Glenn Hughes - "Death Of Me"

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Voice Of God ?

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AusDemWegIchBinArzt
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Glenn Hughes - "Death Of Me"

Beitrag: # 78397Beitrag AusDemWegIchBinArzt
06.04.2020, 09:22

Glenn Hughes ist in gewisser Weise ein musikalisches Chamäleon und hat neben seiner legendären Arbeit mit Bands wie Trapeze, Deep Purple oder Black Sabbath sowie diversen anderen Kollaborationen (z.B. Black Country Communion; Tony Iommi) auch in schöner Regelmäßigkeit Soloalben unterschiedlicher Qualität veröffentlicht, die eine große stilistische Bandbreite abdecken, welche von soulig-funkig über bluesig bis hin zu astreinem Heavy Rock reicht.

Eine meiner persönlichen Lieblingsscheiben der "Voice Of God" ist die 96er Scheibe "Addiction", auf der er sich sehr dezidiert mit seiner langjährigen Drogen-und Alkoholsucht und Nahtoderfahrungen auseinandersetzt (Glenn wäre 1991 beinahe an einem drogeninduzierten Herzinfarkt gestorben und wurde danach clean).

Zum Zeitpunkt der Albumveröffentlichung hatte er also seine ganzen Tiefpunke - die nahezu im Dauertran verbrachten 80er Jahre und alle damit verbundenen gesundheitlichen wie arbeitstechnischen Ausfälle - gerade hinter sich gelassen, einen erfolgreichen Entzug absolviert und begonnen, sein Leben wieder in den Griff zu bekommen.

"Addiction" ist daher ein eher harsches und raues Album mit einem überwiegend düsteren Anstrich geworden, welches folglich zu Glenns härteren Veröffentlichungen gehört und auch einen für die damalige Zeit oft üblichen, leicht grungigen Anstrich nicht verleugnen kann, der aber in diesem Fall nicht störend wirkt. Die Scheibe besteht ausnahmslos aus qualitativ hochwertigem Songmaterial und zeigt Glenn vor allem auch stimmlich wieder erholt, kraftvoll und in allerbester Verfassung, wofür "Death Of Me" als stellvertretendes Beispiel dienen kann.

Spätestens ab diesem Album ging es mit Glenn auch karrieretechnisch wieder aufwärts und das ist glücklicherweise bis heute so geblieben.

Wenn Musik Bilder erzeugen und den Hörer mit auf eine Reise nehmen kann, hat sie eine ihrer edelsten Aufgaben erfüllt.



Ein Komma kann über Leben und Tod entscheiden. Zum Beispiel bei dem Satz "Wir essen jetzt, Opa."

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Pavlos
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Re: Glenn Hughes - "Death Of Me"

Beitrag: # 78399Beitrag Pavlos
06.04.2020, 11:33

Guter Track, gute Scheibe. Steht hier, wie eigentlich fast alles vom Hughes, im Regal. Ich liebe diese Stimme - und die ist dann auch der Grund warum ich dem Song eine Neun gebe, obwohl er eigentlich "nur" eine Acht ist. Erst vorgestern lief hier die Nostradamus Doppel CD vom N.Kotzev, auf der Hughes König Henri singt.....

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Re: Glenn Hughes - "Death Of Me"

Beitrag: # 78400Beitrag AusDemWegIchBinArzt
06.04.2020, 11:39

Pavlos hat geschrieben:
06.04.2020, 11:33
Guter Track, gute Scheibe. Steht hier, wie eigentlich fast alles vom Hughes, im Regal. Ich liebe diese Stimme - und die ist dann auch der Grund warum ich dem Song eine Neun gebe, obwohl er eigentlich "nur" eine Acht ist. Erst vorgestern lief hier die Nostradamus Doppel CD vom N.Kotzev, auf der Hughes König Henri singt.....
Yep, Glenn ist auf jeden Fall eine Klasse für sich. Nikolo Kotzev aber natürlich auch. 8-)
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Vertigo
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Re: Glenn Hughes - "Death Of Me"

Beitrag: # 78406Beitrag Vertigo
06.04.2020, 13:50

Wie immer mag ich Glenns Stimme und wie - fast - immer gibt mir der Song nix. Seine Solosachen gingen mir in den allermeisten Fällen völlig am Popo vorbei. Das ist so ein Stück das ich kaum gehört schon wieder vergessen habe, da is gar nix drin für mich, außer seiner Stimme. Tut mir leid
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Re: Glenn Hughes - "Death Of Me"

Beitrag: # 78410Beitrag AusDemWegIchBinArzt
06.04.2020, 18:53

Vertigo hat geschrieben:
06.04.2020, 13:50
Seine Solosachen gingen mir in den allermeisten Fällen völlig am Popo vorbei.
Aber die "Play Me Out" zumindest nicht... ;)
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Re: Glenn Hughes - "Death Of Me"

Beitrag: # 78411Beitrag Oracle
06.04.2020, 22:09

Der Song geht mächtig los und nimmt mich mit.
Über Hughes Sangesqualitäten muss nicht diskutiert werden, da spielt er in der obersten Liga.
Es gibt klischeehaftere Metalsongs als diesen hier, das hat schon was eigenes.
Der tobende Bass und das schneidende Gitarrensolo gefallen mir gut auch dieser Break ist effektvoll gesetzt.
Sind schon ein paar Ideen in dem Song und immer wieder die Energie von Hughes.
Das Schlagzeug wird von Anfang bis Ende durchgeknüpelt, was mich etwas nervt.
Da hätte man ruhig etwas verspielter rangehen können, dann wäre auch eine interessante Dynamik entstanden.
Aber es war wohl so gewollt, denn die Rauhheit ist für das Thema Death of Me schon wichtig.
Den letzten Ausschläg um doch von 7 auf 8 Pkt. zu gehen ist dieser biestige Refrain, Hughes halt!

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Vertigo
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Re: Glenn Hughes - "Death Of Me"

Beitrag: # 78418Beitrag Vertigo
07.04.2020, 08:13

AusDemWegIchBinArzt hat geschrieben:
06.04.2020, 18:53
Vertigo hat geschrieben:
06.04.2020, 13:50
Seine Solosachen gingen mir in den allermeisten Fällen völlig am Popo vorbei.
Aber die "Play Me Out" zumindest nicht... ;)
Drum hab ichs relativiert mit "allermeisten", denn die "Play Me Out" ist in der Tat das einzige Album von ihm, das mir gefälllt
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