Euer wichtigstes fiktives Musikereignis

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Euer wichtigstes fiktives Musikereignis

Beitrag: # 75867Beitrag Oracle
29.12.2019, 00:33

Jetzt lassen wir mal Zeit und Raum außen vor.
Bei welchen Events, Konzerten, Festival oder Clubveranstaltungen etc. mit Musikbezug währt ihr am liebsten dabei gewesen.
Wie schon geschrieben ist der Thread hier ein hypothetisches Thema.
Also egal wie alt ihr seid, wo währt ihr gerne dabei gewesen und warum ?

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Re: Euer wichtigstes fiktives Musikereignis

Beitrag: # 75868Beitrag Oracle
29.12.2019, 00:40

Zuerst fällt mir dazu Haight Ashbury 1967 ein.
Ich weiß das da viel Romatik und Mythos dabei ist aber das würde ich mir zuerst aussuchen.
Jede Woche Konzerte in den Ballrooms von absoluten Topbands in ihrer besten Phase.

Konkret würde ich folgendes Konzert aussuchen.
January 14, 1967: Golden Gate Park, San Francisco („A Gathering of the Tribes for a Human Be-In“)

Neben den Speakern
Jefferson Airplane
The Grateful Dead
Big Brother and the Holding Company
Quicksilver Messenger Service
Blue Cheer

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Friese
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Re: Euer wichtigstes fiktives Musikereignis

Beitrag: # 75869Beitrag Friese
29.12.2019, 08:45

Eine sehr schöne Idee, Andreas!

Ich bin ja zugegebenermaßen ein großer Fan der späten 60er und demnach wäre ich wohl gerne bei (fast) allen Festivals und Konzerten zugegen gewesen, die seinerzeit gelaufen sind.
Als Festivals z.B. Woodstock, Monterey, Isle of Wight, Newport, Atlanta, usw.
Bei Konzerten denke ich zuerst an Fillmore West & East, Winterland Ballroom, Marquee Club...

Abgesehen davon hätte ich liebend gerne mal z.B. John Coltrane, Thelonious Monk und Miles Davis live gesehen. Am liebsten in einem kleinen, verräucherten Jazzclub in New York. ;)
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Vertigo
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Re: Euer wichtigstes fiktives Musikereignis

Beitrag: # 75883Beitrag Vertigo
29.12.2019, 11:07

Eine sehr schöne Idee und ich denke, je länger ich drüber nachdenke, desto mehr fallen mir ein.

Gleichmal zuerst.....ich wäre gerne in einem Jazzclub sitzend und das John Coltrane Quartett führt das erstemal überhaupt "A Love Supreme" auf.

Ich wäre ein paar Jahre später im Jazzclub und Pharoah Sanders präsentiert mit voller Besetzung "The Creator Has A Master Plan". Ebenso gerne wäre ich zu irgendeinem Zeitpunkt der frühen 70er bei Alice Coltrane im Konzert dabeigewesen.

Ich wäre gerne bei Jethro Tull so um 1977/78 rum dabeigewesen als sie alle verrückte Hühner waren, die Kostüme wechselten und nebenbei mal eine virtuose Folk-Progressive-Rock Show lieferten.

Ich wäre gern irgendwann auf der "Tales From Topographic Oceans" Tour dabeigewesen.

Ich wär gerne im originalen Fillmore, East und West, mal dringewesen und da wärs eigentlich total egal bei welcher Show, denn wenn ich die Liste der Auftritte in meinem Fillmore-Buch so lese hätt ich da völlig blind nen Abend wählen können und es wäre IMMER ein Treffer für mich gewesen.

Eigentlich müsste ich hier natürlich auch noch schreiben, dass ich bei Genesis auf der "Nursery Cryme" oder "Selling England" Tour dabeisein hätte wollen, aber ich glaube nicht, dass meine Anteilnahme und Berührtwerden größer gewesen wäre, als beim allerersten The Musical Box Konzert mit der "Nursery Cryme" Show hier im Circus Krone. Für mich waren das Genesis, ich hatte wirklich Tränen in den Augen als das Mellotron einsetzt und die berühmte "Watcher" Basslinie ertönte. Da war all das was ich mir so ersehnt hatte, der weiße Gaze-Vorhang, das Schwarzlicht, das ihn zum lilafarbenen Vorhang macht und die mystische Peter Gabriel Figur mit den Fledermausflügeln die ich von Fotos her schon kannte als ich noch 14, 15 war und die ich nie sehen konnte und immer wissen wollte wie das wohl mit der Musik zusammen gewirkt hatte. Da war es, so wirkte es.

Hätte ichs in den 70ern gesehen, wär natürlich der besondere Moment der brandneuen Musik hinzugekommen, die ich ja da noch nicht gekannt hätte. Bei der Musical Box war dafür der Vorteil, dass ich die Musik in- und auswendig kannte und mich so komplett auf die Atmosphäre konzentrieren konnte, diese aufsaugen konnte in mich.

Es wäre also im Endeffekt fast egal gewesen, nur dass sich ein musikfanlebenlang danach sehnen UND es dann tatsächlich bekommen wohl nicht von der Neuheit der Musik 1973 hätte geschlagen werden können.
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Re: Euer wichtigstes fiktives Musikereignis

Beitrag: # 75900Beitrag Oracle
30.12.2019, 15:14

Das ist jetzt alles ziemlich allgemein.
Gibt es auch konkrete Musik-Events die euch interessieren?

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Re: Euer wichtigstes fiktives Musikereignis

Beitrag: # 75903Beitrag Vertigo
30.12.2019, 16:34

Oracle hat geschrieben:
30.12.2019, 15:14
Das ist jetzt alles ziemlich allgemein.
Gibt es auch konkrete Musik-Events die euch interessieren?
Das erste Konzert des Coltrane-Quartetts mit "A Love Supreme" wär ja schon so ein spezieller Event, ich weiß jetzt aber nicht wann und wo das war, das müsste ich recherchieren, aber da gibts ja sicher z.B. den 22.10.1965 in Baltimore im Jazzclub "Smokers" oder so, wo das das erstemal passiert ist.

Ansonsten so bei bestimmten Festivals wär ich nicht gern dabei gewesen, damit habs ich nicht. Sowas schau ich mir gern auf dem Fernseher an, aber persönlich wär mir Woodstock und Co. zu unbequem gewesen.

Oder welche Events meinst du noch?
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Re: Euer wichtigstes fiktives Musikereignis

Beitrag: # 75904Beitrag Oracle
30.12.2019, 17:15

Vertigo hat geschrieben:
30.12.2019, 16:34


Oder welche Events meinst du noch?
nichts spezielles nur fände ich interessant was ihr für Highlights hättet.
Die verschiedenen Venues bieten ja auch besondere Atmosphäre.

Coltrane im Village Vanguard wäre auch was für mich.

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Re: Euer wichtigstes fiktives Musikereignis

Beitrag: # 75905Beitrag Vertigo
30.12.2019, 17:22

Oracle hat geschrieben:
30.12.2019, 17:15
Vertigo hat geschrieben:
30.12.2019, 16:34


Oder welche Events meinst du noch?
nichts spezielles nur fände ich interessant was ihr für Highlights hättet.
Die verschiedenen Venues bieten ja auch besondere Atmosphäre.

Coltrane im Village Vanguard wäre auch was für mich.
Generell denke ich, dass ich mich in alten Jazz-Clubs sehr wohlgefühlt hätte. Live Jazz auf der Bühne, guter Wein oder Whisky dazu, ne schöne Frau an der Seite, perfekt.

Ebenso das Fillmore wenns um Rockkonzerte geht. Da waren die abendlichen Besetzungen so supergut für mich, da hätte es mir wohl immer gefallen. Allerdings wenn ich da vom jungen Jürgen ausgehe, da wars mir noch wurscht wo ich sitze oder stehe. Heute wäre ich definitiv eher der Kandidat für den Jazz-Club, heute mag ichs sehr bequem beim Musikgenuß.

Ansonsten bin ich nicht so auf bestimmte Orte versessen, eher dann eben auf besondere Musikwerke oder Bandbesetzungen. Da gäbs grad im Jazz sehr sehr viele Möglichkeiten
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Re: Euer wichtigstes fiktives Musikereignis

Beitrag: # 75906Beitrag Friese
30.12.2019, 18:35

Vertigo hat geschrieben:
30.12.2019, 17:22
Oracle hat geschrieben:
30.12.2019, 17:15
Vertigo hat geschrieben:
30.12.2019, 16:34


Oder welche Events meinst du noch?
nichts spezielles nur fände ich interessant was ihr für Highlights hättet.
Die verschiedenen Venues bieten ja auch besondere Atmosphäre.

Coltrane im Village Vanguard wäre auch was für mich.
Generell denke ich, dass ich mich in alten Jazz-Clubs sehr wohlgefühlt hätte. Live Jazz auf der Bühne, guter Wein oder Whisky dazu, ne schöne Frau an der Seite, perfekt.

Ebenso das Fillmore wenns um Rockkonzerte geht. Da waren die abendlichen Besetzungen so supergut für mich, da hätte es mir wohl immer gefallen. Allerdings wenn ich da vom jungen Jürgen ausgehe, da wars mir noch wurscht wo ich sitze oder stehe. Heute wäre ich definitiv eher der Kandidat für den Jazz-Club, heute mag ichs sehr bequem beim Musikgenuß.

Ansonsten bin ich nicht so auf bestimmte Orte versessen, eher dann eben auf besondere Musikwerke oder Bandbesetzungen. Da gäbs grad im Jazz sehr sehr viele Möglichkeiten
Beim Jazz-Club einschließlich Whisk(e)y und Frau (für jeden eine) wäre ich sofort dabei! :good: :handshake:
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Re: Euer wichtigstes fiktives Musikereignis

Beitrag: # 75910Beitrag Vertigo
30.12.2019, 19:07

Friese hat geschrieben:
30.12.2019, 18:35

Beim Jazz-Club einschließlich Whisk(e)y und Frau (für jeden eine) wäre ich sofort dabei! :good: :handshake:
:handshake: :good:
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Re: Euer wichtigstes fiktives Musikereignis

Beitrag: # 75917Beitrag Oracle
31.12.2019, 12:04

Von YES wäre jede 70er Tour ein Erlebnis.
Wenn ich mich aber für eine entscheiden müsste wäre es die In the Round Tour

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Re: Euer wichtigstes fiktives Musikereignis

Beitrag: # 75944Beitrag Vertigo
01.01.2020, 09:32

Oracle hat geschrieben:
31.12.2019, 12:04
Von YES wäre jede 70er Tour ein Erlebnis.
Wenn ich mich aber für eine entscheiden müsste wäre es die In the Round Tour

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Wäre bestimmt auch spannend gewesen, ständ bei mir auch hoch droben auf der Liste der Tourneen wo ich gern dabeigewesen wäre
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Re: Euer wichtigstes fiktives Musikereignis

Beitrag: # 75947Beitrag Oracle
01.01.2020, 10:39

Vertigo hat geschrieben:
01.01.2020, 09:32
Oracle hat geschrieben:
31.12.2019, 12:04
Von YES wäre jede 70er Tour ein Erlebnis.
Wenn ich mich aber für eine entscheiden müsste wäre es die In the Round Tour
Wäre bestimmt auch spannend gewesen, ständ bei mir auch hoch droben auf der Liste der Tourneen wo ich gern dabeigewesen wäre
Wie stehst du zur Lamb-Tour?
In deinem Posting hast du diese Genesis-Tour nicht erwähnt.

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Re: Euer wichtigstes fiktives Musikereignis

Beitrag: # 75956Beitrag Vertigo
01.01.2020, 13:46

Oracle hat geschrieben:
01.01.2020, 10:39
Vertigo hat geschrieben:
01.01.2020, 09:32
Oracle hat geschrieben:
31.12.2019, 12:04
Von YES wäre jede 70er Tour ein Erlebnis.
Wenn ich mich aber für eine entscheiden müsste wäre es die In the Round Tour
Wäre bestimmt auch spannend gewesen, ständ bei mir auch hoch droben auf der Liste der Tourneen wo ich gern dabeigewesen wäre
Wie stehst du zur Lamb-Tour?
In deinem Posting hast du diese Genesis-Tour nicht erwähnt.
Da gilt dasselbe wie bei den anderen erwähnten Tourneen. Ich wollte nicht alles was für mich interessant wäre gleich in einem Posting verbraten, damit ich noch was zum schreiben habe.

Die "Lamb-Tour" der Musical Box hab ich zweimal gesehen und wie Genesis es selber meinen war die einfach rundum perfekter, stimmiger als ihre eigene. Genesis sagen ja, dass, wenn überhaupt, die Lamb-Shows vielleicht 6-10mal wirklich perfekt liefen, der Rest waren technische Probleme aller Art. Da das bei der Musical Box mit der modernen Computertechnik rund läuft, kann man auch hier Musik, Bühnenbild und Darstellung noch viel mehr als Einheit genießen. Das Lamb-Album gehört sowieso zu den absolut unverzichtbaren bei mir. Das hängt weder mit den Genesis davor noch denen danach zusammen, steht komplett als Monolith für meine Empfindung. Schon das hebt es heraus und auch wenn nicht alle Übergänge rund und perfekt sind, so ist es doch eines der faszinierendsten (Doppel)Alben der Rockmusik für mich.

Fiel mir nochmal so richtig auf bei dem Tribute Album "Rewiring Genesis" von Nick D'Virgilio vor ein paar Jahren, wo er das Album neu interpretiert und auch dadurch unterstreicht wieviel noch in dem Werk steckt das man herausarbeiten kann.
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Re: Euer wichtigstes fiktives Musikereignis

Beitrag: # 75958Beitrag Oracle
01.01.2020, 15:26

Ich muss sagen, dass Genesis die letzten Jahre bei mir nicht so ein hohen Stellenwert wie z.B. YES oder Pink Floyd hatten.
Dennoch liebe ich auch die ganzen Musical Box Aufführungen.
Ich habe sie alle bis zur 77er Show (glaube ich) gesehen.

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Re: Euer wichtigstes fiktives Musikereignis

Beitrag: # 75961Beitrag AusDemWegIchBinArzt
01.01.2020, 20:22

Das ist eine brilliante Idee ! Es gibt unzählige musikalische Ereignisse, die ich gerne persönlich miterlebt hätte. Wahrscheinlich fallen mir anfangs vor Aufregung nur ein paar ein, es wird also etwas dauern, bis meine Liste vollständig ist ;) .

Die, die ich auf jeden Fall sofort aus dem Ärmel schütteln kann, sind:

"California Jam Festival 1974": Alleine schon wegen Deep Purple mit dem noch etwas unsicheren jungen David Coverdale, die damals quasi auf ihrem musikalischen Höhepunkt waren. Aber auch sonst: Black Sabbath lieferten eine Top Performance ab (in bunten Glam-/Hippie-Klamotten !), Emerson Lake & Palmer waren dabei und Black Oak Arkansas auch - das sind schon vier meiner absoluten Lieblingsbands. Das wäre ein Traum, wenn mich die Zeitmaschine dahin zurückbeamen könnte !

"Texxas Jam 1978": Das erste "Texxas Jam" war gleichzeitig eines der musikalisch stärksten. Aerosmith rockten und rollten noch, dass der Schweiß literweise von der Decke floß. Ted Nugent auf seinem Zenit, die saugeilen, bissigen jungen Van Halen am Anfang ihrer Karriere, Frank Marino & Mahogany Rush, die noch knackigen Wilson-Sisters mit Heart - was will man eigentlich mehr ???? Das ist musikalisches Wunschprogramm durch und durch!

Genesis zu Peter Gabriel-Zeiten wären natürlich auch ein Manifest der Freude gewesen, egal welche Tour......da wäre ich auch nur zu gerne dabei gewesen, genauso wie bei Eloy zu "Dawn"-oder "Ocean"-Zeiten. Die Scorpions mit Uli Jon Roth wären auch eine heiße Option oder Jethro Tull so zur "Bursting Out"-Phase, als sie die meiner bescheidenen Meinung nach beste Besetzung aller Zeiten hatten !

Und natürlich wäre ich liebend gerne im London der späten 70er / frühen 80er gewesen, um die ersten Schritte von Iron Maiden und das Anrollen der das gesamte Land erfassenden NWoBHM hautnah mitzuerleben.
Wenn Musik Bilder erzeugen und den Hörer mit auf eine Reise nehmen kann, hat sie eine ihrer edelsten Aufgaben erfüllt.



Ein Komma kann über Leben und Tod entscheiden. Zum Beispiel bei dem Satz "Wir essen jetzt, Opa."

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Re: Euer wichtigstes fiktives Musikereignis

Beitrag: # 75967Beitrag Oracle
01.01.2020, 23:49

Bist du ein Festival-Typ Matthias?
Wenn, dann gehe ich auf kleine Festivals wie Finkenbauch oder Loreley

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Re: Euer wichtigstes fiktives Musikereignis

Beitrag: # 75968Beitrag Oracle
01.01.2020, 23:57

Wenn es dann doch ein Festival sein soll dann das Monterey Pop Festival

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Freitag, 16. Juni 1967

The Association
The Paupers
Lou Rawls
Beverly
Johnny Rivers
Eric Burdon & The Animals
Simon & Garfunkel

Samstag, 17. Juni 1967

Canned Heat
Big Brother and the Holding Company
Country Joe and the Fish
Al Kooper
The Butterfield Blues Band
Quicksilver Messenger Service
Steve Miller Band
The Electric Flag
Moby Grape
Hugh Masekela
The Byrds
Laura Nyro
Jefferson Airplane
Booker T. & the M. G.’s
The Mar-Keys
Otis Redding

Sonntag, 18. Juni 1967

Ravi Shankar
Blues Project
Big Brother and the Holding Company
The Group With No Name (Cyrus Faryar)
Buffalo Springfield
The Who
Grateful Dead
The Jimi Hendrix Experience
Scott McKenzie
The Mamas and the Papas

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Re: Euer wichtigstes fiktives Musikereignis

Beitrag: # 75969Beitrag AusDemWegIchBinArzt
02.01.2020, 00:02

Oracle hat geschrieben:
01.01.2020, 23:49
Bist du ein Festival-Typ Matthias?
Wenn, dann gehe ich auf kleine Festivals wie Finkenbauch oder Loreley
Mhhm....das ist nicht ganz eindeutig bei mir. Eigentlich verabscheue ich große Menschenmassen und Massen-Events.....also Wacken und sowas ist bei mir überhaupt nicht drin. Wobei auch das musikalische Rahmenprogramm immer eine nicht unwesentliche Rolle spielt und in dieser Hinsicht würden mir California-oder Texxas-Jam natürlich schon enorm liegen. Aber die Menschenmassen bräuchte ich auch dort nicht. Am ehesten liegen mir seit Jahren kleine bis mittelgroße Veranstaltungen mit musikalisch festgelegtem Fokus: Keep It True, Headbangers Open Air, Rock Hard Festival, Brofest....das sind die Hausnummern, bei denen ich mich musikalisch und von der Publikumsanzahl her noch wohl und gut aufgehoben fühle. Ich gebe auch gerne zu, dass ich bei solchen Festivals heute bequeme Hotelbetten und gutes Frühstück durchaus zugigen Zelten und Dosenravioli vorziehe....ich werde halt auch nicht jünger und dynamischer.... :biggrinn:
Wenn Musik Bilder erzeugen und den Hörer mit auf eine Reise nehmen kann, hat sie eine ihrer edelsten Aufgaben erfüllt.



Ein Komma kann über Leben und Tod entscheiden. Zum Beispiel bei dem Satz "Wir essen jetzt, Opa."

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Re: Euer wichtigstes fiktives Musikereignis

Beitrag: # 76243Beitrag Forever Old
13.01.2020, 17:02

Sehr schöne Ereignisse, die Ihr da aufgezählt habt.

" Monterey" (von Eric Burdon & The Animals so wunderbar besungen) und "Woodstock" wären schon etwas für mich gewesen. "Isle Of Wight 1970" ebenfalls.

Aber unbedingt - quasi als langjährig anhaltender Dauerzustand - die Konzerte im STAR CLUB Hamburg St. Pauli von 1962 bis Silvester 1969. Also von Chuck Berry und Bill Haley
über die Beatles, Cream und Rattles bis zu Jimi Hendrix, Yes, Spooky Tooth, Colosseum, Vanilla Fudge und East Of Eden. Und Silvester 1969 zum Abschied (leider, leider) mit Hardin &
York. Musikgeschichte - einmalig !
Music Is The Healing Force Of The Universe (Albert Ayler)

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