[REVIEW] Demon - "The Plague" (1983)

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[REVIEW] Demon - "The Plague" (1983)

#1

Beitrag: # 65422Beitrag AusDemWegIchBinArzt
17.05.2019, 06:22

Demon - "The Plague" (1983)


Demon, die legendäre britische Band um den markanten Leadsänger Dave Hill, werden wohl für immer und ewig ein absoluter Geheimtip für aufgeschlossene Rockfans bleiben.

Der Band kann man daran noch nicht mal wirkliche Schuld daran zusprechen, da sie sich trotz mehrerer, teils abrupter Stilwechsel immer um ein hohes Maß an Substanz und Qualität bemüht hat.

Dennoch sind Demon natürlich ein typisches Beispiel für eine Band, die mit ihren ersten beiden Alben eine gewisse Erwartungshaltung bei Fans einer bestimmten Musikrichtung (Heavy Metal) geweckt hat und anfangs zu den führenden Köpfen der NWoBHM-Bewegung gehörte, sich dem dann aber zunehmend entzog und sich nicht alleine darauf reduzieren lassen wollte. Somit war die stilistische Entwicklung gerade für Anhänger der Frühzeit nicht immer leicht nachvollziehbar.

Waren die ersten beiden, vorzüglichen Alben mehr oder weniger noch melodiöser Heavy Metal mit stark eigener Note - beide Scheiben gehören zum besten, was in diesem Genre zu finden ist - wurde auf "The Plague" ein deutlicher Richtungswechsel vorgenommen, der auf dem stark durch Pink Floyd geprägten Nachfolger "British Standard Approved" (1984) dann noch deutlich intensiviert und weiterentwickelt werden sollte.

Die Band entwickelte sich somit phasenweise weg vom Heavy Metal und landete eher im Bereich progressiven Hardrocks, der auch Synthesizer zum Einsatz kommen ließ und mindestens genauso viel Wert auf Atmosphäre wie auf Energie legte,

"The Plague" nun ist ein äußerst gelungenes Konzeptalbum, welches neben der erstklassigen musikalischen Seite auch enormen textlichen Tiefgang bietet. Mehr als einmal deutlich wird hier auch, welch ein Ausnahmegitarrist Mal Spooner (R,I.P. - verstarb kurz nach den Aufnahmen des Nachfolgealbums an einer Lungenentzündung, mit gerade einmal 39 Jahren !) war, der gemeinsam mit Dave Hill nicht nur als Songwriter hunderprozentig überzeugte, sondern auch handwerklich mit seinem extrem geschmackvollen Spiel zu beeindrucken wußte. Ein Paradebeispiel dafür, wie wichtig Kreativität und Inspiration für einen Musiker sind, gegenüber technisch vielleicht versiertem, aber seelenlosem Ego-Gedudel. Der Stempel, den Spooner der Musik aufdrückte, ist nicht zu unterschätzen !

Aufgrund des Konzeptcharakters funktioniert "The Plague" natürlich am besten als Gesamtwerk, dennoch greife ich aber mal ein paar Songs zur Orientierung als Anspieltips heraus: Zum einen den furiosen Titeltrack, zum anderen "Blackheath" oder "Nowhere To Run", die ebenfalls grandiose Höhepunkte darstellen !

Die Scheibe hat bis heute nichts von ihrer Tiefenwirkung verloren und gehört zu den großen, aber weitgehend vergessenen Klassikern der 80er Jahre! Zeitlos guter, progressiver Hardrock, der so manchem populärerem Album in diesem Genre mehr als mühelos das Wasser reichen kann.

Die Songs

1. The Plague
2. Nowhere To Run
3. Fever In The City
4. Blackheath - Part One
5. Blackheath - Part Two
6. The Writing's On The Wall
7. The Only Sane Man
8. A Step Too Far
9. Outro

Die Band

Dave Hill (Gesang)
Mal Spooner (Gitarre)
Les Hunt (Gitarre)
Chris Ellis (Bass)
John Wright (Schlagzeug)
Andy Richards (Keyboards)

Bild
Wenn Musik Bilder erzeugen und den Hörer mit auf eine Reise nehmen kann, hat sie eine ihrer edelsten Aufgaben erfüllt.

Josef Hader:

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"Was ist typisch amerikanisch ? Fett sein, borniert sein, nicht wissen was wo ist in der Welt, trotzdem dort einmarschieren wollen, vorher alles niederbombadieren, die meiste Energie verbrauchen und viel beten dabei - passt !"


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Re: [REVIEW] Demon - "The Plague" (1983)

#2

Beitrag: # 65428Beitrag Vertigo
17.05.2019, 08:23

Das Wort Schuld gefällt mir in so nem Zusammenhang ja grundsätzlich nicht, aber wenn, dann würde ich schon sagen die Band war "schuld" sprich sie selber waren die Ursache, dass das nie für mehr bei ihnen reichte. Ich hab mich ja inzwischen mal durch einige der späteren Alben (bis "The Plague" kenn ich sie von damals) gehört und das ist immer nicht Fisch nicht Fleisch, ohne dabei sonderlich eigen oder innovativ zu sein. Das ist immer noch hart, aber kein Heavy Metal mehr, hat progressive Teilchen, aber nie wirklich und dazu konnten sie meiner Meinung nach keine Songs schreiben. Da bleibt einfach nix hängen, weils weder richtig hardrockmäßig kickt noch den Verstand so begeistert weils irgendwie so ungewöhnlich wäre. Dazu isses weder Schönklang, noch hats Popqualitäten, also irgendwie isses eben gar nix. Eine solide Band, keine Frage, die dieses undefinierbare Ding auch durchzogen, aber einfach nie eine wirklich eigene Identität entwickelten. Ich hatte da das Gefühl sie haben sich nicht wirklich getraut irgendwas konsequent durchzuziehen und für das Balancieren zwischen allen Stühlen fehlten ihnen einfach die guten Songs.
Ich lese gerade:

HENRYK M. BRODER - Kritik der reinen Toleranz

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Re: [REVIEW] Demon - "The Plague" (1983)

#3

Beitrag: # 65429Beitrag AusDemWegIchBinArzt
17.05.2019, 08:27

Vertigo hat geschrieben: ↑
17.05.2019, 08:23
Das Wort Schuld gefällt mir in so nem Zusammenhang ja grundsätzlich nicht, aber wenn, dann würde ich schon sagen die Band war "schuld" sprich sie selber waren die Ursache, dass das nie für mehr bei ihnen reichte. Ich hab mich ja inzwischen mal durch einige der späteren Alben (bis "The Plague" kenn ich sie von damals) gehört und das ist immer nicht Fisch nicht Fleisch, ohne dabei sonderlich eigen oder innovativ zu sein. Das ist immer noch hart, aber kein Heavy Metal mehr, hat progressive Teilchen, aber nie wirklich und dazu konnten sie meiner Meinung nach keine Songs schreiben. Da bleibt einfach nix hängen, weils weder richtig hardrockmäßig kickt noch den Verstand so begeistert weils irgendwie so ungewöhnlich wäre. Dazu isses weder Schönklang, noch hats Popqualitäten, also irgendwie isses eben gar nix. Eine solide Band, keine Frage, die dieses undefinierbare Ding auch durchzogen, aber einfach nie eine wirklich eigene Identität entwickelten. Ich hatte da das Gefühl sie haben sich nicht wirklich getraut irgendwas konsequent durchzuziehen und für das Balancieren zwischen allen Stühlen fehlten ihnen einfach die guten Songs.
"Schuld" ist eigentlich generell ein Wort, das ich nicht sonderlich mag....zu hart, gerade in einem solchen Zusammenhang,,,"Verantwortung" würde es vielleich besser treffen. Aber dennoch bin ich der Auffassung, dass die Band trotz ihrer stilisischen Schwankungen immer sehr viel großartiges abgeliefert hat, was auch so einige der späteren Alben einschließt. Und große Songs sind zumindest bis auf den Alben der frühen 90er immer wieder zu finden gewesen.
Wenn Musik Bilder erzeugen und den Hörer mit auf eine Reise nehmen kann, hat sie eine ihrer edelsten Aufgaben erfüllt.

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Re: [REVIEW] Demon - "The Plague" (1983)

#4

Beitrag: # 65431Beitrag Vertigo
17.05.2019, 08:35

Demon hatten nie das Potential außerhalb der Hart und Heavy Kreise Anhänger zu finden, dafür taugen ihre Sounds und ihre Songs nicht. Und innerhalb des Kreises scheiterten sie daran, dass viele Heavy-Fans zu konservativ sind um auch mal andere Sounds zu genießen, jedenfalls zu der Zeit als Demon so richtig aktiv waren, war das noch so.

Das mein ich mit "es lag schon an ihnen selber". Wenn du in einem konservativen Genre ausbrechen willst, solltest du so gut sein, dass die Nicht-Fans von Außerhalb aufhorchen werden, weil die Musik so gut ist. Und das ist sie beileibe nicht. Das prägendste an Demon ist noch Dave Hill's Gesangsstime, ansonsten ist da nichts, das so eigen wäre, dass Leute außerhalb der Fankreise drauf aufmerksam hätten werden müssen. Sieh es mal unter dem Aspekt, dann verstehst du vielleicht, warum Demon immer nur in der Szene genannt werden.

Übrigens hab ich mir gestern dann noch das Rocks mit Whitesnake gekauft. Wie du sagtest, gehts da ja überwiegend um die alten, sprich guten Jahre. Dazu noch ein Artikel über Rare Earth und Triumph, das wär mir schon Grund genug gewesen das Heft zu kaufen. Desweiteren Foreigner, Bruce Hornsby und Alan Parsons.

Da hab ich bisher nicht richtig hingeschaut was da alles geboten wird und mich durch das moderne Coverdale Foto gehörig abschrecken lassen (buchstäblich :mrgreen: denn so geliftet schaut er einfach grausig aus, wie so ne verzweifelte alternde Schauspielerin die es nicht wahrhaben will, dass im Kalender die 70 drin steht)
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Re: [REVIEW] Demon - "The Plague" (1983)

#5

Beitrag: # 65432Beitrag AusDemWegIchBinArzt
17.05.2019, 08:49

Vertigo hat geschrieben: ↑
17.05.2019, 08:35
Demon hatten nie das Potential außerhalb der Hart und Heavy Kreise Anhänger zu finden, dafür taugen ihre Sounds und ihre Songs nicht. Und innerhalb des Kreises scheiterten sie daran, dass viele Heavy-Fans zu konservativ sind um auch mal andere Sounds zu genießen, jedenfalls zu der Zeit als Demon so richtig aktiv waren, war das noch so.

Das mein ich mit "es lag schon an ihnen selber". Wenn du in einem konservativen Genre ausbrechen willst, solltest du so gut sein, dass die Nicht-Fans von Außerhalb aufhorchen werden, weil die Musik so gut ist. Und das ist sie beileibe nicht. Das prägendste an Demon ist noch Dave Hill's Gesangsstime, ansonsten ist da nichts, das so eigen wäre, dass Leute außerhalb der Fankreise drauf aufmerksam hätten werden müssen. Sieh es mal unter dem Aspekt, dann verstehst du vielleicht, warum Demon immer nur in der Szene genannt werden.

Übrigens hab ich mir gestern dann noch das Rocks mit Whitesnake gekauft. Wie du sagtest, gehts da ja überwiegend um die alten, sprich guten Jahre. Dazu noch ein Artikel über Rare Earth und Triumph, das wär mir schon Grund genug gewesen das Heft zu kaufen. Desweiteren Foreigner, Bruce Hornsby und Alan Parsons.

Da hab ich bisher nicht richtig hingeschaut was da alles geboten wird und mich durch das moderne Coverdale Foto gehörig abschrecken lassen (buchstäblich :mrgreen: denn so geliftet schaut er einfach grausig aus, wie so ne verzweifelte alternde Schauspielerin die es nicht wahrhaben will, dass im Kalender die 70 drin steht)
Als ich das Foto sah, konnte ich erst nicht genau erkennen, ob es Coverdale ist oder Joe Lynn Turner,,,,, :mrgreen:

Aber schön, dass Du Dir das Heft gekauft hast....ich hab Dir ja auch gesagt, dass sich das Teil wirklich lohnt ! Definitiv eines der besseren ROCKS-Hefte, nicht nur wegen Whitesnake, sondern auch wegen der gesamten inhaltlichen Mischung, eben Triumph, Parsons, Foreigner usw.

In Bezug auf Demon kommen wir aber nicht so recht zusammen, weil ich die Musik absolut großartig finde, auch die der späteren Demon-Alben wie gesagt. Die hat was ganz spezielles, was sich nicht unbedingt in Worte fassen lässt. Außerdem überleg mal, wie sehr unter typischen Heavy-Fans die "Canterbury" von Diamond Head runtergemacht wurde - dabei ist auch diese Scheibe grandios, obwohl sie untypisch ist ! Aber was heißt das schon, "untypisch"....?
Wenn Musik Bilder erzeugen und den Hörer mit auf eine Reise nehmen kann, hat sie eine ihrer edelsten Aufgaben erfüllt.

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Re: [REVIEW] Demon - "The Plague" (1983)

#6

Beitrag: # 65437Beitrag Vertigo
17.05.2019, 09:45

AusDemWegIchBinArzt hat geschrieben: ↑
17.05.2019, 08:49
dabei ist auch diese Scheibe grandios, obwohl sie untypisch ist ! Aber was heiĂźt das schon, "untypisch"....?
untypisch in Bezug auf das, mit was die Band bekannt wurde. Und das ist sie absolut. Ich find sie auch nicht komplett groĂźartig, aber sie hat einige starke Songs drauf..."To The Devil His Due", "Knight Of The Swords" (der ist noch recht typisch fĂĽr die Band) und "Ishmael" fallen mir da sofort ein. "The Kingmaker" glaub ich war auch noch gut.

Ich verstehe aber immer nicht, was du meinst, wenn du meinst, dass ne Band hätte bekannter werden müssen. Wo? Innerhalb der Szene? Außerhalb? Wenn ich von bekannter rede, mein ich bei nem Künstler immer außerhalb seiner Kreise, denn innerhalb funktioniert sowas ja durchaus schnell. Wenns aber ein Künstler nicht mal innerhalb seiner Szene schafft bekannter zu werden, dann kanns durchaus daran liegen, dass er eben zum einen weder szenegerechtes Material noch szeneübergreifendes Material vorgelegt hat und so nen Fall haben wir mit Demon. Nicht hart und knackig genug für die harte Fraktion, nicht progressiv genug um bei Progfans zu landen und kein kommerzielles Potential um breitere Massen zu erreichen. Für so ne Beurteilung ist es doch egal ob man das selber mag oder nicht, oder wie siehst du das? Man kann ja mit objektiven Augen draufblicken und feststellen, dass zwar einem selber ein Künstler sehr viel gibt, aber dass es Gründe gibt warum das eben eher eine Ausnahme ist und vielen anderen der Künstler nix oder wenig gibt.

So sehe ich das mit Demon. Dass sie dir viel bedeuten weiß ich schon und das ist auch gar nicht das Thema, aber dass sie drüberhinaus Potential gehabt hätten um innerhalb oder außerhalb der Szene größer zu werden, nein das hör ich absolut nicht bei ihnen, da fehlts einfach überall, wie aufgezählt von mir.
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Re: [REVIEW] Demon - "The Plague" (1983)

#7

Beitrag: # 65438Beitrag AusDemWegIchBinArzt
17.05.2019, 09:58

Vertigo hat geschrieben: ↑
17.05.2019, 09:45
AusDemWegIchBinArzt hat geschrieben: ↑
17.05.2019, 08:49
dabei ist auch diese Scheibe grandios, obwohl sie untypisch ist ! Aber was heiĂźt das schon, "untypisch"....?
untypisch in Bezug auf das, mit was die Band bekannt wurde. Und das ist sie absolut. Ich find sie auch nicht komplett groĂźartig, aber sie hat einige starke Songs drauf..."To The Devil His Due", "Knight Of The Swords" (der ist noch recht typisch fĂĽr die Band) und "Ishmael" fallen mir da sofort ein. "The Kingmaker" glaub ich war auch noch gut.

Ich verstehe aber immer nicht, was du meinst, wenn du meinst, dass ne Band hätte bekannter werden müssen. Wo? Innerhalb der Szene? Außerhalb? .
Hab ich das gesagt ? Na ja, ich bin halt der Überzeugung, aufgrund der musikalischen Klasse und Fähigkeiten hätte die Welt (innerhalb oder außerhalb der Szene) die Ohren nicht verschließen dürfen, gemessen daran, welcher Schrott sich sonst so verkaufen läßt. Natürlich ist das sehr subjektiv geprägt, ich weiß....aber trotzdem ! 8-)

Außerdem mag ich an Demon gerade, dass sie so unberechenbar sind und trotzdem immer wieder grandiose Songs hinbekommen haben - wobei ich auch Bands schätze, die eine bestimmte Schiene stur fahren. Ich mag beides. Am Ende zählt das Ergebnis, ;)

Zu "The Plague" hast Du Dich übrigens konkret noch gar nicht geäußert..... :roll:
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Re: [REVIEW] Demon - "The Plague" (1983)

#8

Beitrag: # 65440Beitrag Vertigo
17.05.2019, 10:11

Die "The Plague" hab ich nicht mehr wirklich im Ohr, damals fand ich sie okay, ich glaub das zweiteilige "Blackheath" mochte ich am liebsten, aber so wirklich kann ichs nicht mehr sagen. Ich fand schon die "Unexpected Guest" schwach und am Debutalbum mochte ich eigentlich nur das Intro und "Night Of The Demon". Die waren nie ne Band die mich wirklich erreichten.
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Re: [REVIEW] Demon - "The Plague" (1983)

#9

Beitrag: # 65443Beitrag AusDemWegIchBinArzt
17.05.2019, 10:13

Vertigo hat geschrieben: ↑
17.05.2019, 10:11
Die "The Plague" hab ich nicht mehr wirklich im Ohr, damals fand ich sie okay, ich glaub das zweiteilige "Blackheath" mochte ich am liebsten, aber so wirklich kann ichs nicht mehr sagen. Ich fand schon die "Unexpected Guest" schwach und am Debutalbum mochte ich eigentlich nur das Intro und "Night Of The Demon". Die waren nie ne Band die mich wirklich erreichten.
Ah, da haben wir des Pudels Kern erwischt ! Du mochtest die Band nie wirklich - okay, dann ist natürlich auch nachvollziehbar, dass Du Dich damit schwertust. Wobei ich immer dachte, dass Dir zumindest die "Unexpected Guest" ganz gut reinläuft ?
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Re: [REVIEW] Demon - "The Plague" (1983)

#10

Beitrag: # 65444Beitrag Vertigo
17.05.2019, 10:14

AusDemWegIchBinArzt hat geschrieben: ↑
17.05.2019, 10:13
Vertigo hat geschrieben: ↑
17.05.2019, 10:11
Die "The Plague" hab ich nicht mehr wirklich im Ohr, damals fand ich sie okay, ich glaub das zweiteilige "Blackheath" mochte ich am liebsten, aber so wirklich kann ichs nicht mehr sagen. Ich fand schon die "Unexpected Guest" schwach und am Debutalbum mochte ich eigentlich nur das Intro und "Night Of The Demon". Die waren nie ne Band die mich wirklich erreichten.
Ah, da haben wir des Pudels Kern erwischt ! Du mochtest die Band nie wirklich - okay, dann ist natürlich auch nachvollziehbar, dass Du Dich damit schwertust. Wobei ich immer dachte, dass Dir zumindest die "Unexpected Guest" ganz gut reinläuft ?
hab mir grade die Trackliste von der "Guest" durchgelesen, da klickt absolut gar nix so vom Titel. Nicht ein Song wo ich das GefĂĽhl habe den kenn ich
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#11

Beitrag: # 65447Beitrag AusDemWegIchBinArzt
17.05.2019, 10:17

Vertigo hat geschrieben: ↑
17.05.2019, 10:14
AusDemWegIchBinArzt hat geschrieben: ↑
17.05.2019, 10:13
Vertigo hat geschrieben: ↑
17.05.2019, 10:11
Die "The Plague" hab ich nicht mehr wirklich im Ohr, damals fand ich sie okay, ich glaub das zweiteilige "Blackheath" mochte ich am liebsten, aber so wirklich kann ichs nicht mehr sagen. Ich fand schon die "Unexpected Guest" schwach und am Debutalbum mochte ich eigentlich nur das Intro und "Night Of The Demon". Die waren nie ne Band die mich wirklich erreichten.
Ah, da haben wir des Pudels Kern erwischt ! Du mochtest die Band nie wirklich - okay, dann ist natürlich auch nachvollziehbar, dass Du Dich damit schwertust. Wobei ich immer dachte, dass Dir zumindest die "Unexpected Guest" ganz gut reinläuft ?
hab mir grade die Trackliste von der "Guest" durchgelesen, da klickt absolut gar nix so vom Titel. Nicht ein Song wo ich das GefĂĽhl habe den kenn ich

Hä ? "Guest" ? Sagt mir jetzt gar nichts....
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Re: [REVIEW] Demon - "The Plague" (1983)

#12

Beitrag: # 65449Beitrag Vertigo
17.05.2019, 10:20

AusDemWegIchBinArzt hat geschrieben: ↑
17.05.2019, 10:17
Vertigo hat geschrieben: ↑
17.05.2019, 10:14
AusDemWegIchBinArzt hat geschrieben: ↑
17.05.2019, 10:13


Ah, da haben wir des Pudels Kern erwischt ! Du mochtest die Band nie wirklich - okay, dann ist natürlich auch nachvollziehbar, dass Du Dich damit schwertust. Wobei ich immer dachte, dass Dir zumindest die "Unexpected Guest" ganz gut reinläuft ?
hab mir grade die Trackliste von der "Guest" durchgelesen, da klickt absolut gar nix so vom Titel. Nicht ein Song wo ich das GefĂĽhl habe den kenn ich

Hä ? "Guest" ? Sagt mir jetzt gar nichts....
Ich kĂĽrze lange Albumtitel gern mal ab
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#13

Beitrag: # 65450Beitrag AusDemWegIchBinArzt
17.05.2019, 10:22

Vertigo hat geschrieben: ↑
17.05.2019, 10:20
AusDemWegIchBinArzt hat geschrieben: ↑
17.05.2019, 10:17
Vertigo hat geschrieben: ↑
17.05.2019, 10:14


hab mir grade die Trackliste von der "Guest" durchgelesen, da klickt absolut gar nix so vom Titel. Nicht ein Song wo ich das GefĂĽhl habe den kenn ich

Hä ? "Guest" ? Sagt mir jetzt gar nichts....
Ich kĂĽrze lange Albumtitel gern mal ab
Aaahhh,,,,ich dachte schon, eine mir unbekannte Best-Of.....jetzt ist der Groschen gefallen ! :biggrinn:
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#14

Beitrag: # 65451Beitrag AusDemWegIchBinArzt
17.05.2019, 10:24

Aber hör Dir doch mal "Sign Of A Madman", "Total Possession", "The Grand Illusion", "Don´t Break The Circle" oder "Deliver Us From Evil" an....das ist wunderbarer, elegant-melodiöser harter Rock/Metal mit Wiedererkennungswert und Stil ! Hervorragend gespielt noch dazu.

Ich bleibe dabei: Das ist für mich eine der besten Bands der NWoBHM - mit den ersten beiden Alben - und auch danach noch mehr als hörenswert, wie gesagt !

Ich mag an Demon gerade auch, dass ihre Musik manchmal etwas Zeit braucht, um sie sacken zu lassen....aber dann sitzt es und erweist sich als absolut zeitloser Stoff !
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