Syd Barrett - Opel

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nixe
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Syd Barrett - Opel

#1

Beitrag: # 50596Beitrag nixe
27.11.2018, 00:22


Syd Barrett - Opel
Aus dem Englischen übersetzt-Opel ist ein 1988er Album, das von Aufnahmen des ehemaligen Pink Floyd Frontman Syd Barrett zwischen 1968 und 1970 zusammengestellt wurde. Das Album ist eine Zusammenstellung von unveröffentlichtem Material und alternativen Aufnahmen von Aufnahmen von Barretts Soloalben The Madcap Laughs und Barrett. Wikipedia (Englisch)
UrsprĂĽngliche Beschreibung aufrufen
KĂĽnstler: Syd Barrett
Erscheinungsdatum: 17. Oktober 1988
Label: Capitol Records
Aufnahmeorte: Abbey Road, 14 May 1968 – 17 July 1970
Genres: Rockmusik, Psychedelic Rock, Psychedelic Folk
Die traurige Story vom Genie, das dem Wahsin verfallen war, kennt wohl jeder!
Als ich kurz nach seinem Tod das Interview seiner Schwester (glaube ich) in der eclipsed gelesen hatte, fühlte ich mich in meiner Meinung bestädigt, das er nicht Schizofren war! OK, mein Gefühl.
Zu der Zeit waren die LangZeit-Studien nicht vorhanden & niemand wußte, wie man damit umgeht. Erst dieses ominöse WochenEnde, wo er nicht aufzufinden war, gab ihm den Rest!
Vorher war er eigentlich nur dagegen ein Star zu sein, der immer & immer wieder dieselben Hits runterleiern mußte. Er wollte einfach nur im UFO bleiben & seinen abgedrehten songs spielen. So erkläre ich mir seine TrotzReaktionen!
Die Drogen verhalfen ihm bis dahin, es auch durchzuziehen, ohne Scham & Reue.
Auch das er später nie wieder über Pink Floyd sprechen wollte, ist für mich solch ein Zeichen, oder konnte er sich an nichts mehr erinnern?
Fakt ist, das er uns mit Pink Floyd ein Album bescherte, das seinesgleichen sucht. Voller Raffinesse in den Arangements, das es nicht reproduzierbar schien?
Hätte man seine soloAlben so produziert, ein Wahnsinn! Opel galt, wenn ich es richtig in Erinnerung habe, als sein bester song & er wollte ihn nichmal veröffentlichen!
Musik hat die Fähigkeit uns geistig, körperlich & emotional zu beeinflussen!

!!!I like Prog!!!

!!!Wenn die Sonne der Kultur niedrig steht, werfen selbst Zwerge lange Schatten!!!

TschĂĽĂź
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sopor joe
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Re: Syd Barrett - Opel

#26

Beitrag: # 51301Beitrag sopor joe
04.12.2018, 08:41

Letzter Beitrag der vorhergehenden Seite:

Was du beschreibst, trifft mit Sicherheit auf den gemachten Versuch zu , ein drittes Soloalbum zu produzieren, einige Jahre später. Da hat man sehr schnell begriffen, dass es nichts mehr bringt.
Aber ich bleibe bei meiner Meinung. Bei den Aufnahmen fĂĽr The Madcap Laughs und ganz besonders fĂĽr Barrett trifft das in dieser krassen Form noch nicht zu.
Da wird sicher im nachhinein einiges dazu gedichtet worden sein, um dem Mythos Syd Barrett Nahrung zu geben.
Ich lese gerade:
Michael Jacobs - All that Jazz-die Geschichte einer Musik

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Vertigo
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Re: Syd Barrett - Opel

#27

Beitrag: # 51304Beitrag Vertigo
04.12.2018, 09:39

sopor joe hat geschrieben: ↑
04.12.2018, 08:41
Was du beschreibst, trifft mit Sicherheit auf den gemachten Versuch zu , ein drittes Soloalbum zu produzieren, einige Jahre später. Da hat man sehr schnell begriffen, dass es nichts mehr bringt.
Aber ich bleibe bei meiner Meinung. Bei den Aufnahmen fĂĽr The Madcap Laughs und ganz besonders fĂĽr Barrett trifft das in dieser krassen Form noch nicht zu.
Da wird sicher im nachhinein einiges dazu gedichtet worden sein, um dem Mythos Syd Barrett Nahrung zu geben.
Also grade David Gilmour, von dem u.a. diese Aussagen stammen (wie u.a auch von Roger Waters) hat ja immer alles getan, dass der Mythos Barrett absolut keine Nahrung bekommt. Beide erzählten, wie sie Barrett helfen wollten das Album fertigzustellen und das schier nicht möglich war, mehr Nerven als ne Pink Floyd Produktion gekostet hat, weil Barrett einfach nicht umsetzen konnte was man ihm sagte. Da saß und in die Gegend stierte, unvermitttelt aufstand mitten in der Aufnahme und abbrach, im nächsten Moment wieder alles wunderbar klappte nur damit im übernächsten Moment er dasitzt und sagt er erinnere sich nicht wie das geht mit der Gitarre. Um dann wieder ewig lange rumzusitzen und gar nix mehr zu sagen oder zu machen.

Klar kann man sich einreden, dass Barrett das Genie sich das alles nur ganz perfide ausgedacht hat um die anderen zu ärgern, er war ja superwahnsinnsmegagenial dieser Barrett, aber für mich klingt das alles einfach nur nach nem kaputten Drogenwrack wie es tausend andere gab, nur dass dieses halt mal ein paar Jahre vorher ein kreativer Kopf war und drum natürlich nicht so enden darf. Das erinnert mich schon so a bisserl an Monroe, Elvis und Co. denen man ja auch ihr jeweils unrühmliches Ende nicht zugestehen will.

Ich hör jedenfalls auf den Barrett-Alben einen Menschen der am kaputtgehen ist und wenn ich mit ihm hätte arbeiten müssen hätte ich sicher hingeworfen. Von daher ehrt das all die Leute die sich die Mühe gemacht haben, die Geduld aufgebracht haben, da noch was aus ihm herauszubekommen
Ich lese gerade:

ROBERT C. MARLEY - Inspector Swanson und die Frau mit dem zweiten Gesicht

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Re: Syd Barrett - Opel

#28

Beitrag: # 51331Beitrag AusDemWegIchBinArzt
04.12.2018, 11:16

Ich glaube auch, dass Gilmour und Waters immer bemüht waren, Barrett zu helfen. Beide hatten auch immer ein schlechtes Gewissen ihm gegenüber, dass sie ihn bei Pink Floyd vor die Tür setzen mußten, weil es nicht mehr ging. Da haben beide drunter gelitten, schließlich war Barrett ein enger Freund. Sie haben ihn dann nach Floyd eben weiterhin versucht zu unterstützen, musikalisch und auch finanziell später, aber zumindest musikalisch ging es einfach nicht mehr, weil er zu weggetreten war. Und ich denke schon, dass das nicht übertrieben ist, denn wer sich mal genauer mit der Materie befasst hat, weiß, was Drogen mit dem menschlichen Hirn anrichten können. Außerdem hat Waters mal gesagt, dass Genie und Wahnsinn bei Barrett immer schon dicht beisammen lagen, schon, als er noch keine Drogen konsumiert hat. Vermutlich war er immer schon ein eher labiler und sensibler Typ und das ganze bewußtseinserweiternde Zeux, das er sich in immer größerer Menge eingeworfen hat, hat ihm dann den Rest gegeben und den irreparablen Knacks verursacht, der ein kontinuierliches Arbeiten nahezu unmöglich gemacht hat.
Wenn Musik Bilder erzeugen und den Hörer mit auf eine Reise nehmen kann, hat sie eine ihrer edelsten Aufgaben erfüllt.

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Vertigo
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Re: Syd Barrett - Opel

#29

Beitrag: # 51339Beitrag Vertigo
04.12.2018, 11:25

AusDemWegIchBinArzt hat geschrieben: ↑
04.12.2018, 11:16
Außerdem hat Waters mal gesagt, dass Genie und Wahnsinn bei Barrett immer schon dicht beisammen lagen, schon, als er noch keine Drogen konsumiert hat. Vermutlich war er immer schon ein eher labiler und sensibler Typ und das ganze bewußtseinserweiternde Zeux, das er sich in immer größerer Menge eingeworfen hat, hat ihm dann den Rest gegeben und den irreparablen Knacks verursacht, der ein kontinuierliches Arbeiten nahezu unmöglich gemacht hat.
Das vermute ich übrigens auch. Barrett war immer ein Grenzgänger, wie übrigens auch Bob Calvert von Hawkwind. Wenn solche Menschen Drogen nehmen, nimmt das oft einen schlimmeren Ausgang als bei anderen, weil die Psyche da eh schon fragil ist, ganz ohne Drogen.

Im Übrigen war ich mal drei Monate mit einer Junkie-Frau zusammen und kann aus erster Hand berichten wie die im einen Moment die bezauberndste netteste Person ist, aus dem Zimmer in die Küche geht, zurückkommt und du hattest das Gefühl da kam nun eine andere Frau herein. Und so lief das täglich. Mal der Sonnenschein persönlich mit dem du gute Gespräche (und anderes ;) ) haben konntest und dann gehst du zu Bett, wachst auf neben ihr und sie guckt durch dich hindurch und kann auf die einfachsten Fragen nicht antworten, frägt dich wer du bist und was du hier machst.

Drum nur drei Monate, dann wars mir zuviel, weil ich dann verstanden hatte wie das läuft. Aber eine Erfahrung die ich nicht missen möchte, da lernt man fürs Leben
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Re: Syd Barrett - Opel

#30

Beitrag: # 51343Beitrag AusDemWegIchBinArzt
04.12.2018, 11:33

Vertigo hat geschrieben: ↑
04.12.2018, 11:25
AusDemWegIchBinArzt hat geschrieben: ↑
04.12.2018, 11:16
Außerdem hat Waters mal gesagt, dass Genie und Wahnsinn bei Barrett immer schon dicht beisammen lagen, schon, als er noch keine Drogen konsumiert hat. Vermutlich war er immer schon ein eher labiler und sensibler Typ und das ganze bewußtseinserweiternde Zeux, das er sich in immer größerer Menge eingeworfen hat, hat ihm dann den Rest gegeben und den irreparablen Knacks verursacht, der ein kontinuierliches Arbeiten nahezu unmöglich gemacht hat.
Das vermute ich übrigens auch. Barrett war immer ein Grenzgänger, wie übrigens auch Bob Calvert von Hawkwind. Wenn solche Menschen Drogen nehmen, nimmt das oft einen schlimmeren Ausgang als bei anderen, weil die Psyche da eh schon fragil ist, ganz ohne Drogen.

Im Übrigen war ich mal drei Monate mit einer Junkie-Frau zusammen und kann aus erster Hand berichten wie die im einen Moment die bezauberndste netteste Person ist, aus dem Zimmer in die Küche geht, zurückkommt und du hattest das Gefühl da kam nun eine andere Frau herein. Und so lief das täglich. Mal der Sonnenschein persönlich mit dem du gute Gespräche (und anderes ;) ) haben konntest und dann gehst du zu Bett, wachst auf neben ihr und sie guckt durch dich hindurch und kann auf die einfachsten Fragen nicht antworten, frägt dich wer du bist und was du hier machst.

Drum nur drei Monate, dann wars mir zuviel, weil ich dann verstanden hatte wie das läuft. Aber eine Erfahrung die ich nicht missen möchte, da lernt man fürs Leben
Bob Calvert ist auch ein sehr gutes Beispiel, der war ja außerdem noch manisch-depressiv. Inweit das durch die Drogen mit verursacht oder zumindest drastisch verstärkt wurde, ist dann noch eine andere Frage. Aber ich stimme dem fraglos zu, dass Leute mit instabileren Gemütern weitaus frühzeitiger Gefahr laufen, durch Drogenkonsum dauerhaften hirnorganischen und psychischen Schaden zu nehmen, als das bei "gesunden" oder weniger empfindlichen Leuten der Fall ist.

Und auĂźer Barrett oder Calvert gibts ja noch genĂĽgend andere Beispiele fĂĽr Leute, denen das nicht gut bekommen ist.

Mir haben in der Schulzeit schon die Kiffer in der Klasse gereicht und festzustellen, dass Drogen nichts für mich sind. Und dabei gilt Haschisch noch als harmlose Droge - aber wenn ich mir damals schon angeguckt habe, wie verpeilt und verpennt diese Typen waren, wie wenig die auf die Reihe gekriegt haben, wie unberechenbar und unzuverlässig die waren...na, herzlichen Dank auch. Mit denen konntest du teilweise auch schon keine normalen Gespräche mehr führen und das war für mich immer der ausschlaggebende Punkt, die Finger von sowas zu lassen.
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Re: Syd Barrett - Opel

#31

Beitrag: # 51345Beitrag Vertigo
04.12.2018, 11:36

Calvert war wohl, drum kam ich drauf, auch ohne Drogenkonsum schon mit Vorsicht zu genießen, konnte wirklich gefährlich für seine Umwelt sein, wie mehrere Hawkwind-Mitglieder bestätigten, weil seine Stimmung von einem Moment auf den anderen aus nichtigen Anlässen von normal hin zu hochaggressiv oder depressiv und allem dazwischen kippen konnte. Wie bei Barrett lagen Genie und Wahnsinn bei ihm immer eng beinander. Und dann kamen eben die Drogen noch dazu bei den beiden.
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Re: Syd Barrett - Opel

#32

Beitrag: # 51347Beitrag AusDemWegIchBinArzt
04.12.2018, 11:39

Vertigo hat geschrieben: ↑
04.12.2018, 11:36
Calvert war wohl, drum kam ich drauf, auch ohne Drogenkonsum schon mit Vorsicht zu genießen, konnte wirklich gefährlich für seine Umwelt sein, wie mehrere Hawkwind-Mitglieder bestätigten, weil seine Stimmung von einem Moment auf den anderen aus nichtigen Anlässen von normal hin zu hochaggressiv, depressiv und allem dazwischen kippen konnte. Wie bei Barrett lagen Genie und Wahnsinn bei ihm immer eng beinander. Und dann kamen eben die Drogen noch dazu bei den beiden.
Es ist eigentlich tragisch, dass gerade oft die Leute, die eh schon psychische Auffälligkeiten haben, auch noch in besonderem Maße zum Drogenkonsum neigen, obwohl es eigentlich genau das ist, was sie niemals tun dürften.
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Re: Syd Barrett - Opel

#33

Beitrag: # 51349Beitrag Vertigo
04.12.2018, 12:10

AusDemWegIchBinArzt hat geschrieben: ↑
04.12.2018, 11:39
Vertigo hat geschrieben: ↑
04.12.2018, 11:36
Calvert war wohl, drum kam ich drauf, auch ohne Drogenkonsum schon mit Vorsicht zu genießen, konnte wirklich gefährlich für seine Umwelt sein, wie mehrere Hawkwind-Mitglieder bestätigten, weil seine Stimmung von einem Moment auf den anderen aus nichtigen Anlässen von normal hin zu hochaggressiv, depressiv und allem dazwischen kippen konnte. Wie bei Barrett lagen Genie und Wahnsinn bei ihm immer eng beinander. Und dann kamen eben die Drogen noch dazu bei den beiden.
Es ist eigentlich tragisch, dass gerade oft die Leute, die eh schon psychische Auffälligkeiten haben, auch noch in besonderem Maße zum Drogenkonsum neigen, obwohl es eigentlich genau das ist, was sie niemals tun dürften.
Tragisch, aber auch irgendwo logisch denke ich. Man will wohl einfach dass das Feuer im Kopf aufhört, egal wie und dann greift man zu allem was da vermeintlich dienlich sein kann.
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Re: Syd Barrett - Opel

#34

Beitrag: # 51350Beitrag AusDemWegIchBinArzt
04.12.2018, 12:11

Vertigo hat geschrieben: ↑
04.12.2018, 12:10
AusDemWegIchBinArzt hat geschrieben: ↑
04.12.2018, 11:39
Vertigo hat geschrieben: ↑
04.12.2018, 11:36
Calvert war wohl, drum kam ich drauf, auch ohne Drogenkonsum schon mit Vorsicht zu genießen, konnte wirklich gefährlich für seine Umwelt sein, wie mehrere Hawkwind-Mitglieder bestätigten, weil seine Stimmung von einem Moment auf den anderen aus nichtigen Anlässen von normal hin zu hochaggressiv, depressiv und allem dazwischen kippen konnte. Wie bei Barrett lagen Genie und Wahnsinn bei ihm immer eng beinander. Und dann kamen eben die Drogen noch dazu bei den beiden.
Es ist eigentlich tragisch, dass gerade oft die Leute, die eh schon psychische Auffälligkeiten haben, auch noch in besonderem Maße zum Drogenkonsum neigen, obwohl es eigentlich genau das ist, was sie niemals tun dürften.
Tragisch, aber auch irgendwo logisch denke ich. Man will wohl einfach dass das Feuer im Kopf aufhört, egal wie und dann greift man zu allem was da vermeintlich dienlich sein kann.
Ja, na klar, die Vermutung habe ich auch. Das ist eigentlich auch die einzig logische Erklärung dafür.
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