[REVIEW] Deep Purple - "The Battle Rages On" (1993)

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[REVIEW] Deep Purple - "The Battle Rages On" (1993)

#1

Beitrag: # 61979Beitrag AusDemWegIchBinArzt
31.03.2019, 13:54

Deep Purple - "The Battle Rages On" (1993)

"The Battle Rages On" ist für längere Zeit das letzte interessantere Purple-Album gewesen, bevor für die nächsten Jahre eine Reihe technisch erstklassiger, aber musikalisch uninspirierter bis todlangweiliger Nachfolger (alles von "Purpendicular" bis hin zu "The Rapture Of The Deep") das Feld bestellte.

Pikanterweise war die 93er Scheibe auch die letzte mit dem kapriziösen, ewig übellaunigen Bandgründer Ritchie Blackmore im Gepäck, der während der anschließenden Tournee nach einem spektakulären Eklat zur Erleichterung seiner leidgeprüften Mitmusiker endgültig das Weite suchte und zumindest für die restlichen Konzerte vorübergehend durch die Interimslösung Joe Satriani ersetzt wurde, bevor dann Steve Morse übernahm.

Vermutlich waren diese zwischenmenschlichen Reibungen und Konflikte aber auch dafür mitverantwortlich, dass der kreative Funken auf "The Battle Rages On" noch nicht gänzlich erloschen war und zumindest einige sehr gute Stücke zutage förderte....denn später mit Steve Morse herrschte dann zwar beste zwischenmenschliche Harmonie und in jeder Hinsicht eitel Sonnenschein, aber dafür wurde das Songmaterial auch zeitweise reichlich belanglos.

Wie auch immer, "The Battle Rages On" bedeutete nicht nur das finale Album für Dauerstörfaktor Blackmore, sondern gleichzeitig nach einigen Jahren der Animositäten-bedingten Abwesenheit auch den Wiedereinstieg von Ian Gillan, der auf dem Rainbow-soundalike-Vorgänger "Slaves & Masters" (1990) noch durch ex-Rainbow-Sänger Joe Lynn Turner ersetzt worden und nun gegen den ausdrücklichen Willen seines Intimfeindes Blackmore von den übrigen Mitgliedern wieder zurück in die Band gelotst worden war, um erneut das klassische Mk.II-Line Up zu bilden.

Im Gegensatz zum deutlich AOR-lastigeren "Slaves & Masters" besaĂź "The Battle Rages On" auf jeden Fall wieder mehr Biss und fiel eine ganze Spur weniger soft, dafĂĽr deutlich knackiger und aggressiver aus, was wie gesagt mit Sicherheit auch den zwischenmenschlichen Spannungen geschuldet war.

Musikalisch ist das Album im Prinzip eine Mischung des "Perfect Strangers"-Stils der 80er und dem klassischen Mk.II-Sound der 70er, wobei einige bockstarke Nummern herausgesprungen sind, die auf jeden Fall locker neben den Alltime-Klassikern bestehen können und ohne weiteres das Zeug dazu haben, mit diesen in einem Atemzug genannt zu werden.

Dazu gehören u.a. der fulminante Titeltrack, das atmosphärischere "Anya", sowie "A Twist In The Tale" und "Talk About Love". Klassischer Purple-Stoff der besten Machart, der eigentlich auch zwingend auf jeder heutigen Best-Of der Briten seinen Platz finden müsste. Die Songs klingen auch heute noch frisch, zeitlos und einfach gut. Alleine diese vier Stücke rechtfertigen den Besitz des Albums schon voll und ganz.

Das restliche Material fällt dagegen etwas ab, ist zumeist aber immer noch mindestens als ordentlich zu bezeichnen - wobei sich aber auch der eine oder andere Langweiler ("Solitaire", "Ramshackle Man") eingeschlichen hat und schon etwas in die Richtung deutet, die dann ab "Purpendicular" eine ganze Weile symptomatisch für den Purple-Sound werden sollte.

Aber unterm Strich ist "The Battle Rages On" ein absolut brauchbares Album, zudem gut produziert und mit nochmals sehr guter, kraftvoller solistischer Arbeit von Herrn Blackmore versehen (so wie er spielte seinerzeit eben kein anderer, egal was er sonst auch fĂĽr ein Kotzbrocken gewesen sein mag).

Wenn man das Album qualitativ in den Purple´schen Albenkontext einreihen müsste, könnte man es in Bezug auf die Hit-/Qualitätsdichte ungefähr in eine Reihe mit "The House Of Blue Light" oder "Who Do We Think We Are" stellen - und das sind zwar nicht die absoluten Bandhighlights, aber zumindest auch längst nicht die allerschlechtesten Referenzen. ;)


Die Songs

1. The Battle Rages On
2. Lick It Up
3. Anya
4. Talk About Love
5. Time To Kill
6. Ramshackle Man
7. A Twist In The Tale
8. Nasty Piece Of Work
9. Solitaire
10. One Man's Meat


Die Band


Ian Gillan (Gesang)
Roger Glover (Bass)
Ritchie Blackmore (Gitarre)
Jon Lord (Orgel, Keyboards)
Ian Paice (Schlagzeug)


Bild
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Re: [REVIEW] Deep Purple - "The Battle Rages On" (1993)

#2

Beitrag: # 62003Beitrag Vertigo
01.04.2019, 08:43

Das waren gar nicht die anderen Purple die Gillan zurückholten, das war die RCA. Die bestand darauf, dass Ian Gillan zurückkam und zahlte dem ein, genaue Zahlen gibt es nicht, immens hohes Handgeld, damit er wieder bereit ist mit Blackmore in der Band ein Album zu machen. Die RCA gehörte damals zur BMG bei denen ich arbeitete und da wurde schon vorab des Albums darüber gemunkelt wieviel das wohl war, aber rausbekommen konnten wir nix.
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Re: [REVIEW] Deep Purple - "The Battle Rages On" (1993)

#3

Beitrag: # 62012Beitrag AusDemWegIchBinArzt
01.04.2019, 09:26

Vertigo hat geschrieben: ↑
01.04.2019, 08:43
Das waren gar nicht die anderen Purple die Gillan zurückholten, das war die RCA. Die bestand darauf, dass Ian Gillan zurückkam und zahlte dem ein, genaue Zahlen gibt es nicht, immens hohes Handgeld, damit er wieder bereit ist mit Blackmore in der Band ein Album zu machen. Die RCA gehörte damals zur BMG bei denen ich arbeitete und da wurde schon vorab des Albums darüber gemunkelt wieviel das wohl war, aber rausbekommen konnten wir nix.
Oh, danke für die Aufklärung :good:. Meine Info seit damals war immer, dass die anderen Bandmitglieder sich durchsetzten und Gillan gegen Blackmores ausdrücklichen Willen zurückbeorderten. Dass stand seinerzeit u.a. auch so im "Rock Power" (gibts auch schon lange nicht mehr...). Dass die Plattenfirma da ihre Finger im Spiel hatte, wußte ich nicht.
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Re: [REVIEW] Deep Purple - "The Battle Rages On" (1993)

#4

Beitrag: # 62014Beitrag Vertigo
01.04.2019, 09:32

AusDemWegIchBinArzt hat geschrieben: ↑
01.04.2019, 09:26
Vertigo hat geschrieben: ↑
01.04.2019, 08:43
Das waren gar nicht die anderen Purple die Gillan zurückholten, das war die RCA. Die bestand darauf, dass Ian Gillan zurückkam und zahlte dem ein, genaue Zahlen gibt es nicht, immens hohes Handgeld, damit er wieder bereit ist mit Blackmore in der Band ein Album zu machen. Die RCA gehörte damals zur BMG bei denen ich arbeitete und da wurde schon vorab des Albums darüber gemunkelt wieviel das wohl war, aber rausbekommen konnten wir nix.
Oh, danke für die Aufklärung :good:. Meine Info seit damals war immer, dass die anderen Bandmitglieder sich durchsetzten und Gillan gegen Blackmores ausdrücklichen Willen zurückbeorderten. Dass stand seinerzeit u.a. auch so im "Rock Power" (gibts auch schon lange nicht mehr...). Dass die Plattenfirma da ihre Finger im Spiel hatte, wußte ich nicht.
Mag natĂĽrlich sein, dass die anderen Purple zur RCA gesagt haben sie wollen Gillan, kann ich nicht abstreiten. Bei uns hieĂź es halt anders rum, dass sich da weit aus dem Fenster gelehnt wurde um Gillan quasi zurĂĽckzukaufen und Blackmore wohl auch ne Summe bekommen haben soll um diesen Schmerz auszuhalten
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#5

Beitrag: # 62015Beitrag AusDemWegIchBinArzt
01.04.2019, 09:36

Vertigo hat geschrieben: ↑
01.04.2019, 09:32
AusDemWegIchBinArzt hat geschrieben: ↑
01.04.2019, 09:26
Vertigo hat geschrieben: ↑
01.04.2019, 08:43
Das waren gar nicht die anderen Purple die Gillan zurückholten, das war die RCA. Die bestand darauf, dass Ian Gillan zurückkam und zahlte dem ein, genaue Zahlen gibt es nicht, immens hohes Handgeld, damit er wieder bereit ist mit Blackmore in der Band ein Album zu machen. Die RCA gehörte damals zur BMG bei denen ich arbeitete und da wurde schon vorab des Albums darüber gemunkelt wieviel das wohl war, aber rausbekommen konnten wir nix.
Oh, danke für die Aufklärung :good:. Meine Info seit damals war immer, dass die anderen Bandmitglieder sich durchsetzten und Gillan gegen Blackmores ausdrücklichen Willen zurückbeorderten. Dass stand seinerzeit u.a. auch so im "Rock Power" (gibts auch schon lange nicht mehr...). Dass die Plattenfirma da ihre Finger im Spiel hatte, wußte ich nicht.
Mag natĂĽrlich sein, dass die anderen Purple zur RCA gesagt haben sie wollen Gillan, kann ich nicht abstreiten. Bei uns hieĂź es halt anders rum, dass sich da weit aus dem Fenster gelehnt wurde um Gillan quasi zurĂĽckzukaufen und Blackmore wohl auch ne Summe bekommen haben soll um diesen Schmerz auszuhalten
Ist jedenfalls recht bezeichnend, dass Gillan sich noch 1989 vehement geweigert hat, jemals wieder mit Blackmore in einer Band zu spielen. Sinngemäß hat er damals in Interviews ausgesagt, dass er sich das nie wieder antun wird. Und drei Jahre später konnte er sich nicht mehr an seine eigenen Worte erinnern....das klingt schon sehr danach, dass Geld den Schmerz erträglich gemacht hat. Für Blackmore wahrscheinlich dann ebenso. Aber ich denke schon durchaus, dass auch die restlichen Purples dafür plädiert haben, ihn zurückzuholen...eben weil es das klassische Mk.II-Line Up ist und das war gerade nach dem "Slaves & Masters"/JLT-Desaster sicherlich nicht der verkehrteste Gedankengang. boys_lol
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#6

Beitrag: # 62019Beitrag Vertigo
01.04.2019, 09:53

Ritchie hat das dann ja clever gemacht. Nach seinem Abgang bei Purple hat ihn die RCA nämlich gleich nochmal bekniet, doch dann wenigstens wieder Rainbow neu erstehen zu lassen. Und auch das hat er sich kräftig monetär versüßen lassen hieß es.

Ich denke bei Ritchie, so gern ich sein Gitarrenspiel mag, gab es nur wenig kĂĽnstlerisch bedingte Entscheidungen in seiner Karriere, das lief wohl schon immer so nach der Frage wo kommt das meiste Geld her? Da(s) spiel ich in Zukunft.

Drum auch nun wieder der Wandel hin zu Rainbow, jede Wette.
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#7

Beitrag: # 62021Beitrag AusDemWegIchBinArzt
01.04.2019, 09:57

Vertigo hat geschrieben: ↑
01.04.2019, 09:53
Ritchie hat das dann ja clever gemacht. Nach seinem Abgang bei Purple hat ihn die RCA nämlich gleich nochmal bekniet, doch dann wenigstens wieder Rainbow neu erstehen zu lassen. Und auch das hat er sich kräftig monetär versüßen lassen hieß es.

Ich denke bei Ritchie, so gern ich sein Gitarrenspiel mag, gab es nur wenig kĂĽnstlerisch bedingte Entscheidungen in seiner Karriere, das lief wohl schon immer so nach der Frage wo kommt das meiste Geld her? Da(s) spiel ich in Zukunft.

Drum auch nun wieder der Wandel hin zu Rainbow, jede Wette.
Ja, ich weiß, wir haben uns darüber schon öfter unterhalten. Deswegen ja bei Rainbow auch die Hinwendung zu kommerzielleren Klängen mit Bonnet und vor allem Turner dann. Aber die heutige Krückentruppe die den Namen Rainbow mißbraucht ist wirklich zuviel des Schlechten, das hätte er nicht tun dürfen. Zumal er inzwischen auch nicht mehr vernünftig spielen kann.
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#8

Beitrag: # 62043Beitrag Vertigo
01.04.2019, 11:46

AusDemWegIchBinArzt hat geschrieben: ↑
01.04.2019, 09:57
Vertigo hat geschrieben: ↑
01.04.2019, 09:53
Ritchie hat das dann ja clever gemacht. Nach seinem Abgang bei Purple hat ihn die RCA nämlich gleich nochmal bekniet, doch dann wenigstens wieder Rainbow neu erstehen zu lassen. Und auch das hat er sich kräftig monetär versüßen lassen hieß es.

Ich denke bei Ritchie, so gern ich sein Gitarrenspiel mag, gab es nur wenig kĂĽnstlerisch bedingte Entscheidungen in seiner Karriere, das lief wohl schon immer so nach der Frage wo kommt das meiste Geld her? Da(s) spiel ich in Zukunft.

Drum auch nun wieder der Wandel hin zu Rainbow, jede Wette.
Ja, ich weiß, wir haben uns darüber schon öfter unterhalten. Deswegen ja bei Rainbow auch die Hinwendung zu kommerzielleren Klängen mit Bonnet und vor allem Turner dann. Aber die heutige Krückentruppe die den Namen Rainbow mißbraucht ist wirklich zuviel des Schlechten, das hätte er nicht tun dürfen. Zumal er inzwischen auch nicht mehr vernünftig spielen kann.
Wenn die Leute in die Konzerte kommen und die CDs/DVDs kaufen ist das dem Ritchie total wurscht sag ich
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#9

Beitrag: # 62045Beitrag AusDemWegIchBinArzt
01.04.2019, 11:48

Vertigo hat geschrieben: ↑
01.04.2019, 11:46
AusDemWegIchBinArzt hat geschrieben: ↑
01.04.2019, 09:57
Vertigo hat geschrieben: ↑
01.04.2019, 09:53
Ritchie hat das dann ja clever gemacht. Nach seinem Abgang bei Purple hat ihn die RCA nämlich gleich nochmal bekniet, doch dann wenigstens wieder Rainbow neu erstehen zu lassen. Und auch das hat er sich kräftig monetär versüßen lassen hieß es.

Ich denke bei Ritchie, so gern ich sein Gitarrenspiel mag, gab es nur wenig kĂĽnstlerisch bedingte Entscheidungen in seiner Karriere, das lief wohl schon immer so nach der Frage wo kommt das meiste Geld her? Da(s) spiel ich in Zukunft.

Drum auch nun wieder der Wandel hin zu Rainbow, jede Wette.
Ja, ich weiß, wir haben uns darüber schon öfter unterhalten. Deswegen ja bei Rainbow auch die Hinwendung zu kommerzielleren Klängen mit Bonnet und vor allem Turner dann. Aber die heutige Krückentruppe die den Namen Rainbow mißbraucht ist wirklich zuviel des Schlechten, das hätte er nicht tun dürfen. Zumal er inzwischen auch nicht mehr vernünftig spielen kann.
Wenn die Leute in die Konzerte kommen und die CDs/DVDs kaufen ist das dem Ritchie total wurscht sag ich
Ja, sicher....aber das ändert ja nix dran, dass es furchtbar klingt und kein Mensch sowas braucht.
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