Musikmagazine

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Monk
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Re: Musikmagazine

Beitrag: # 71894Beitrag Monk
30.08.2019, 07:34

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AusDemWegIchBinArzt hat geschrieben: 28.08.2019, 20:03
Monk hat geschrieben: 28.08.2019, 09:13 Der grosse Nachteil der ROCKS ist, dass die Zeitschrift leider nur alle zwei Monate erscheint.
Ich finde das eigentlich eher von Vorteil für die inhaltliche Qualität....beim "Deaf Forever" ist das auch so und ich finde, das kann ruhig so bleiben. Gefühlt möchte ich natürlich auch am liebsten jeden Tag ein neues Heft in Händen halten, keine Frage... ;) ...aber rein sachlich betrachtet tut es Magazinen eher gut, wenn sie Zeit haben, ihre Themen und Inhalte vernünftig abzuwägen, auszuwählen und auszuarbeiten und nicht jeden Monat auf Krampf irgendwas abliefern zu müssen.
Da hast natürlich recht - das sichert auf jeden Fall ein wenig die Qualität vor der Quantität. In den Berichten der ROCKS kann ich gefühlt immer am meisten noch mitnehmen, über das ich nicht schon gelesen habe oder was mir grundsätzlich noch neu war. Oder gar Geschichten über Bands, die ich schon immer mochte, aber nie irgendwo was lesen konnte. Es gab z.B. in der ROCKS mal einen ausführlichen Bericht über die Band Legs Diamond, die ich sehr mag, aber zuvor nie irgendwo was lesen konnte.
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Vertigo
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Re: Musikmagazine

Beitrag: # 71897Beitrag Vertigo
30.08.2019, 08:08

Monk hat geschrieben: 30.08.2019, 07:34 Es gab z.B. in der ROCKS mal einen ausführlichen Bericht über die Band Legs Diamond, die ich sehr mag, aber zuvor nie irgendwo was lesen konnte.
Kann ich mich auch erinnern, hab ich mich aus demselben Grund drüber gefreut. Ich kann mich nur nachher nie erinnern ob ichs in der Rocks oder Classic Rock gelesen habe. Da ich beide Magazine nur kaufe wenn mich die Themen ansprechen kanns schon sein, dass ich mal ein Heft auslasse, aber ich glaube das passiert eher bei der Rocks als der Classic Rock
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AusDemWegIchBinArzt
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Re: Musikmagazine

Beitrag: # 71907Beitrag AusDemWegIchBinArzt
30.08.2019, 15:42

Monk hat geschrieben: 30.08.2019, 07:34
AusDemWegIchBinArzt hat geschrieben: 28.08.2019, 20:03
Monk hat geschrieben: 28.08.2019, 09:13 Der grosse Nachteil der ROCKS ist, dass die Zeitschrift leider nur alle zwei Monate erscheint.
Ich finde das eigentlich eher von Vorteil für die inhaltliche Qualität....beim "Deaf Forever" ist das auch so und ich finde, das kann ruhig so bleiben. Gefühlt möchte ich natürlich auch am liebsten jeden Tag ein neues Heft in Händen halten, keine Frage... ;) ...aber rein sachlich betrachtet tut es Magazinen eher gut, wenn sie Zeit haben, ihre Themen und Inhalte vernünftig abzuwägen, auszuwählen und auszuarbeiten und nicht jeden Monat auf Krampf irgendwas abliefern zu müssen.
Da hast natürlich recht - das sichert auf jeden Fall ein wenig die Qualität vor der Quantität. In den Berichten der ROCKS kann ich gefühlt immer am meisten noch mitnehmen, über das ich nicht schon gelesen habe oder was mir grundsätzlich noch neu war. Oder gar Geschichten über Bands, die ich schon immer mochte, aber nie irgendwo was lesen konnte. Es gab z.B. in der ROCKS mal einen ausführlichen Bericht über die Band Legs Diamond, die ich sehr mag, aber zuvor nie irgendwo was lesen konnte.
Ja, ich finde, die ROCKS gehört durchaus zu den besseren Magazinen am Markt. Ich war damals schwer begeistert, als das erste Heft erschien....lauter renommierte, verdiente Rockjournalisten die zuvor für Blätter wie Rock Hard, Rolling Stone, Metal Hammer, Break Out & Co. gearbeitet hatten und sich mit dem Konzept von ROCKS an eine Käuferschicht wandten, die von den üblichen Gazetten zumindest damals (inzwischen ist ja fast überall gottlob wieder mehr Traditions-und Geschichtsbewußtsein eingekehrt) eher stiefmütterlich behandelt wurde.

Nämlich Leute wie wir, die mit der Rockmusik der 70er und 80er aufgewachsen sind, mit klassischem Hardrock, AOR, Heavy Metal, Progressive, Kraut oder Blues Rock, mit den ganzen alten Bands, die von den sonstigen, oft Hype-und Trendgeilen Medien häufig ignoriert wurden, vor allem wenn sie nicht zu den ganz großen zählten. Gerade auch dieses wühlen in der Vergangenheit nach Combos aus der 2. oder 3.Reihe und nach Geheimtips neben den bekannteren Acts zählt zu den Vorzügen des ROCKS.

Dazu ein angenehmer, sachlicher Schreibstil, der eben nicht einem zwanghaft bemüht-berufsjugendlichen Jargon frönt oder mit dem immer gleichen abgenudelten Vokabular um sich wirft. Die detailliert ausgearbeiteten Features (oft mehrere pro Heft) zu vielen Bands und Themen sind das, was ich am ROCKS von Anfang an am meisten schätzte.

Viele Seiten lang kann man sich da in den entsprechenden, sauber recherchierten Inhalten vertiefen, die erfreulicherweise weit unterhalb der Oberfläche graben und stolpert auch nicht selten über bislang unbekannte Informationen. Das ist das, was ich mir von einer für mich interessanten Publikation wünsche und eben genau das Gegenteil von dem, was beispielsweise das mittlerweile hoffnungslos überbewertete Deppenblatt Eclipsed heutzutage nur noch mit seinen flachen Artikeln zustande bringt.

Allerdings schrieb ich schon an anderer Stelle in diesem Thread, hat das ROCKS für mich in letzter Zeit leider etwas nachgelassen. Nicht dramatisch, aber schon so, dass ich gewisse Unterschiede zu den Anfangsjahren bemerke....vor allem, weil die Themenauswahl mittlerweile jedesmal oft nahezu deckungsleich ist mit der jeweiligen Classick Rock-Ausgabe (war in den ersten Jahren nach meiner Erinnerung fast nie der Fall) und auch der Schreibstil sich meiner Meinung nach etwas an die CR-Kollegen angenährt hat, die von Anfang an das deutlich schwächere Alternativblatt hatten. Das finde ich etwas schade.

Dennoch gehört das ROCKS immer noch zu den deutlich erfreulichen Musikblättern, das muß klar betont werden. Die letzte besonders gelungene und für mich umfassend interessante Ausgabe war für mich vor einigen Monaten jene mit dem ausführlichen Whitesnake-Special, welches primär die Anfangsjahre beleuchtete. Das war für mich als großer old school-Whitesnake-Anhänger natürlich ein Freudenfest. :good:
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Re: Musikmagazine

Beitrag: # 72153Beitrag Vertigo
06.09.2019, 08:21

Auf der dem neuen Classic Rock beigelegten CD gibts ein Stück der neuen Eloy, "Joy" mit 3:45 Minuten. Vielleicht liegts ja daran, dass man aus dem Album keinen einzelnen Track rausnehmen kann, aber der rauschte mächtig an mir vorbei. Da war wirklich gar nix dran was mich irgendwie gefesselt hätte. Werde heute nochmal hören.

Überhaupt aber ist diese Heft-CD ganz unglaublich zum komplett durchhören für mich geeignet. Nicht alles find ich super, aber nicht ein Stück nervt mich und das ist viel mehr, als das was ich über die meisten Heft-CDs sagen kann, egal bei welchem Magazin.
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Re: Musikmagazine

Beitrag: # 72177Beitrag Oracle
06.09.2019, 23:26

für dieses Wochenende liegt die aktuelle Eclipsed, Rolling Stone und Rocks mit dem ZZ Top Bericht zum lesen bereit.
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Re: Schmöker, Bücher, Literatur

Beitrag: # 90459Beitrag Vertigo
07.03.2021, 11:36

Findest du noch irgendwelche Reviews in Magazinen die lesenswert sind? Die überflieg ich immer mehr. Das Good Times hat völlig nichttssagende, im Classic Rock kannst alles von Michael Köhler überspringen, weil er dreiviertel des Textes (egal wie lang der ist) immer mit ner Art Pressetext vollpackt. Da gibts dann die Bandgeschichte in Mini und dann drei Sätze zu der CD die er eigentlich bespricht. Sowas wie die Ausstattung in Boxen etc., das was eigentlich entscheidend ist ob man die sich kaufen möchte, erwähnt er nie. Und im Rocks ist es nicht anders. Reviews, früher sehr gern von mir gelesen, sind heute überflüssig. Von den Bewertungen ganz zu schweigen. Alles ist mindestens gut, selten dass mal ein Album drunterliegt. Sowas ist mir zu heuchlerisch.
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Re: Schmöker, Bücher, Literatur

Beitrag: # 90462Beitrag Oracle
07.03.2021, 11:46

Vertigo hat geschrieben: 07.03.2021, 11:36 Findest du noch irgendwelche Reviews in Magazinen die lesenswert sind? Die überflieg ich immer mehr. Das Good Times hat völlig nichttssagende, im Classic Rock kannst alles von Michael Köhler überspringen, weil er dreiviertel des Textes (egal wie lang der ist) immer mit ner Art Pressetext vollpackt. Da gibts dann die Bandgeschichte in Mini und dann drei Sätze zu der CD die er eigentlich bespricht. Sowas wie die Ausstattung in Boxen etc., das was eigentlich entscheidend ist ob man die sich kaufen möchte, erwähnt er nie. Und im Rocks ist es nicht anders. Reviews, früher sehr gern von mir gelesen, sind heute überflüssig. Von den Bewertungen ganz zu schweigen. Alles ist mindestens gut, selten dass mal ein Album drunterliegt. Sowas ist mir zu heuchlerisch.
Da geb ich dir 100% recht, oft denke ich, das könnte ich, wenn ich mir mehr Mühe mit der Grammatik geben würde genauso gut.
Aber sofern solche Artikel wenigstens die gröbste Information über eine LP wiedergeben ist es mir zur Orientierung und Einordnung, ob ich eine Band weiterverfolge, doch wert es zu lesen.
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Re: Schmöker, Bücher, Literatur

Beitrag: # 90465Beitrag Vertigo
07.03.2021, 11:55

Oracle hat geschrieben: 07.03.2021, 11:46
Vertigo hat geschrieben: 07.03.2021, 11:36 Findest du noch irgendwelche Reviews in Magazinen die lesenswert sind? Die überflieg ich immer mehr. Das Good Times hat völlig nichttssagende, im Classic Rock kannst alles von Michael Köhler überspringen, weil er dreiviertel des Textes (egal wie lang der ist) immer mit ner Art Pressetext vollpackt. Da gibts dann die Bandgeschichte in Mini und dann drei Sätze zu der CD die er eigentlich bespricht. Sowas wie die Ausstattung in Boxen etc., das was eigentlich entscheidend ist ob man die sich kaufen möchte, erwähnt er nie. Und im Rocks ist es nicht anders. Reviews, früher sehr gern von mir gelesen, sind heute überflüssig. Von den Bewertungen ganz zu schweigen. Alles ist mindestens gut, selten dass mal ein Album drunterliegt. Sowas ist mir zu heuchlerisch.
Da geb ich dir 100% recht, oft denke ich, das könnte ich, wenn ich mir mehr Mühe mit der Grammatik geben würde genauso gut.
Aber sofern solche Artikel wenigstens die gröbste Information über eine LP wiedergeben ist es mir zur Orientierung und Einordnung, ob ich eine Band weiterverfolge, doch wert es zu lesen.
Aber selbst diese Info fehlt mir oft. Classic Rock, super, das kann ja alles mögliche sein. Ebenso Blues-Rock. Isses harter Blues-Rock, souliger Blues-Rock, eher Southern-Blues Rock, Chicago Blues-Rock etc. die sind mir einfach für Fachmagazine viel zu larifari
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Re: Schmöker, Bücher, Literatur

Beitrag: # 90469Beitrag Oracle
07.03.2021, 12:04

Vertigo hat geschrieben: 07.03.2021, 11:55
Oracle hat geschrieben: 07.03.2021, 11:46
Vertigo hat geschrieben: 07.03.2021, 11:36 Findest du noch irgendwelche Reviews in Magazinen die lesenswert sind? Die überflieg ich immer mehr. Das Good Times hat völlig nichttssagende, im Classic Rock kannst alles von Michael Köhler überspringen, weil er dreiviertel des Textes (egal wie lang der ist) immer mit ner Art Pressetext vollpackt. Da gibts dann die Bandgeschichte in Mini und dann drei Sätze zu der CD die er eigentlich bespricht. Sowas wie die Ausstattung in Boxen etc., das was eigentlich entscheidend ist ob man die sich kaufen möchte, erwähnt er nie. Und im Rocks ist es nicht anders. Reviews, früher sehr gern von mir gelesen, sind heute überflüssig. Von den Bewertungen ganz zu schweigen. Alles ist mindestens gut, selten dass mal ein Album drunterliegt. Sowas ist mir zu heuchlerisch.
Da geb ich dir 100% recht, oft denke ich, das könnte ich, wenn ich mir mehr Mühe mit der Grammatik geben würde genauso gut.
Aber sofern solche Artikel wenigstens die gröbste Information über eine LP wiedergeben ist es mir zur Orientierung und Einordnung, ob ich eine Band weiterverfolge, doch wert es zu lesen.
Aber selbst diese Info fehlt mir oft. Classic Rock, super, das kann ja alles mögliche sein. Ebenso Blues-Rock. Isses harter Blues-Rock, souliger Blues-Rock, eher Southern-Blues Rock, Chicago Blues-Rock etc. die sind mir einfach für Fachmagazine viel zu larifari
Ja, ich würde sagen ca. 50% der Reviews sind für den Arsch.
Die sind so geschrieben, dass sie austauschbar sind.

Ich hatte mal ein Festival-Review gelesen wo über eine Band geschrieben wurde, die zwar angekündigt waren aber dann abgesagt hatten.
Damit will ich sagen, dass ich da ein Muster erkenne, dass man Artikel schreibt ohne sich überhaupt inhaltlich damit auseinander zu setzten.
Da werden nur die Seiten gefüllt.
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AusDemWegIchBinArzt
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Re: Schmöker, Bücher, Literatur

Beitrag: # 90471Beitrag AusDemWegIchBinArzt
07.03.2021, 12:26

Vertigo hat geschrieben: 07.03.2021, 11:36 Findest du noch irgendwelche Reviews in Magazinen die lesenswert sind? Die überflieg ich immer mehr. Das Good Times hat völlig nichttssagende, im Classic Rock kannst alles von Michael Köhler überspringen, weil er dreiviertel des Textes (egal wie lang der ist) immer mit ner Art Pressetext vollpackt. Da gibts dann die Bandgeschichte in Mini und dann drei Sätze zu der CD die er eigentlich bespricht. Sowas wie die Ausstattung in Boxen etc., das was eigentlich entscheidend ist ob man die sich kaufen möchte, erwähnt er nie. Und im Rocks ist es nicht anders. Reviews, früher sehr gern von mir gelesen, sind heute überflüssig. Von den Bewertungen ganz zu schweigen. Alles ist mindestens gut, selten dass mal ein Album drunterliegt. Sowas ist mir zu heuchlerisch.
Ich kann nicht verhehlen, dass mir das seit Jahren ähnlich geht. Reviews sind mittlerweile größtenteils uninteressant und bedeutungslos geworden, das war früher mal ganz anders. Da waren sie ein unverzichtbarer, gern und ausführlich gelesener Teil vieler Hefte für mich. Heute hingegen überblättere ich sie meistens, weil sie mich großteils langweilen, mir sinnvolle und vor allem auch ausführlichere Informationen in der Regel fehlen.

Oft habe ich das Gefühl, da werden nur schnell ein paar Allgemeinplätze ausgepackt und 5 nichtssagende, wenn nicht gar dümmliche Sätze hingekotzt, damit da halt irgendwie was steht.

Und Reviews die mehr wie eine Verkaufsveranstaltung für das jeweilige Label wirken, brauche ich auch nicht. Wie von Jürgen schon angemerkt wurde, sehe ich ebenfalls in diesem Zusammenhang keinerlei Sinn darin, wenn Bewertungspunkte selbst bei schlechten Alben immer nur im oberen Bereich abgegeben werden und eine ehrliche, kritische Auseinandersetzung (eben dann auch mit entsprechend hartem Punkteabzug, wenn nötig) komplett Fehlanzeige ist.

Ich führe mir Reviews eigentlich nur noch dann gerne zu Gemüte, wenn es sich um eine Pro-/Contra-oder Mehrfachkritik handelt, bei der mindestens zwei unterschiedliche Meinungen zum gleichen Album abgegeben werden.

Das einzige Heft, dem ich in der Tat noch eine insgesamt höhere Review-Qualität, mehr Enthusiasmus, Auseinandersetzungswillen sowie eine größere Unabhängigkeit diesbezüglich attestiere, ist tatsächlich das "Deaf Forever". Dort ist zwar auch nicht immer alles perfekt, aber im Vergleich zu allen anderen Publikationen finde ich dort mit Abstand noch die interessantesten und aussagekräftigsten Reviews vor.
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Re: Schmöker, Bücher, Literatur

Beitrag: # 90497Beitrag Vertigo
08.03.2021, 08:25

Es sind meiner Meinung nach auch viel zuviele Reviews in den Heften drin. Klar kann ein Redakteur nicht unbedingt von einem Heft zum anderen sich intensiv mit 20 Alben auseinandersetzen. Und der Kollege auch noch und der nächste auch noch usw.

Müssen sie in meinen Augen auch nicht. Wenn da nur die Hälfte an Reviews wären, die dafür aber so geschrieben, dass ich das Gefühl habe, da hat sich jemand das Album auch wirklich angehört und geht kritisch damit um, wär mir schon gedient.

Ich denke aber, das hat viel mit der Finanzierung des Heftes zu tun. Das Magazin klopft bei Label XY an ob sie nicht mehr Werbung schalten mögen. Das Label sagt, klar, können wir machen, aber dann gibt es einen Feature-Artikel (die kürzeren, meist zu Anfang im Heft), dazu einen Track dieser Band des Feature-Artikels auf der beigelegten CD und aus unserem aktuellen Gesamtangebot mindestens fünf Reviews. So z.B.

Und dann sind dir als Redakteur ja schon die Hände gebunden. Was nützt es, wenn du die Band A viel besser findest und von denen einen Track auf der CD haben willst, aber deren Label hat kein Geld für Werbung oder will aus irgendnem anderen Grund nicht? Dann wird dir dein Chefredakteur sagen, wir brauchen diese Werbung von XY, wir dürfen die nicht verprellen, also schreib einfach was über diese Alben in den Reviews und deinen Wunschtrack der anderen Band bringen wir vielleicht nächstes Mal unter.

Da ich ja selber mal für ein Magazin gearbeitet habe, hab ich solche Vorgehensweisen kennengelernt und ich denke, das ist heutzutage noch viel viel mehr so als damals, da viel mehr finanzieller Druck lastet.


Und drum gibts dann immer diese völlig überflüssigen runtergerissenenen Reviews die niemand braucht, dazu diese kurzen Feature-Artikel die meist nur Presse-Bla-Bla enthalten und einen Track der Band A auf jedem Sampler in diesen Magazinen.
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Re: Schmöker, Bücher, Literatur

Beitrag: # 90501Beitrag AusDemWegIchBinArzt
08.03.2021, 09:12

Klar, das jeweilige Heft erhält natürlich von den Labels eine entsprechende Bemusterung mit Alben und die sollen dann logischerweise möglichst alle irgendwie abgefrühstückt werden. Entsprechend ist es im (verkaufstechnischen) Interesse der Labels und im (ebenfalls finanziellen) Interesse der Hefte und Verlage, wenn die Kritiken dann auch nicht allzu negativ ausfallen. Diese Problematik erkenne ich durchaus auch.

Dazu kommt ein weiterer, wesentlicher Aspekt: Es werden einfach ganz generell viel zu viele Alben in den Markt gedrückt ! Das ist heute eine inflationäre Veröffentlichungspolitik der Firmen, die nur noch Quantität statt Qualität in den Vordergrund rückt.

Heute wird wirklich vorbehaltlos jeder erdenkliche Schund produziert und auf den Markt gebracht (wer soll das eigentlich alles kaufen ???), jede langweilige, uninteressante Durchschnittsband oder Unterdurchschnittsband darf ihren minderbemittelten Schrott rausbringen, wird ohne Sinn und Verstand hochgejubelt. Und nicht zuletzt dadurch ist es total unübersichtlich geworden. Insbesondere gerade im Rockbereich !

Früher kannte man die Bands, konnte den Markt an Neuveröffentlichungen überblicken und die Alben, die herauskamen, waren in der Regel gut und lohnenswert. Miese Bands hatten kaum eine Chance, überhaupt auch nur in die Nähe eines Plattenvertrags zu kommen.

Heute dagegen erscheinen jeden Tag fünfhundert Scheiben von irgendwelchen Dödelkapellen, deren Namen man sich nicht mal merken kann und deren Musik aus verschiedensten Gründen nix taugt, die niemand wirklich braucht. Und diesen Wust an Alben, letztlich einhergehend mit einer schon durch das pure Überangebot stattfindenden Entwertung der Musik, müssen die Musikredakteure dann irgendwie bewältigen. Mal abgesehen von den eingangs erwähnten grundsätzlichen Erwartungshaltungen der Plattenfirmen.
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Re: Schmöker, Bücher, Literatur

Beitrag: # 90516Beitrag Vertigo
08.03.2021, 12:24

Die schiere Masse an Durschnitt ist natürlich auch ein Problem, keine Frage. Ich schrieb ja eine zeitlang auch Rezensionen für Online-Seiten und wurde da auch bemustert. Da dachte ich anfangs, dass das ne tolle Sache wäre, weil man so unbekanntes entdeckt. Tut man auch, unbekanntes, das besser unbekannt geblieben wäre. Man bekommt eigentlich dauernd nur zweit- bis drittklassigen Schrott. Ich glaub ich hab in den Jahren nicht eine einzige Scheibe von ner etablierten Band bekommen. Das wurde dann mit der Zeit einfach zu nervig für mich. Klar kannst auch mal die drei neuen Scheiben vom Label X nicht rezensieren, aber wenn du das zu oft machst, gibts halt Nachfragen und darauf hatte ich keine Lust. Auch schönschreiben, was so viele Schreiber heute mit jedem Durchschnittszeug tun, wollte ich das nicht. Und dauernd drauf schimpfen wie schlecht ich das finde hatte ich einfach auch keine Lust. Da wurde dann Musikhören tatsächlich mit der Zeit zu ner Last. Man stellt sich das nur schön vor solange mans nicht kennengelernt hat. Dauernd was anhören müssen, was man eigentlich gar nicht gut findet nervt nur, das ist kein Spaß und verdirbt einem dann generell die Lust am Musikhören.

Ich glaub wir sollten die Diskussion in den Zeitschriftenbereich packen, war da nicht mal einer?
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Pavlos
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Re: Musikmagazine

Beitrag: # 91835Beitrag Pavlos
11.04.2021, 11:29

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Dass das schon lange so geht war klar, und irgendwie machen es viele, sprechen aber nicht darüber.......aber, dass es jetzt schon dermaßen plakativ von einem Magazin für Musikliebhaber thematisiert wird, ist ja schon irgendwie schade....

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Mel
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Re: Musikmagazine

Beitrag: # 91839Beitrag Mel
11.04.2021, 14:17

Hab mir eben gerade die neue Rock Hard geholt. Mit dem Cover kann man wirklich gut Schwiegermütter verscheuchen :biggrinn:

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Re: Musikmagazine

Beitrag: # 91846Beitrag Vertigo
12.04.2021, 09:30

Pavlos hat geschrieben: 11.04.2021, 11:29 Bild

Dass das schon lange so geht war klar, und irgendwie machen es viele, sprechen aber nicht darüber.......aber, dass es jetzt schon dermaßen plakativ von einem Magazin für Musikliebhaber thematisiert wird, ist ja schon irgendwie schade....
Das seh ich wohl ähnlich. Der finanzielle Wert meiner Sammlung hat mich noch nie interessiert und Platten nur zu kaufen um sie teuer zu verkaufen irgendwann interessiert mich überhaupt nicht. Hat auch nichts mit Musikliebe zu tun, das ist nur Profitliebe, hat darum in nem Musikmagazin nix zu suchen finde ich
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Beitrag: # 91847Beitrag Vertigo
12.04.2021, 09:30

Mel hat geschrieben: 11.04.2021, 14:17 Hab mir eben gerade die neue Rock Hard geholt. Mit dem Cover kann man wirklich gut Schwiegermütter verscheuchen :biggrinn:
Warum? Wer oder was ist da drauf?
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Re: Musikmagazine

Beitrag: # 91851Beitrag Mel
12.04.2021, 09:35

Vertigo hat geschrieben: 12.04.2021, 09:30
Mel hat geschrieben: 11.04.2021, 14:17 Hab mir eben gerade die neue Rock Hard geholt. Mit dem Cover kann man wirklich gut Schwiegermütter verscheuchen :biggrinn:
Warum? Wer oder was ist da drauf?
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Re: Musikmagazine

Beitrag: # 91854Beitrag Vertigo
12.04.2021, 09:48

Aha, ausgesucht eklig. Harte Männer brauchen scheinbar sowas, danke
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Beitrag: # 91857Beitrag AusDemWegIchBinArzt
12.04.2021, 11:17

Vertigo hat geschrieben: 12.04.2021, 09:48 Aha, ausgesucht eklig. Harte Männer brauchen scheinbar sowas, danke
Mir ist sowas an sich total wurscht.....ich lese das Rock Hard seit über 30 Jahren, aber sowas geht einfach an mir vorbei. Sollen sie machen, mich interessiert nur mein Whitesnake-Purple-Heep-Maiden-Accept-Dio-Magnum-NWobHM-bla bla bla-Horizont, von daher gucke ich mir auch nur Dinge dieser Art im Heft an.....der Rest holt mich thematisch eh nicht mehr ab. Also in Bezug auf Hardrock und Heavy Metal. Wenn sie was heftiges brauchen, bitte gerne, bin ja tolerant...und sie müssen ja auch Hefte an moderne Fans verkaufen, gerade heutzutage, in Corona-Zeiten. Sollen sie es tun. Gerne, mir ist das total egal, weil mich eh nur bestimmte Themen interessieren.
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Re: Musikmagazine

Beitrag: # 91860Beitrag Vertigo
12.04.2021, 14:14

AusDemWegIchBinArzt hat geschrieben: 12.04.2021, 11:17
Vertigo hat geschrieben: 12.04.2021, 09:48 Aha, ausgesucht eklig. Harte Männer brauchen scheinbar sowas, danke
Mir ist sowas an sich total wurscht.....ich lese das Rock Hard seit über 30 Jahren, aber sowas geht einfach an mir vorbei. Sollen sie machen, mich interessiert nur mein Whitesnake-Purple-Heep-Maiden-Accept-Dio-Magnum-NWobHM-bla bla bla-Horizont, von daher gucke ich mir auch nur Dinge dieser Art im Heft an.....der Rest holt mich thematisch eh nicht mehr ab. Also in Bezug auf Hardrock und Heavy Metal. Wenn sie was heftiges brauchen, bitte gerne, bin ja tolerant...und sie müssen ja auch Hefte an moderne Fans verkaufen, gerade heutzutage, in Corona-Zeiten. Sollen sie es tun. Gerne, mir ist das total egal, weil mich eh nur bestimmte Themen interessieren.
Mir ist das was um mich rum geschieht nie egal und brutale Scheußlichkeit bleibt brutale Scheußlichkeit. Wäre für mich ein Grund so ein Abo zu kündigen, irgendwo ists auch mal gut und alles unter wirtschaftlichen Gründen begründen, damit die Totalspackos auch sich einen drauf runterholen können zieht für mich nicht. Man kann auch Haltung haben und sagen, sowas nicht. Jeden Depp der auf sowas steht muß man nicht befriedigen
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Kröter
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Re: Musikmagazine

Beitrag: # 93195Beitrag Kröter
22.05.2021, 15:00

Früher hab ich mir wirklich nahezu jedes Magazin geholt, das auch nur annähernd relevant war. Was dann irgendwann zur Folge hatte, dass es bei mir ausgesehen hat wie im Papiergroßhandel ... da ich mich auch schlecht von Sachen trennen kann. Heutzutage wähle ich gezielt aus und beschränke mich weitestgehend auf spezielle Heftausgaben. Deaf Forever hatte ich ein paar Jahre abonniert, aber das hat sich aus Gründen erledigt. Aber ganz ohne kommt man halt auch nicht aus und deswegen ...

Abo: Rock Hard (alte Liebe rostet nicht)
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in schöner Unregelmäßigkeit: Slam, Legacy, Rocks, Ox
selten: Eclipsed, Metal Hammer
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Re: Musikmagazine

Beitrag: # 124637Beitrag Monk
16.08.2022, 08:33

In der aktuellen ROCKS gibt es einen längeren Bericht über Ozzy, der ja mit "Patient Nummer 9" ein neues Album in der Pipeline hat. Ausserdem gibt es Stories über Arthur Brown und King's X. Schön: Die Tedeschi Trucks Band wird auch mal gewürdigt. Nur der Einkaufszettel ist furchtbar: Pink Floyd! Unverzichtbar: Dark Side und WYWH, dazu 7 Empfehlungen: Piper, Meddle, Atom Heart Mother, Animals, The Wall, A Momentary Lapse und Division Bell. Vorsicht geboten bei: The Final Cut. Ganz ehrlich: Was soll das ? Meisterwerke wie die "Ummagumma" oder "A Saucerful Of Secrets" und das mindestens empfehlenswerte "Obscured By Clouds" werden nicht mal erwähnt.

Die neue CLASSIC ROCK ist auch eingetroffen, wie immer mit einem wunderbaren Hingucker-Cover, das - für Abonnenten only - ohne jegliches Zugepappe mit Schriften auskommt. Hier kann man die Entstehungsgeschichte 1972 von "Dark Side Of The Moon" lesen. Alles schon mal dagewesen, ich weiss. Aber es ist wirklich schön nachgezeichnet, wie aus dem anfangs unfassbar dämlichen "Household Objects"-Projekt ein solches Meisterwerk entstand. Dazu Stories über die momentan vielleicht ehrlichste Rock'n'Roll-Band mit Namen Thundermother, Z.Z.Top, Al DiMeola, Monster Truck und auch hier: die Tedeschi Trucks Band. Sehr lesenswert wieder mal.

Deutlich abgeschlagen für mich erneut die aktuelle Eclipsed. Eine eher belanglose Geschichte über das Rockjahr 1972 und die Geschichte der Band Journey (von denen bei mir seit Jahren schon kein einziges Album mehr im Regal steht, weil ich diese Art von Rockmusik so gar nicht leiden mag). Aber auch hier: Die Tedeschi Trucks Band. Erwähnte ich eigentlich schon mal, dass ich die Tedeschi Trucks Band so richtig doll mag ? :biggrinn:

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Re: Musikmagazine

Beitrag: # 124645Beitrag Vertigo
16.08.2022, 10:55

Monk hat geschrieben: 16.08.2022, 08:33 In der aktuellen ROCKS gibt es einen längeren Bericht über Ozzy, der ja mit "Patient Nummer 9" ein neues Album in der Pipeline hat. Ausserdem gibt es Stories über Arthur Brown und King's X. Schön: Die Tedeschi Trucks Band wird auch mal gewürdigt. Nur der Einkaufszettel ist furchtbar: Pink Floyd! Unverzichtbar: Dark Side und WYWH, dazu 7 Empfehlungen: Piper, Meddle, Atom Heart Mother, Animals, The Wall, A Momentary Lapse und Division Bell. Vorsicht geboten bei: The Final Cut. Ganz ehrlich: Was soll das ? Meisterwerke wie die "Ummagumma" oder "A Saucerful Of Secrets" und das mindestens empfehlenswerte "Obscured By Clouds" werden nicht mal erwähnt.

Die neue CLASSIC ROCK ist auch eingetroffen, wie immer mit einem wunderbaren Hingucker-Cover, das - für Abonnenten only - ohne jegliches Zugepappe mit Schriften auskommt. Hier kann man die Entstehungsgeschichte 1972 von "Dark Side Of The Moon" lesen. Alles schon mal dagewesen, ich weiss. Aber es ist wirklich schön nachgezeichnet, wie aus dem anfangs unfassbar dämlichen "Household Objects"-Projekt ein solches Meisterwerk entstand. Dazu Stories über die momentan vielleicht ehrlichste Rock'n'Roll-Band mit Namen Thundermother, Z.Z.Top, Al DiMeola, Monster Truck und auch hier: die Tedeschi Trucks Band. Sehr lesenswert wieder mal.

Deutlich abgeschlagen für mich erneut die aktuelle Eclipsed. Eine eher belanglose Geschichte über das Rockjahr 1972 und die Geschichte der Band Journey (von denen bei mir seit Jahren schon kein einziges Album mehr im Regal steht, weil ich diese Art von Rockmusik so gar nicht leiden mag). Aber auch hier: Die Tedeschi Trucks Band. Erwähnte ich eigentlich schon mal, dass ich die Tedeschi Trucks Band so richtig doll mag ? :biggrinn:

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habs mir noch nicht geholt, werd wohl am Freitag losziehen und dann gleich die neue Classic Rock und die dann auch neue Rocks mir holen. Eclipsed lass ich aus, die kauf ich eh nur sporadisch
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Re: Musikmagazine

Beitrag: # 124654Beitrag Alexboy
16.08.2022, 11:53

Bei Zeitschriften bin ich auch immer noch dabei, bei Büchern nicht mehr in dem Ausmaß wie vor einigen Jahren.
Eclipsed, Rocks, GoodTimes, Mint, Audio/Stereoplay und Sonderhefte über Bands/Themen.
Die Reviews brauche ich nicht mehr, aber in die vorgestellten Alben höre ich rein, um mir ein Hör-Bild von den Künstlern zu machen, denn ab und zu findet dann doch noch eine neue Scheibe in die Sammlung. boys_0222
Gelesen wird kurz etwas vor dem Einschlafen, denn meine Augen machen immer mehr Probleme. Somit reicht ein Heft durchaus für mehrere Tage. :boredom:
KEEP ON ROCKIN

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