mehr als die Gesangsparts von Waters/Gilmor/Wrigth.
YESSSSSSSSSSSS!

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Pavlos
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Re: 07: Pink Floyd vs. Yes

Beitrag: # 97705Beitrag Pavlos
08.09.2021, 22:31

Ich muss an dieser Stelle gestehen, dass ich Pink Floyd noch nie als die Giganten empfunden habe, die sie höchstwahrscheinlich sind. Ich habe und kenne von Ummagumma bis The Division Bell alle Platten, aber außer der wish You Were Here kann mich da keine so wirklich begeistern. Ich höre, dass das größtenteils hochklassige Musik ist, aber es berührt mich überhaupt nicht. Im Gegenteil, es lässt mich komplett kalt. Ich kann das nicht mal so richtig an irgendwas festmachen, es macht einfach nicht Klick. An dieser Stelle muss ich auch mal sagen, dass ich die Band schon immer recht unsympathisch fand.

Yes hingegen haben für meinen Geschmack von der Time And A Word bis hin zur Drama ausschließlich supertolle Scheiben aufgenommen, darunter auch zwei, drei unantastbare Meierwerke des Progressive Rock. Diese Art Prog ziehe ich der deutlich relaxteren Methode Pink Floyds definitiv vor, es darf im Prog ruhig mal ein bisschen verspielter, ja sogar ein bisschen angeberischer zugehen. Ich will instrumentale Abfahrten, ich will das gekonnte Spiel mit der Dynamik, ich will pompöse Bühnenbauten, ich will das Schälen und Ablegen der Haut, damit schon bal was Neues wächst. Ich will....YES!!!

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AusDemWegIchBinArzt
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Re: 07: Pink Floyd vs. Yes

Beitrag: # 97708Beitrag AusDemWegIchBinArzt
08.09.2021, 22:57

Nun ja.....also, für mich ist die Frage relativ leicht zu beantworten: Und zwar mit Pink Floyd.

Ich finde nicht alles von Pink Floyd umwerfend, aber ich kannte sie viel früher als Yes. Sie waren überhaupt eine der ersten progressiveren Bands (neben Eloy), die ich kennenlernte und die in meinem Leben frühzeitig eine Bedeutung gewann.

Eines der für mich berührendsten Alben dieser Band ist "Wish You Were Here", das liebe ich vom ersten bis zum letzten Ton und es gehört zu der nicht allzu oft anzutreffenden Sorte von Alben, an denen alles stimmt, alles rund ist und die man ohne Ausfall von Anfang bis Ende durchhören kann, ja sogar MUSS - und zwar ohne jemals auch nur eine Sekunde das Verlangen zu verspüren, ein Lied überspringen zu wollen. Ein momumentales Album. In der gleichen Liga spielt für mich auch der Nachfolger "Animals".

Alleine bereits diese beiden Werke überstrahlen für mich bis heute alles,was Yes jemals geschaffen haben und erzeugen eine durchdringende emotionale Wärme in mir.

Andere Alben von ihnen, die ich ebenfalls liebe, sind "A Saucerful Of Secrets" oder "Meddle". Einfach einzigartig in ihrer Ausstrahlung und Wirkung.

Yes hingegen kamen mir später nie so nahe und haben mich nie so prägen können wie Pink Floyd mit der schlichten Schönheit ihrer Musik.

Diesen Status konnten Yes bei allem Respekt nie erreichen, denn dafür waren sie mir einfach oft eine Spur zu überkandidelt, zu selbstverliebt, zu prätentiös und manchmal schlicht zu unerträglich (ich sage nur "Tales From Topographic Oceans", auch wenn mich mancher dafür hassen wird ;) ). Auch zu wechselhaft insgesamt, was die Qualität ihrer Outputs über die Jahre angeht. Heute sind sie eh indiskutabel (im Gegensatz zu Pink Floyd, denn die haben wenigstens rechtzeitig aufgehört).

Und ich gebe zu - aber das weiß jeder hier vermutlich eh - dass ich auch nie wirklich ein Fan von Jon Anderson war. Nicht, weil er ein weltfremder Spinner ist, sondern weil ich seinen Gesang bisweilen anstrengend finde und nicht in jeder Situation aushalte.

Nichtsdestotrotz mag ich einiges von Yes und höre sie ab und zu auch gerne, wenn ich in der Stimmung dafür bin. Aber nie mit der gleichen Inbrunst und Leidenschaft wie eben Pink Floyd (oder Genesis oder Eloy oder Renaissance oder Jethro Tull oder Gentle Giant, um noch ein paar andere zu nennen, die mir ebenfalls viel mehr bedeuten), das ist ganz einfach so.

Generell sind Yes bei mir auch eine Band, von der ich selten ganze Alben am Stück ertrage (mit Ausnahme von "Fragile" oder "Drama"), sondern eher nur einzelne Stücke.

Also eigentlich keine Alben-Band wie die anderen genannten oder eben Pink Floyd, sondern eher eine Song-Band. Mehr als 2, 3 Stücke hintereinander halte ich bei Yes meistens sowieso nicht aus, das wird mir einfach zuviel und das war auch immer schon so.

Yes gehen oft nur in homöopathischer Dosierung bei mir, auch wenn darunter natürlich einige objektiv gesehen wirklich großartige Kompostionen sind. Aber insgesamt berühren sie mich einfach viel zu wenig.

Im Gegensatz zu Pavlos fand ich übrigens Yes immer deutlich unsympathischer als Pink Floyd, vor allem Steve Howe und Bill Bruford. Ich mag beide als Typen überhaupt nicht...ich finde sie arrogant, herablassend, humorlos, verbissen, selbstherrlich und einfach unangenehm in ihrer ganzen Art und ihrem Auftreten. Und Anderson lebt ja wie gesagt eh auf einem anderen Planeten.

Von daher also eindeutig Pink Floyd. 8-)

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Vertigo
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Re: 07: Pink Floyd vs. Yes

Beitrag: # 97714Beitrag Vertigo
09.09.2021, 08:22

Vinyl hat geschrieben: 08.09.2021, 19:10
Jürgen, Du bereitest mir ein so fettes Grinsen mit Deinem Statement ins Gesicht, dass ich sagen mag "ich liebe Dich". Wunderbar!
Huch....wenn das die Anni liest :shock: :oops: ;) :good: :handshake: ich danke dir
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Re: 07: Pink Floyd vs. Yes

Beitrag: # 97726Beitrag Kröter
09.09.2021, 13:43

Beides nicht unbedingt meine Baustelle, aber mit einer Band kann ich wenigstens ein bissel was anfangen und höre sie auch alle Jubeljahre.
Und von daher kann ich hier den Flachwitz des Jahres anbringen: Ich sage 'Yes' zu FLOYD! :biggrinn:
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Vinyl
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Re: 07: Pink Floyd vs. Yes

Beitrag: # 97731Beitrag Vinyl
09.09.2021, 15:15

Vertigo hat geschrieben: 09.09.2021, 08:22
Vinyl hat geschrieben: 08.09.2021, 19:10
Jürgen, Du bereitest mir ein so fettes Grinsen mit Deinem Statement ins Gesicht, dass ich sagen mag "ich liebe Dich". Wunderbar!
Huch....wenn das die Anni liest :shock: :oops: ;) :good: :handshake: ich danke dir
Die kennt mich :mrgreen:

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Re: 07: Pink Floyd vs. Yes

Beitrag: # 97732Beitrag Vinyl
09.09.2021, 15:21

Ja, klar es ist Pink Floyd. Ich bin mit "Meddle", "Animals", "Wish You Were Here", "Dark Side Of The Moon" und "The Wall" aufgewachsen. Diese
Platten werden immer einen ganz besonderen Stellenwert bei mir besitzen.

Yes kamen später und ich mag alle Platten der 70er bis einschließlich der "90125". Danach hat es mich kaum noch interessiert, während
das bei den Floyds nie der Fall war.

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Re: 07: Pink Floyd vs. Yes

Beitrag: # 97741Beitrag nixe
10.09.2021, 08:33

Vertigo hat geschrieben: 08.09.2021, 09:43 Auf den ersten Blick las es sich wieder schwierig, aber nix kann schwieriger als Tull gegen Magma für mich sein. Mit ein bißchen reinspüren war klar wo der Punkt hingeht.

Yes: Hab ich deutlich später als Floyd entdeckt. Fand ich anfangs erstmal zu sperrig für mich, aber hatten was - speziell Andersons Gesang - das mich am Haken dran lies. Begonnen hab ich dann mit dem eiskalten Wasser und sprang gleich mal in die "Yessongs". Wenns live bei mir zündet, dann zündets wirklich. Das Album zündete. Aber - doch das wurde mir erst viel viel später bewusst - das Album zündete intellektuell bei mir, nicht emotionell. Album auf Album arbeitete ich mich auch hier durch die Diskographie durch, sehr spät allerdings erst holte ich mir die ersten beiden Alben, genauer gesagt erst vor ein paar Jahren das allererstemal. "Yes Album", "Fragile" - beide gut. "Close To The Edge" sehr gut.

Aber dann: "Tales From Topographic Oceans". Das war das (Doppel)Album welches ich mir unbewusst von Yes erhofft hatte. Dass die fünf Herren unglaublich gute Musiker sind hörte ich schon vom ersten Moment an. Aber irgendwie war da ein Gefühl da könnte noch mehr gehen. Und das war dann dieses MEHR für mich. Eine intellektuelle wie emotionale Herausforderung. Und eine die ich heute noch so genieße wie beim ersten Hören. Die hab ich mir auch in den verschiedensten Formaten geholt. Die Doppel LP natürlich, die erste CD-Ausgabe, die nächste, die schönere CD-Ausgabe mit den Bonus-Tracks usw.
"Relayer" hinterher ist dann der Bruder der "Tales" für mich. Beide Scheiben gehören felsenfest zu meinem Prog-Kosmos. Danach mit "Going For The One" (welches meine zwei Lieblingsssongs von Yes enthält), "Tormato" und "Drama" gabs weitere gute bis sehr gute Alben, bevor Yes absolut total abkackten.
"90125" war und ist grausig für mich, ich habs erst vor zwei, drei Jahren mal wieder probiert. Und danach kam nicht mehr viel. Die beiden "Keys" Alben enthielten Lichtblicke, die "Magnification" ebenso, "Fly From Here" mag ich auch, aber als ich sie dann bei der "Songs From Tsongas" Tour das zweitemal sah (die "Union" Tour war die erste) ahnte ich irgendwie, das wird ein Abschied. Von der Musik, von den Musikern. Und so kams ja leider auch.

Yes heute sind überflüssig, banal, langweilig und irgendwie bemitleidenswert wie sie einer Sache nachhängen, die sie nicht mehr reproduzieren können. Und als sie es noch konnten, sich nicht einig wurden ob sie es wollen sollen.

Pink Floyd: Los gings bei mir ja mit Hardrock und Heavy Metal. Aber die erste Band die ich sah und hörte und die mich berührte, ganz ganz tief drinnen und die nicht in diesen harten Kosmos gehörte, das waren die Floyds. Der "Pompeii" Film im Fernsehen wars, der mich wegblies. Das war was ganz anderes als die Hartwürste, das war Musik die mir unendlich viel mehr gab als nur Energieausstoß. Diese vier Späthippies die selbstvergessen im leeren Stadion vor sich hindudeln entsprach meiner Persönlichkeit doch sehr viel mehr. Mein Floyd-Kosmos wurde beinhart geprägt von den Stücken in diesem Film.

Und um es kurz zu machen, wo ich bei Yes so einiges an Kritik raushauen muß, bei Floyd nicht. Auch hier hab ich mich natürlich durch den Katalog gearbeitet und Alben wie "Meddle", "Dark Side Of The Moon", "Wish You Were Here", "Animals" (yessssss) und ganz besonders "The Wall" gäbe ich in 100 Jahren nicht weg. Und wenn Floyd auch schwächelten mit dem eigentlichen David Gilmour Album "A Momentary Lapse Of Reason", sie erholten sich doch deutlich schneller mit der "Division Bell", die, wenn auch kein großes, doch ein gutes Album darstellt. Na und dann taten Floyd etwas, das Yes verpassten. Sie schlossen ab. "The Endless River" ist eine herrliche Platte. Gespickt mit Selbstzitaten, augenzwinkernd bunt durcheinandergemischt ist das nicht nur ein rührender Abschiedsgruß für den verstorbenen Richard Wright, sondern auch weit weg von dem was das Mainstream-Publikum sich so als letztes Album erhofft hatte. Da ist nix was sich irgendwie für kommerzielle Zwecke hätte verwenden lassen und damit waren Floyd wieder an ihrem Anfang angekommen, an Platten wie "Ummagumma", die vermutlich jeder Pink Floyd VW Golf Fahrer inniglich hassen gelernt hat. Einfach experimentieren, fliessen lassen, Ideen zusammenwerfen, umrühren, schaut-mal-so-waren-wir spielen. Eine echte Coda zu ihrem Gesamtwerk. Das wars, so waren wir, hier sind wir und nun ist Schluß. Machs gut Rick, machts gut Fans, danke dass ihr alle da wart und uns begleitet habt.
Und ganz am Ende der Platte, haut Gilmour (vielleicht mit textlicher Hilfe seiner romanschreibenden Ehefrau Polly Samson) ein Statement raus, das mir die Tränen in die Augen drückte und ihre Karriere zusammenfasst:

We bitch and we fight
diss each other on sight
but this thing we do
it's louder than words

Kämpfe? Streits? Prozesse? Scheiß drauf, unsere Musik ist größer als alle diese idiotischen Dinge die wir getan haben. Gilt das nicht auch für jeden von uns, fürs Leben an sich?

Dieser philosophische Endpunkt einer Karriere kann nur hier an letzter Stelle dieses Rückblick-Albums stehen. Danke dafür. Dank euch vieren, dass ihr mir die Tür geöffnet habt, die sich nie mehr wird schließen.
Nein Jürgen,
Deine letzten Zeilen haben mich bestimmt nicht zum Lachen animiert, im Gegenteil, mir kamen die Tränen!
Ich hörte dabei Wish you were here & dachte nur: Es könnte doch alles so easy sein, wenn diese Zwei HammelKöppe endlich das KriegsBeil begraben würden!
Nichtmal Rick*s Tod hat sie davon überzeugt, das rein garnix für die Ewigkeit ist!
David ist da kein Gramm besser als Roger!
Das es keine ReUnion gibt, ist doch allen klar, ich hoffe nur, das sie Nick nicht noch in die Quere kommen!
Vorallem, Was wird sein, wenn Nick nicht mehr kann, darf dann diese Band weitermachen?
Musik hat die Fähigkeit uns geistig, körperlich & emotional zu beeinflussen!

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Tschüß
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Re: 07: Pink Floyd vs. Yes

Beitrag: # 97742Beitrag nixe
10.09.2021, 08:37

& Yes?
Für mich nur noch eine CoverBand!
Bis zur 35 Jahre Tour ja noch halbwegs vertretbar, aber dann:
Was hat Chris damals geritten, ein no-go für Jon auszusprechen?
Vielleicht ist Jon jetzt unzuverlässig geworden, was ich im Falle Yes aber nicht glaube!
OK, Rick ist da schonmal ganz schnell wieder weg!
Jon Davidson soll sogar gesagt haben, das er den Platz für Jon Anderson freiwillig wieder räumen würde! Das ist doch TeamGeist, oder?
Basser & Drummer auszutauschen, ok, ging nicht anders! Aber dieser Buggle? Der paßt doch nur zu Asia & mehr nix!
Mir kommt es so vor, als wenn Steve ein untragbares Erbe von Chris angenommen hat?
Für mich sind Yes Geschichte!
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Re: 07: Pink Floyd vs. Yes

Beitrag: # 97745Beitrag Vertigo
10.09.2021, 09:22

David oder Roger, wie du sagst, für mich sind da beide gleich deppert. Man kann unterschiedliche Sicht auf die Welt und die Ereignisse haben und trotzdem an einem Strang ziehen. Aber Spaltung betrifft leider nicht nur die deutsche Gesellschaft, dieses Spiel spielen viel zu viele angeblich erwachsene Menschen zu gern, sogar ganze Parteien meinen wohl, dass Spaltung ein tolles Mittel ist Zuwachs zu bekommen. Aber lassen wir das.

Und Yes? No! Der Rauswurf von Anderson, weil er damals gesundheitsbedingt nicht konnte, der Rückzug von Rick Wakeman, weil er besseres zu tun hat, als den anderen beim Streiten zuzuschauen, Squires dumme Phantasie, dass Yes nochmal für die Charts relevant werden könnten, Howe, der immer nur im Interview mächtig und stark wirkt und sich wohl nie durchsetzen konnte bei Banddiskussionen, Alan White, der leider gesundheitlich immer mehr abbaute...

Nein, Yes sind leider tatsächlich seit der 2004er Tour zum 35jährigen nicht mehr relevant. Das war nochmal ein Höhepunkt und hätte ein toller Abschluß der Bandkarriere werden können.
Ich glaube jedem der die Wahrheit sucht
Ich glaube keinem der sie gefunden hat
(Kurt Tucholsky)

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