[TRACK BY TRACK] Pink Floyd - "The Dark Side Of The Moon" (1973)

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AusDemWegIchBinArzt
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[TRACK BY TRACK] Pink Floyd - "The Dark Side Of The Moon" (1973)

Beitrag: # 7220Beitrag AusDemWegIchBinArzt
23.08.2017, 07:09

Pink Floyd - "The Dark Side Of The Moon" (1973)

Ich habe mit dem Album immer schon gewisse Probleme gehabt. Vieles ist mir eindeutig zu glatt und eine Spur zu prätentiös ausgefallen, manches schrammt auch haarscharf an der Grenze zur Belanglosigkeit vorbei und stellenweise erweckt die Scheibe auf mich den Eindruck einer aufgeblasenen Hülle, unter der erstaunlich wenig Inhalt steckt. Es fließt zwar vieles sehr schön, das aber oftmals eine Spur ZU harmonisch und nett. Kein wirklich schlechtes Album, aber auch längst nicht ihr bestes. "Wish you were here" und "Animals" sind um Längen besser und packender.

1.Speak to me / Breathe -3
2.On the run -2,5
3.Time -3
4.The great gig in the sky -4
5.Money -4
6.Us and them -4,5
7.Any colour you like -4
8.Brain Damage -3
9.Eclipse -3

Album Durchschnitt insgesamt: -3,5 (3,44)
Wenn Musik Bilder erzeugen und den Hörer mit auf eine Reise nehmen kann, hat sie eine ihrer edelsten Aufgaben erfüllt.



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Oracle
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Re: [TRACK BY TRACK] Pink Floyd - "The Dark Side Of The Moon" (1973)

Beitrag: # 7252Beitrag Oracle
23.08.2017, 10:14

Seite 1
1. Speak to Me -:-

2. Breathe -5

3. On the Run -4

4. Time / "Breathe (Reprise)" -5

5. The Great Gig in the Sky -5

Seite 2
1. Money -5

2. Us and Them -5

3. Any Colour You Like -4

4. Brain Damage -5

5. Eclipse -5


Album Durchschnitt insgesamt: -5 (4,77)

Für mich, nach Piper das wichtigste Floyd-Werk

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nixe
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Re: [TRACK BY TRACK] Pink Floyd - "The Dark Side Of The Moon" (1973)

Beitrag: # 7283Beitrag nixe
23.08.2017, 17:01

Seite 1:

1. Speak to me -5
Eine KlangCollage, wenn ich ich nicht irre, allein von Nick Mason komponiert, oder sagen wir lieber creiert.
Es beginnt mit dem HerzSchlag & bläß sich immer mehr auf, bis es platzt & was kommt bei raus:
2. Breathe -3
Strophe, Refrain; Strophe, Refrain; (kommt da überhaupt ein solo?)
Ich dächte sie wollten nie so klingen? OK, auch auf anderen Alben klingen sie auch mal banal.
3. On the Run -5
OK, nur ein SequencerStück, aber was für eins! Hier werden die Knöpfe mehr gedreht, als bei manch einer ElectronicScheibe.
4. Time / "Breathe (Reprise)" -5
Der Anfang ist gut, Super sogar; typisch Pink Floyd, würde wohl keine andere Band so machen & hinbekommen! Hat auch keine andere Band so gemacht, wenn dann geovert. Nur danach geht*s belanglos weiter, sogar Breathe wird aufgewärmt. -5 schon nur für das Intro!
5. The Great Gig in the Sky -5
Dieser song hätte bis vor ca. zehn Jahren noch null points bekommen. Aber als ich die story um Clare Torry hörte, hörte ich es mit anderen Ohren. Auch Rick*s piano fand ich nicht so umwerfend. Hier hätten es trotzdem noch ein paar Effekte sein können.
Seite 2:

1. Money -5
Habe ich mich an den song schon zu sehr gewöhnt, oder will ich das Album nicht ganz madig machen, wer weiß?
2. Us & Them -4
Ich kann Michelangelo Antonioni verstehen, das er diesen song nicht wollte! Eine Ballade, die auf ein soloAlbum von Rick besser aufgehoben wäre.
3. Any Colour you like -5
Welche Farbe magst Du? Ja, die dieser Gitarre, würde ich antworten.
4. Brain Damage -2
Es passiert nix!
5. Eclipse -2
& nochmal nix!

Album Durchschnitt insgesamt: 4,1 -4

Bis dahin waren Pink Floyd reiner Underground & nun kam Erfolg & Money!
Ein sehr gut produziertes Album, das drüber hinweg täuscht, das es aalglatt & rundgelutscht ist!
Musik hat die Fähigkeit uns geistig, körperlich & emotional zu beeinflussen!

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sopor joe
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Re: [TRACK BY TRACK] Pink Floyd - "The Dark Side Of The Moon" (1973)

Beitrag: # 7303Beitrag sopor joe
23.08.2017, 18:12

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Re: [TRACK BY TRACK] Pink Floyd - "The Dark Side Of The Moon" (1973)

Beitrag: # 7305Beitrag AusDemWegIchBinArzt
23.08.2017, 18:20

sopor joe hat geschrieben:
23.08.2017, 18:12

Das Album gehörte noch nie zu meinen Floyd Favoriten. Es ist sicher das Perfekteste , was den Klang angeht und auch das Cover ist sehr gelungen. Damit setzten sie sicher im Erscheinungsjahr Maßstäbe. Den ganzen Hype um die Platte konnte ich aber nie nachvollziehen.
Da gehts Dir so wie mir. Der Klang ist sicherlich auch heute noch state of the art, damals war er sowieso weit über dem Durchschnitt. Das Cover ist genial. Aber sonst eben genau das, was ich auch an anderer Stelle eben immer zu bedenken gebe: Für meinen Geschmack ZU schön, ZU glatt, ZU poliert, ZU vollgestopft mit Gimmicks, was alles das teilweise überraschend flache bzw. eher belanglose Songwriting natürlich auch übertüncht. Viel Aufwand und Popanz, aber nicht übermäßig viel Substanz, bis auf drei, vier stärkere Stücke. Ich habe den Hype auch nie verstehen können.
Wenn Musik Bilder erzeugen und den Hörer mit auf eine Reise nehmen kann, hat sie eine ihrer edelsten Aufgaben erfüllt.



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Brainpolice (†)
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Re: [TRACK BY TRACK] Pink Floyd - "The Dark Side Of The Moon" (1973)

Beitrag: # 7317Beitrag Brainpolice (†)
23.08.2017, 19:36

AusDemWegIchBinArzt hat geschrieben:
23.08.2017, 18:20
sopor joe hat geschrieben:
23.08.2017, 18:12

Das Album gehörte noch nie zu meinen Floyd Favoriten. Es ist sicher das Perfekteste , was den Klang angeht und auch das Cover ist sehr gelungen. Damit setzten sie sicher im Erscheinungsjahr Maßstäbe. Den ganzen Hype um die Platte konnte ich aber nie nachvollziehen.
Da gehts Dir so wie mir. Der Klang ist sicherlich auch heute noch state of the art, damals war er sowieso weit über dem Durchschnitt. Das Cover ist genial. Aber sonst eben genau das, was ich auch an anderer Stelle eben immer zu bedenken gebe: Für meinen Geschmack ZU schön, ZU glatt, ZU poliert, ZU vollgestopft mit Gimmicks, was alles das teilweise überraschend flache bzw. eher belanglose Songwriting natürlich auch übertüncht. Viel Aufwand und Popanz, aber nicht übermäßig viel Substanz, bis auf drei, vier stärkere Stücke. Ich habe den Hype auch nie verstehen können.
Da bin ich voll dabei. Ich habe mich auch immer gewundert, warum dieses "glatte" Album so überbewertet ist. Die unpolierte Live Version "At The Rainbow Theatre London (17.02.1972)" von The Darkside Of The Moon klingt wesentlich besser, frischer, unpolierter, rauer, geschlossener etc. Es lohnt sich diesen Bootleg als Live Version im Regal zu haben.

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Re: [TRACK BY TRACK] Pink Floyd - "The Dark Side Of The Moon" (1973)

Beitrag: # 7320Beitrag AusDemWegIchBinArzt
23.08.2017, 21:34

Brainpolice hat geschrieben:
23.08.2017, 19:36
AusDemWegIchBinArzt hat geschrieben:
23.08.2017, 18:20
sopor joe hat geschrieben:
23.08.2017, 18:12

Das Album gehörte noch nie zu meinen Floyd Favoriten. Es ist sicher das Perfekteste , was den Klang angeht und auch das Cover ist sehr gelungen. Damit setzten sie sicher im Erscheinungsjahr Maßstäbe. Den ganzen Hype um die Platte konnte ich aber nie nachvollziehen.
Da gehts Dir so wie mir. Der Klang ist sicherlich auch heute noch state of the art, damals war er sowieso weit über dem Durchschnitt. Das Cover ist genial. Aber sonst eben genau das, was ich auch an anderer Stelle eben immer zu bedenken gebe: Für meinen Geschmack ZU schön, ZU glatt, ZU poliert, ZU vollgestopft mit Gimmicks, was alles das teilweise überraschend flache bzw. eher belanglose Songwriting natürlich auch übertüncht. Viel Aufwand und Popanz, aber nicht übermäßig viel Substanz, bis auf drei, vier stärkere Stücke. Ich habe den Hype auch nie verstehen können.
Da bin ich voll dabei. Ich habe mich auch immer gewundert, warum dieses "glatte" Album so überbewertet ist. Die unpolierte Live Version "At The Rainbow Theatre London (17.02.1972)" von The Darkside Of The Moon klingt wesentlich besser, frischer, unpolierter, rauer, geschlossener etc. Es lohnt sich diesen Bootleg als Live Version im Regal zu haben.
Vielleicht sollte ich danach mal Ausschau halten, wenn der Unterschied wirklich so gravierend ausfällt. Das würde mich dann durchaus mal interessieren. Danke für den Tip. 8-)
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nixe
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Re: [TRACK BY TRACK] Pink Floyd - "The Dark Side Of The Moon" (1973)

Beitrag: # 7337Beitrag nixe
24.08.2017, 08:32

Brainpolice hat geschrieben:
23.08.2017, 19:36
AusDemWegIchBinArzt hat geschrieben:
23.08.2017, 18:20
sopor joe hat geschrieben:
23.08.2017, 18:12

Das Album gehörte noch nie zu meinen Floyd Favoriten. Es ist sicher das Perfekteste , was den Klang angeht und auch das Cover ist sehr gelungen. Damit setzten sie sicher im Erscheinungsjahr Maßstäbe. Den ganzen Hype um die Platte konnte ich aber nie nachvollziehen.
Da gehts Dir so wie mir. Der Klang ist sicherlich auch heute noch state of the art, damals war er sowieso weit über dem Durchschnitt. Das Cover ist genial. Aber sonst eben genau das, was ich auch an anderer Stelle eben immer zu bedenken gebe: Für meinen Geschmack ZU schön, ZU glatt, ZU poliert, ZU vollgestopft mit Gimmicks, was alles das teilweise überraschend flache bzw. eher belanglose Songwriting natürlich auch übertüncht. Viel Aufwand und Popanz, aber nicht übermäßig viel Substanz, bis auf drei, vier stärkere Stücke. Ich habe den Hype auch nie verstehen können.
Da bin ich voll dabei. Ich habe mich auch immer gewundert, warum dieses "glatte" Album so überbewertet ist. Die unpolierte Live Version "At The Rainbow Theatre London (17.02.1972)" von The Darkside Of The Moon klingt wesentlich besser, frischer, unpolierter, rauer, geschlossener etc. Es lohnt sich diesen Bootleg als Live Version im Regal zu haben.
Kannst Du mal ein cover einstellen?
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Vertigo
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Re: [TRACK BY TRACK] Pink Floyd - "The Dark Side Of The Moon" (1973)

Beitrag: # 7344Beitrag Vertigo
24.08.2017, 11:15

Nun mal meine Meinung

1.Speak to me / Breathe -4,5
2.On the run -5
3.Time -4,5
4.The great gig in the sky -5
5.Money -5
6.Us and them -5
7.Any colour you like -3,5
8.Brain Damage -4,5
9.Eclipse -4,5

Mich wundert schon ein bißchen, dass sich hier gewundert wird warum die Platte diesen Status hat. Sie hat ihn genau aus den Gründen die hier auch aufgezählt wurden.

Sie hat einen Klang, eine Perfektion in der Produktion die 1973 weit und breit kein Album hatte und die noch heute, 44 Jahre danach, wie ganz recht bemerkt wurde, State Of The Art ist.

Sie hat einen perfekten Fluß im Übergang von einem Stück zum anderen wie kein anderes Album zu der Zeit.

Sie hat eine sozialkritische Betrachtungsweise die zu der Zeit kein anderes Album weit und breit hatte.

Sie hat eine daraus ausgekoppelte Single, die trotz eines 7/8 Taktes ein Hit wurde.

Sie hat ein unglaublich effektiv wirkendes, ikonographisches Cover, das auf simple und dabei so geniale Weise den ewigen Fluß des Vergehens und Wiederkehrens im Leben auf den Punkt bringt, dazu durch die Farben des Regenbogens auf das ganze Spektrum des Lebens in all seinen Facetten und Ausprägungen anspielt.

Sie hat ein Cover, das völlig unabhängig von der Platte, ein graphisches Monument der Menschheitsgeschichte wurde, das vermutlich noch in den hintersten Winkeln der Erde inzwischen sofort erkannt wird.

Sie ist einfach ein Gesamtkunstwerk, wie es zu der Zeit keines gab, und wie Pink Floyd es erst sieben Jahre später mit "The Wall" noch übertreffen werden. Nur sind sie dann da keine Band mehr, sondern mehr ein 1-Mann Projekt mit sehr guten Mitstreitern. "Dark Side Of The Moon" ist das letzte Mal, dass Pink Floyd komplett als Band sich in ein Album eingebracht haben und ist dadurch auch von daher ein besonderes Werk im Wirken der Band.

Die besseren Einzelsongs hat "Wish You Were Here" oder "Animals", aber die "Dark Side" ist wie die "The Wall" nur als Gesamtwerk in allen Ausprägungen zu verstehen und das ist in meinen Augen immer noch die größere Leistung, weil weitaus schwierige zu erreichen. Und welcher echte Künstler möchte nicht ein Werk hinterlassen, dass auf allen Ebenen wirkt, Sinn ergibt und wenn man denn will zum Nachdenken anregen kann?

Die Live-Bootlegs die es davon gibt sind spannend, zeigen sie doch ein Werk im Entstehen, aber da ist das Werk noch wesentlich sperriger, unrunder, noch nicht bis in den letzten Winkel durchdacht. Das geschieht dann nach und nach im weiteren Wirken der Band, des Produzenten Alan Parsons und des Graphik-Teams von Hipgnosis.

Für mich ist die "Dark Side" mit der "The Wall" sowas wie eine Mona Lisa der Musik. Gefallen muß einem das nicht, aber an dem Status den das Werk hat gibts nichts zu kratzen, den hat es sich aus allen Blickwinkeln hochgradig verdient.

Zu den Einzelsongs:

- Speak To Me / Breathe (wunderbar melancholischer Einstieg, bisserl neugierig, bisserl zögerlich, denn es geht ab ins Leben, die ersten Atemzüge passieren)

- On The Run (ist einfach eines der geilsten Synthesizer-Spielerei-Stücke die es überhaupt gibt. Hier ist das ganze gehetzte, verrrückte Leben bereits am Wirken)

- Time (der Anfang mit den Roto-Toms gehört ins Rock-Musem, so monumental ist auch der. Völlig unabhängig vom Song funktioniert der als hoch spannungsgeladene Studie zum Thema Zeit. Leider ist der Übergang in den Song selber dazu eher banal, wie auch der ganze, leicht angefunkte Song eher gewöhnlich ist, jedoch enorm gewinnt durch die philosophischen Betrachtungen im Text zum Thema Zeit)

- The Great Gig In The Sky (gibts ein schöneres Lied zum Thema Tod? Gibts ein schöneres Lied, dass diesen besonderen Moment im Leben eines jeden, das Vergehen, das evtl. Übergehen in eine andere Existenz, diese eigenartige Schönheit die in dieser Betrachtung liegt, wie auch der große Schmerz darinnen, so derartig thematisiert wie es hier Rick Wrights einfühlsames Klavier und die unglaubliche Gesangsleistung von Clare Torry auf den Punkt zu bringen vermögen?)

- Money (und gleich nochmal hauen die Floyds eine akustische Ikonographie raus. "Moneys" Anfang mit der von Waters angelegeten endlos Bandschlaufe durch seinen Geräteschuppen, kann man passender unser völlig schwachsinniges lebenslanges Streben darstellen, als diesen endlos klimpernden Klang des Geldes, der für so viele Menschen auf der Welt, die schönste und einzige Musik darstellt?
Aber nicht genug. So alles überstrahlend die Bandschlaufe ist, so ist das auch Rogers 7/8 Bassriff und die wiederum wunderbar philosphischen Texte, die diese ganze Sinnentleertheit des Geldscheffelns und Ausgebens einfach und prägnant wieder auf den Punkt bringt?

- Us And Them (Wir und Die. Ja, ein Gefühl das so mancher vermutlich zu gut kennt und ein Gefühl, dass diese Welt antreibt, grade auch in diesen Tagen und Monaten in denen wir jetzt leben. Die und Wir. Wir sind nicht so wie Die. Und Die denken dasselbe über Uns. Wer hat nun Recht? Wir. Wir alle. Denn es gibt nur Sichtweisen, Betrachtungsweisen und kein Richtig oder Falsch.
Musikalisch eine herrlich schläfrige, leicht psychedelische Ballade, die im Refrain so angenehm hymnisch ausbricht und durch Dick Parrys cremiges Saxophon-Spiel die Sahne auf den Kuchen bekommt)

- Any Colour You Like (ein Übergangsstück, das obwohl wichtig, ein wenig zu undurchdacht wirkt. Es ist schön, in seiner sperrigen Funkigkeit, aber es weiß nicht recht wo es hinwill und was es soll. Wenn dann ist das der Schwachpunkt des Albums, da es eben seine gewählte Thematik mit den ganzen Farben des menschlichen Daseins musikalisch nicht rüberbringt, viel zu eindimensional dafür ist. Hieran hätten sie noch arbeiten müssen)

- Brain Damage / Eclipse (ist dann mit seinen Betrachtungen zum Thema Wahnsinn, Verrücktheit, Normalität durch die eingestreuten Stimmfetzen einfach absolut genial. Schon die grundsätzliche Idee, diese Interviews zu machen um sie einzubauen zeigt eben, dass Floyd, speziell Waters, seine Musik intellektuell anging, ganz im Gegensatz zu den allermeisten seiner Rockmusikerkollegen. Die Idee könnte eher von einem Psychologen als von einem Rock-Bassisten stammen.

Und dann der hymnische Abschluß, der all diese Betrachtungen zusammenfasst: "Everythings under the sun is in tune and the sun is eclipsed by the moon". Alle diese Betrachtungen übers menschliche Dasein sind untrennbar von den anderen Betrachtungen. Alles ist eins, alles fließt, alles hängt zusammen und alles endet und beginnt wieder von vorn.

Ein poetischer, gleichwohl weiser Schluß, den Aubrey Powell und Storm Thorgerson mit dem umlaufenden Regenbogen in welchen eine EKG-Kurve sich befindet und endet und wieder beginnt und wieder endet und wieder beginnt nochmal optisch auf den Punkt bringen. Das ewige Werden und Vergehen.

"Dark Side Of The Moon" ist ein Monument der Rockmusik. Nicht mehr und nicht weniger. Wer das nur unter dem Aspekt der Songs betrachtet, verpasst mehr als die Hälfte des Genusses hier.
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Re: [TRACK BY TRACK] Pink Floyd - "The Dark Side Of The Moon" (1973)

Beitrag: # 7346Beitrag AusDemWegIchBinArzt
24.08.2017, 11:46

Vertigo hat geschrieben:
24.08.2017, 11:15
Nun mal meine Meinung

1.Speak to me / Breathe -4,5
2.On the run -5
3.Time -4,5
4.The great gig in the sky -5
5.Money -5
6.Us and them -5
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8.Brain Damage -4,5
9.Eclipse -4,5

Mich wundert schon ein bißchen, dass sich hier gewundert wird warum die Platte diesen Status hat. Sie hat ihn genau aus den Gründen die hier auch aufgezählt wurden.

Sie hat einen Klang, eine Perfektion in der Produktion die 1973 weit und breit kein Album hatte und die noch heute, 44 Jahre danach, wie ganz recht bemerkt wurde, State Of The Art ist.

Sie hat einen perfekten Fluß im Übergang von einem Stück zum anderen wie kein anderes Album zu der Zeit.

Sie hat eine sozialkritische Betrachtungsweise die zu der Zeit kein anderes Album weit und breit hatte.

Sie hat eine daraus ausgekoppelte Single, die trotz eines 7/8 Taktes ein Hit wurde.

Sie hat ein unglaublich effektiv wirkendes, ikonographisches Cover, das auf simple und dabei so geniale Weise den ewigen Fluß des Vergehens und Wiederkehrens im Leben auf den Punkt bringt, dazu durch die Farben des Regenbogens auf das ganze Spektrum des Lebens in all seinen Facetten und Ausprägungen anspielt.

Sie hat ein Cover, das völlig unabhängig von der Platte, ein graphisches Monument der Menschheitsgeschichte wurde, das vermutlich noch in den hintersten Winkeln der Erde inzwischen sofort erkannt wird.
Bis hierhin gehen wir auch konform, keine Frage. Das sind alles Punkte, über die auch weitestgehende Einigkeit herrscht, denke ich. Das ist auch alles schön und gut, aber wenn die Kompositionen als solche zu einem nicht unbeträchtlichen Teil zwischen verkitschtem Größenwahn und gähnender Belanglosigkeit schwanken und eigentlich dem klangtechnischen Aspekt untergeordnet erscheinen, dann kann man das zwar trotzdem alles wegweisend und großartig finden und es steht ja auch jedem frei, das zu tun.

Aber mir persönlich ist dann im Zweifelsfall ein Album aus starken Einzelsongs lieber als ein zwar flüssig daherkommendes und klanglich imposantes Gesamtkonzept, welches jedoch unterm Strich zu 50% nur aus rein klanglichem Schöngeist verpflichteten, aufgemotzten Banalitäten und porentiefer Reinheit besteht.

Und ob der Status eines bestimmten Albums immer gerechtfertigt ist, nur weil das allgemeine Konsensmeinung ist, ist aus meiner Sicht auch fraglich. Das hat für mich nur bedingt Aussagekraft.

Sicherlich ist das auch eine Frage des persönlichen Geschmacks, aber mit einem nicht-verstehen-können-/wollen des Werks hat das, glaube ich, nichts zu tun.

Und bevor es Mißverständnisse gibt: Auch wenn ich meine teilweise Abneigung so deutlich und direkt formuliere - ich bin nicht aggressiv gestimmt, in keinster Weise. ;) 8-)
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sopor joe
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Re: [TRACK BY TRACK] Pink Floyd - "The Dark Side Of The Moon" (1973)

Beitrag: # 7347Beitrag sopor joe
24.08.2017, 11:54

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Vertigo
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Re: [TRACK BY TRACK] Pink Floyd - "The Dark Side Of The Moon" (1973)

Beitrag: # 7350Beitrag Vertigo
24.08.2017, 12:11

sopor joe hat geschrieben:
24.08.2017, 11:54
Da hast du sehr genau und verständlich beschrieben, was dir an der TDSOTM gefällt und auch klar belegt, weshalb das so ist. Du scheinst das Album wirklich zu lieben.

Bei mir sieht die Sache ein wenig anders aus. Ich habe schon immer die Frühphase bevorzugt und da die experimentelle Seite der Band. Deshalb liebe ich auch die beiden Soundtrrack-Alben sehr.
Für mich wird aber The Piper At The Gates Of Dawn immer das beste Album bleiben. Das hat mehrere Gründe, die hier jetzt aber nicht hergehören. Einen möchte ich aber dennoch erwähnen:
Die nur hier verhandene kongeniale Zusammenarbeit von Richard Wright und Syd Barrett
Ich entnehme da, dass du zur "Piper" eine ganz besondere persönliche Beziehung hast, das macht ein Album natürlich immer zu etwas Unentbehrlichem. Ich vermute du bist auch Syd Barrett-Fan? Ich denke man muß mit ihm können, um den Zugang zu dem Album zu finden. Ich find die nett, aber nichtmal für ihre Zeit gesehen etwas Außergewöhnliches. Um den Dreh rum, einen oder zwei Monate hin oder her, entstand ja vieles in der Art. Ich weiß aber, dass die Floyds diese Szene quasi angestossen haben, von daher ist mir schon klar, warum die "Piper" da als ein Meilenstein gesehen wird.
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Re: [TRACK BY TRACK] Pink Floyd - "The Dark Side Of The Moon" (1973)

Beitrag: # 7352Beitrag sopor joe
24.08.2017, 12:24

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Re: [TRACK BY TRACK] Pink Floyd - "The Dark Side Of The Moon" (1973)

Beitrag: # 7353Beitrag Vertigo
24.08.2017, 12:33

AusDemWegIchBinArzt hat geschrieben:
24.08.2017, 11:46
Vertigo hat geschrieben:
24.08.2017, 11:15
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1.Speak to me / Breathe -4,5
2.On the run -5
3.Time -4,5
4.The great gig in the sky -5
5.Money -5
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Mich wundert schon ein bißchen, dass sich hier gewundert wird warum die Platte diesen Status hat. Sie hat ihn genau aus den Gründen die hier auch aufgezählt wurden.

Sie hat einen Klang, eine Perfektion in der Produktion die 1973 weit und breit kein Album hatte und die noch heute, 44 Jahre danach, wie ganz recht bemerkt wurde, State Of The Art ist.

Sie hat einen perfekten Fluß im Übergang von einem Stück zum anderen wie kein anderes Album zu der Zeit.

Sie hat eine sozialkritische Betrachtungsweise die zu der Zeit kein anderes Album weit und breit hatte.

Sie hat eine daraus ausgekoppelte Single, die trotz eines 7/8 Taktes ein Hit wurde.

Sie hat ein unglaublich effektiv wirkendes, ikonographisches Cover, das auf simple und dabei so geniale Weise den ewigen Fluß des Vergehens und Wiederkehrens im Leben auf den Punkt bringt, dazu durch die Farben des Regenbogens auf das ganze Spektrum des Lebens in all seinen Facetten und Ausprägungen anspielt.

Sie hat ein Cover, das völlig unabhängig von der Platte, ein graphisches Monument der Menschheitsgeschichte wurde, das vermutlich noch in den hintersten Winkeln der Erde inzwischen sofort erkannt wird.
Bis hierhin gehen wir auch konform, keine Frage. Das sind alles Punkte, über die auch weitestgehende Einigkeit herrscht, denke ich. Das ist auch alles schön und gut, aber wenn die Kompositionen als solche zu einem nicht unbeträchtlichen Teil zwischen verkitschtem Größenwahn und gähnender Belanglosigkeit schwanken und eigentlich dem klangtechnischen Aspekt untergeordnet erscheinen, dann kann man das zwar trotzdem alles wegweisend und großartig finden und es steht ja auch jedem frei, das zu tun.

Aber mir persönlich ist dann im Zweifelsfall ein Album aus starken Einzelsongs lieber als ein zwar flüssig daherkommendes und klanglich imposantes Gesamtkonzept, welches jedoch unterm Strich zu 50% nur aus rein klanglichem Schöngeist verpflichteten, aufgemotzten Banalitäten und porentiefer Reinheit besteht.

Und ob der Status eines bestimmten Albums immer gerechtfertigt ist, nur weil das allgemeine Konsensmeinung ist, ist aus meiner Sicht auch fraglich. Das hat für mich nur bedingt Aussagekraft.

Sicherlich ist das auch eine Frage des persönlichen Geschmacks, aber mit einem nicht-verstehen-können-/wollen des Werks hat das, glaube ich, nichts zu tun.

Und bevor es Mißverständnisse gibt: Auch wenn ich meine teilweise Abneigung so deutlich und direkt formuliere - ich bin nicht aggressiv gestimmt, in keinster Weise. ;) 8-)
Aber wir reden schon von 1973, oder? Denn dann schau dir mal an welche Banalitäten damals normal waren und welcher Kitsch angesagt war und dann sag mir nochmal wo da dieses auf der "Dark Side" zu finden ist. Du kannst ein Werk immer nur aus dem Zeitkontext bewerten ob es wahrlich groß oder nur sehr gut oder gut oder eben banal ist. Und 1973 war das, deinen Geschmack hin oder her, in keinster Weise nur irgendwo banal, weder die Musik noch das ganze inhaltliche Konzept noch das graphische.

Du stellst deinen Geschmack hier über alles und so kann man nicht beurteilen ob ein Werk bedeutsam oder nicht ist. So kannst du sagen ob es für dich bedeutsam ist, aber ich rede ja hier von zwei Ebenen. Von meiner und von der Bedeutsamkeit, welches das Werk zurecht in der Geschichte der Rockmusik hat. Und diese zweite Ebene hat mit meinem Geschmack absolut nix zu tun, diese Bedeutsamkeit würde ich ihr auch zubilligen wenn ich sie scheiße finden würde, denn so wie sie ist, gabs damals einfach nix anderes in der Rockmusik das auf so vielen Bedeutsamkeitsebenen wirken kann.

Rein klanglicher Schöngeist? Isses eben nicht, denn der klangliche Schöngeist wird ja durch die keineswegs nur fröhlich naiven philosphischen Texte konterkariert. Du trennst die Musik vom Text, das geht hier nicht, weils nie so gedacht war. Das eine trägt das andere. Waters wollte zugängliche Musik schreiben um nachdenkenswerte Texte übers Leben an den Mann zu bringen. Und genau das hat er gemacht. Also nix mit inhaltsleer weil nur rein klanglich schön.

Porentiefe Reinheit ist - Entschuldigung - einfach ein blöder Versuch zu hetzen von dir. Wieso sollte eine Art-Rock Band keinen sauberen Klang wollen, wenn sie grade im damals besten Studio mit einem der besten jungen Toningenieure zugange sind und ein Werk schaffen wollen, das....siehe den Absatz über dem.

Pink Floyd sahen sich nicht als Rock-Band wie du sie vielleicht siehst, von daher sollte man sie auch nicht unter diesen Parametern kritisieren. Das ist so als ob jemand Status Quo vorwirft, nie eine groß ausgearbeitete Komposition vorgelegt zu haben. Wollten sie ja auch nicht. Man sollte schon den Ansatz des Künstlers beachten und dementsprechend kritisieren und nicht die eigenen Vorlieben da einfach draufpfropfen. Es muß nicht alles kräftig rocken und es muß nicht alles Schönklang sein, es kommt drauf an was der Künstler will. Und das was Floyd wollten, das haben sie so perfekt gemacht wie es 1973 nur möglich war und zwar in absolut allen Belangen.

Es ist nicht allgemeine Konsensmeinung, es ist einfach ein Fakt. So wie der Eiffelturm zu seiner Zeit eine Leistung wie keine Zweite war, so war "Dark Side" 1973 eine Leistung wie keine Zweite. Das hat nix mit persönlichem Geschmack zu tun. Natürlich kannst du den Eiffelturm scheußlich finden, er bleibt trotzdem ein Monument der Architekturgeschichte so wie die "Dark Side" ein Monument der progressiven Rockmusik ist. Ganz simpel weils zu der jeweiligen Zeit einfach nix Vergleichbares gab. Sie waren die Ersten. Die Ersten die so nen Turm bauten, die Ersten die so ein Album vorlegten.

Wenn man da mit persönlichem Geschmack aburteilt, würde mich eher interessieren wo ist dein Problem damit, dass das Album nunmal das Monument ist, das es ist? Ich kann ein Monument unangekratzt anerkennen, weil ich meinen persönlichen Geschmack nicht immer brauche um etwas zu beurteilen.

Du urteilst da einfach viel zu kursichtig, zu engstirning in Bezug auf den Status. Wohlgemerkt, nur darüber diskutiere ich hier, dass dir das Album nicht gefällt ist einfach so und fertig. Aber zum Status urteilst du viel zu voreingenommen. Wenn jemand Eloy aburteilt weil Bornemann so akzentbehaftet Englisch singt verurteilst du das ja auch zurecht als dem Werk völlig unangemessen. Und so ähnlich urteilst du hier. Die trifft nicht deinen Geschmack, also kann sie gar nicht so ein Monument sein, das muß alles mediengesteurte Massenhypnose sein, gell ;)

Im Übrigen, wie ich sagte, ist die "Dark Side" so groß wie sie ist, weil sie eben NICHT nur ein klanglich imposantes Gesamtkonzept ist, sondern ein auf allen Ebenen imposantes Gesamtkonzept ist. Eines, das weit über die eigentliche Ebene für die es gedacht war funktioniert hat und das immer noch tut. Sozusagen ein Werk, das größer wurde, als die Künstler je vorhatten. Drum wurde es für die Band ja auch zum Killer, denn sowas kannst du niemals mehr übertreffen. Das es so groß wurde, das lag natürlich nicht an Floyd allein, das lag an Parsons wie an Hipgnosis genauso, denn beide brachten ihren Teil dazu ein, dass alles wie ein Rädchen ineinandergreift.
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Re: [TRACK BY TRACK] Pink Floyd - "The Dark Side Of The Moon" (1973)

Beitrag: # 7354Beitrag Vertigo
24.08.2017, 12:36

sopor joe hat geschrieben:
24.08.2017, 12:24
Vertigo hat geschrieben:
24.08.2017, 12:11
sopor joe hat geschrieben:
24.08.2017, 11:54
Da hast du sehr genau und verständlich beschrieben, was dir an der TDSOTM gefällt und auch klar belegt, weshalb das so ist. Du scheinst das Album wirklich zu lieben.

Bei mir sieht die Sache ein wenig anders aus. Ich habe schon immer die Frühphase bevorzugt und da die experimentelle Seite der Band. Deshalb liebe ich auch die beiden Soundtrrack-Alben sehr.
Für mich wird aber The Piper At The Gates Of Dawn immer das beste Album bleiben. Das hat mehrere Gründe, die hier jetzt aber nicht hergehören. Einen möchte ich aber dennoch erwähnen:
Die nur hier verhandene kongeniale Zusammenarbeit von Richard Wright und Syd Barrett
Ich entnehme da, dass du zur "Piper" eine ganz besondere persönliche Beziehung hast, das macht ein Album natürlich immer zu etwas Unentbehrlichem. Ich vermute du bist auch Syd Barrett-Fan? Ich denke man muß mit ihm können, um den Zugang zu dem Album zu finden. Ich find die nett, aber nichtmal für ihre Zeit gesehen etwas Außergewöhnliches. Um den Dreh rum, einen oder zwei Monate hin oder her, entstand ja vieles in der Art. Ich weiß aber, dass die Floyds diese Szene quasi angestossen haben, von daher ist mir schon klar, warum die "Piper" da als ein Meilenstein gesehen wird.
Stimmt, für Syd habe ich seit jeher eine Schwäche. Ich denke aber, dass es nicht nur das erste Album war, weshalb die frühen Floyd so wichtig für die Szene waren.Da waren auch die ersten Singles nicht ganz unbedeutend. Und dann noch der Bann, den die BBC über Arnold Layne legte Wenn man sich einmal die 16 minütige Version von Interstellar Overdrive aus dem Film "Let' s All Make Love In London " anhört, dann kann man sich in etwa vorstellen, was die Band auch auf der Bühne gemacht hat.
Völlig richtig, ich spreche da immer übers Album "Piper" und vergesse da, dass ja die Singles vorher kamen und die Tür für das Album erst aufmachten, ebenso ihre wohl legendären Shows im UFO-Club und bei anderen Gelegenheiten. Das muß schon schwer beeindruckend gewesen sein und - wie ich grade dem Matthias zur "Dark Side" geschrieben habe meinen Geschmack hin oder her - das war groß, neu, nie dagewesen und hat die Szene revolutioniert.
Grade aber wenn ich über die Liveauftritte von damals lese oder eben den von dir erwähnten anschaue denke ich mir, ich glaub ich wär damals als junger Fan dieser verrückten Truppe doch ein wenig enttäuscht übers recht brave Album gewesen. Das scheint mir nicht den Geist einzufangen, der die Band im Untergrund so groß werden ließ.
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Re: [TRACK BY TRACK] Pink Floyd - "The Dark Side Of The Moon" (1973)

Beitrag: # 7356Beitrag sopor joe
24.08.2017, 12:51

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Re: [TRACK BY TRACK] Pink Floyd - "The Dark Side Of The Moon" (1973)

Beitrag: # 7357Beitrag Vertigo
24.08.2017, 13:03

sopor joe hat geschrieben:
24.08.2017, 12:51
Vertigo hat geschrieben:
24.08.2017, 12:36
sopor joe hat geschrieben:
24.08.2017, 12:24


Klar, das erste Album kann nur einen kleinen Teil von dem wiederspiegeln, was die Gruppe damals ausgemacht hat. Aber das ist doch in jener Zeit oft der Fall gewesen. Wenn ich mir zum Beispiel nur das Grateful Dead Debüt anhöre.
Um noch mal auf "The Dark Side Of The Moon" zurück zu kommen. Letztens schaute ich mir mal wieder der erweiterte Version den Filmes Live At Pompiji an. Dort wird ja auch bereits gezeigt, wie die Gruppe am Album arbeitete. Und dort kommt auch visuell diese Perfektion rüber, die die Gruppe zu der Zeit im Studio antrieb.
Diese Szenen von der Arbeit an der "Dark Side" sind darum für mich nicht weniger wichtig als der wunderschöne Liveauftritt in Pompeii. Diese Besessenheit fürs Detail find ich schon sehr faszinierend.

Und ansonsten stimmt schon, da waren die Floyds nicht allein damit, dass das Album nicht das Ereignis auf der Bühne widerspiegelt. Grade auch die Dead konnten das nie im Studio einfangen
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Re: [TRACK BY TRACK] Pink Floyd - "The Dark Side Of The Moon" (1973)

Beitrag: # 7370Beitrag AusDemWegIchBinArzt
24.08.2017, 19:03

Vertigo hat geschrieben:
24.08.2017, 12:33
AusDemWegIchBinArzt hat geschrieben:
24.08.2017, 11:46
Vertigo hat geschrieben:
24.08.2017, 11:15
Nun mal meine Meinung

1.Speak to me / Breathe -4,5
2.On the run -5
3.Time -4,5
4.The great gig in the sky -5
5.Money -5
6.Us and them -5
7.Any colour you like -3,5
8.Brain Damage -4,5
9.Eclipse -4,5

Mich wundert schon ein bißchen, dass sich hier gewundert wird warum die Platte diesen Status hat. Sie hat ihn genau aus den Gründen die hier auch aufgezählt wurden.

Sie hat einen Klang, eine Perfektion in der Produktion die 1973 weit und breit kein Album hatte und die noch heute, 44 Jahre danach, wie ganz recht bemerkt wurde, State Of The Art ist.

Sie hat einen perfekten Fluß im Übergang von einem Stück zum anderen wie kein anderes Album zu der Zeit.

Sie hat eine sozialkritische Betrachtungsweise die zu der Zeit kein anderes Album weit und breit hatte.

Sie hat eine daraus ausgekoppelte Single, die trotz eines 7/8 Taktes ein Hit wurde.

Sie hat ein unglaublich effektiv wirkendes, ikonographisches Cover, das auf simple und dabei so geniale Weise den ewigen Fluß des Vergehens und Wiederkehrens im Leben auf den Punkt bringt, dazu durch die Farben des Regenbogens auf das ganze Spektrum des Lebens in all seinen Facetten und Ausprägungen anspielt.

Sie hat ein Cover, das völlig unabhängig von der Platte, ein graphisches Monument der Menschheitsgeschichte wurde, das vermutlich noch in den hintersten Winkeln der Erde inzwischen sofort erkannt wird.
Bis hierhin gehen wir auch konform, keine Frage. Das sind alles Punkte, über die auch weitestgehende Einigkeit herrscht, denke ich. Das ist auch alles schön und gut, aber wenn die Kompositionen als solche zu einem nicht unbeträchtlichen Teil zwischen verkitschtem Größenwahn und gähnender Belanglosigkeit schwanken und eigentlich dem klangtechnischen Aspekt untergeordnet erscheinen, dann kann man das zwar trotzdem alles wegweisend und großartig finden und es steht ja auch jedem frei, das zu tun.

Aber mir persönlich ist dann im Zweifelsfall ein Album aus starken Einzelsongs lieber als ein zwar flüssig daherkommendes und klanglich imposantes Gesamtkonzept, welches jedoch unterm Strich zu 50% nur aus rein klanglichem Schöngeist verpflichteten, aufgemotzten Banalitäten und porentiefer Reinheit besteht.

Und ob der Status eines bestimmten Albums immer gerechtfertigt ist, nur weil das allgemeine Konsensmeinung ist, ist aus meiner Sicht auch fraglich. Das hat für mich nur bedingt Aussagekraft.

Sicherlich ist das auch eine Frage des persönlichen Geschmacks, aber mit einem nicht-verstehen-können-/wollen des Werks hat das, glaube ich, nichts zu tun.

Und bevor es Mißverständnisse gibt: Auch wenn ich meine teilweise Abneigung so deutlich und direkt formuliere - ich bin nicht aggressiv gestimmt, in keinster Weise. ;) 8-)
Aber wir reden schon von 1973, oder? Denn dann schau dir mal an welche Banalitäten damals normal waren und welcher Kitsch angesagt war und dann sag mir nochmal wo da dieses auf der "Dark Side" zu finden ist. Du kannst ein Werk immer nur aus dem Zeitkontext bewerten ob es wahrlich groß oder nur sehr gut oder gut oder eben banal ist. Und 1973 war das, deinen Geschmack hin oder her, in keinster Weise nur irgendwo banal, weder die Musik noch das ganze inhaltliche Konzept noch das graphische.

Du stellst deinen Geschmack hier über alles und so kann man nicht beurteilen ob ein Werk bedeutsam oder nicht ist. So kannst du sagen ob es für dich bedeutsam ist, aber ich rede ja hier von zwei Ebenen. Von meiner und von der Bedeutsamkeit, welches das Werk zurecht in der Geschichte der Rockmusik hat. Und diese zweite Ebene hat mit meinem Geschmack absolut nix zu tun, diese Bedeutsamkeit würde ich ihr auch zubilligen wenn ich sie scheiße finden würde, denn so wie sie ist, gabs damals einfach nix anderes in der Rockmusik das auf so vielen Bedeutsamkeitsebenen wirken kann.

Rein klanglicher Schöngeist? Isses eben nicht, denn der klangliche Schöngeist wird ja durch die keineswegs nur fröhlich naiven philosphischen Texte konterkariert. Du trennst die Musik vom Text, das geht hier nicht, weils nie so gedacht war. Das eine trägt das andere. Waters wollte zugängliche Musik schreiben um nachdenkenswerte Texte übers Leben an den Mann zu bringen. Und genau das hat er gemacht. Also nix mit inhaltsleer weil nur rein klanglich schön.

Porentiefe Reinheit ist - Entschuldigung - einfach ein blöder Versuch zu hetzen von dir. Wieso sollte eine Art-Rock Band keinen sauberen Klang wollen, wenn sie grade im damals besten Studio mit einem der besten jungen Toningenieure zugange sind und ein Werk schaffen wollen, das....siehe den Absatz über dem.

Pink Floyd sahen sich nicht als Rock-Band wie du sie vielleicht siehst, von daher sollte man sie auch nicht unter diesen Parametern kritisieren. Das ist so als ob jemand Status Quo vorwirft, nie eine groß ausgearbeitete Komposition vorgelegt zu haben. Wollten sie ja auch nicht. Man sollte schon den Ansatz des Künstlers beachten und dementsprechend kritisieren und nicht die eigenen Vorlieben da einfach draufpfropfen. Es muß nicht alles kräftig rocken und es muß nicht alles Schönklang sein, es kommt drauf an was der Künstler will. Und das was Floyd wollten, das haben sie so perfekt gemacht wie es 1973 nur möglich war und zwar in absolut allen Belangen.

Es ist nicht allgemeine Konsensmeinung, es ist einfach ein Fakt. So wie der Eiffelturm zu seiner Zeit eine Leistung wie keine Zweite war, so war "Dark Side" 1973 eine Leistung wie keine Zweite. Das hat nix mit persönlichem Geschmack zu tun. Natürlich kannst du den Eiffelturm scheußlich finden, er bleibt trotzdem ein Monument der Architekturgeschichte so wie die "Dark Side" ein Monument der progressiven Rockmusik ist. Ganz simpel weils zu der jeweiligen Zeit einfach nix Vergleichbares gab. Sie waren die Ersten. Die Ersten die so nen Turm bauten, die Ersten die so ein Album vorlegten.

Wenn man da mit persönlichem Geschmack aburteilt, würde mich eher interessieren wo ist dein Problem damit, dass das Album nunmal das Monument ist, das es ist? Ich kann ein Monument unangekratzt anerkennen, weil ich meinen persönlichen Geschmack nicht immer brauche um etwas zu beurteilen.

Du urteilst da einfach viel zu kursichtig, zu engstirning in Bezug auf den Status. Wohlgemerkt, nur darüber diskutiere ich hier, dass dir das Album nicht gefällt ist einfach so und fertig. Aber zum Status urteilst du viel zu voreingenommen. Wenn jemand Eloy aburteilt weil Bornemann so akzentbehaftet Englisch singt verurteilst du das ja auch zurecht als dem Werk völlig unangemessen. Und so ähnlich urteilst du hier. Die trifft nicht deinen Geschmack, also kann sie gar nicht so ein Monument sein, das muß alles mediengesteurte Massenhypnose sein, gell ;)

Im Übrigen, wie ich sagte, ist die "Dark Side" so groß wie sie ist, weil sie eben NICHT nur ein klanglich imposantes Gesamtkonzept ist, sondern ein auf allen Ebenen imposantes Gesamtkonzept ist. Eines, das weit über die eigentliche Ebene für die es gedacht war funktioniert hat und das immer noch tut. Sozusagen ein Werk, das größer wurde, als die Künstler je vorhatten. Drum wurde es für die Band ja auch zum Killer, denn sowas kannst du niemals mehr übertreffen. Das es so groß wurde, das lag natürlich nicht an Floyd allein, das lag an Parsons wie an Hipgnosis genauso, denn beide brachten ihren Teil dazu ein, dass alles wie ein Rädchen ineinandergreift.
Ich stelle meinen Geschmack nicht über alles, das tue ich grundsätzlich nicht. Solltest Du inzwischen eigentlich wissen. Aber ich nehme mir raus meine Ansicht zu einer Sache zu äußern, genauso wie das jedem anderen auch zusteht. Nicht mehr und nicht weniger. Ob das anderen dann schmeckt oder nicht, liegt allerdings nicht in meinem Ermessen. Ich muß mit gegenteiligen Ansichten ja auch klarkommen.
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Re: [TRACK BY TRACK] Pink Floyd - "The Dark Side Of The Moon" (1973)

Beitrag: # 7379Beitrag Oracle
24.08.2017, 23:15

nixe hat geschrieben:
24.08.2017, 08:32
Brainpolice hat geschrieben:
23.08.2017, 19:36
Die unpolierte Live Version "At The Rainbow Theatre London (17.02.1972)" von The Darkside Of The Moon klingt wesentlich besser, frischer, unpolierter, rauer, geschlossener etc. Es lohnt sich diesen Bootleg als Live Version im Regal zu haben.
Kannst Du mal ein cover einstellen?
die hatte ich Anfang der 90er von swingin pig records.
Der Klang war sehr schlecht, viel geknister und ein flacher Frequenzbereich.
Vermutlich gibt es heute bessere Boots davon, kenne ich aber nicht.
bestoftour72.jpg

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Re: [TRACK BY TRACK] Pink Floyd - "The Dark Side Of The Moon" (1973)

Beitrag: # 7380Beitrag Oracle
24.08.2017, 23:42

Vertigo hat geschrieben:
24.08.2017, 12:33


Im Übrigen, wie ich sagte, ist die "Dark Side" so groß wie sie ist, weil sie eben NICHT nur ein klanglich imposantes Gesamtkonzept ist, sondern ein auf allen Ebenen imposantes Gesamtkonzept ist. Eines, das weit über die eigentliche Ebene für die es gedacht war funktioniert hat und das immer noch tut. Sozusagen ein Werk, das größer wurde, als die Künstler je vorhatten.
Das mit den Ebenen ist auch ein Teilaspekt warum ich DSOTM so grandios finde.
Jedes Klangdetail, jedes Coverdetail, jede Textzeile gilt es zu entdecken und zu deuten.
Das alles lässt sich auf sich selber projizieren.
Ich identifiziere mich mit DSOTM , es handelt aus dem realen Leben und es ist verstehbar wenn man sich tiefergehend mit befasst.
Meine Eindrücke hab ich hier mal niedergeschrieben:

https://musicasylum.de/viewtopic.php?p=2495#p2495

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Re: [TRACK BY TRACK] Pink Floyd - "The Dark Side Of The Moon" (1973)

Beitrag: # 7383Beitrag AusDemWegIchBinArzt
25.08.2017, 07:48

Oracle hat geschrieben:
24.08.2017, 23:42
Vertigo hat geschrieben:
24.08.2017, 12:33

Meine Eindrücke hab ich hier mal niedergeschrieben:

https://musicasylum.de/viewtopic.php?p=2495#p2495
Stimmt, wir hatten da ja schon mal was zum Thema. Das wurde ja schon im alten MA verhackstückt. ;)
Wenn Musik Bilder erzeugen und den Hörer mit auf eine Reise nehmen kann, hat sie eine ihrer edelsten Aufgaben erfüllt.



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Re: [TRACK BY TRACK] Pink Floyd - "The Dark Side Of The Moon" (1973)

Beitrag: # 7384Beitrag AusDemWegIchBinArzt
25.08.2017, 07:49

Oracle hat geschrieben:
24.08.2017, 23:42

Meine Eindrücke hab ich hier mal niedergeschrieben:

https://musicasylum.de/viewtopic.php?p=2495#p2495
Stimmt, wir hatten da ja schon mal was zum Thema. Das rührt ja schon aus Zeiten des alten MA, wo diese Thematik bereits abgefrühstückt wurde. ;)
Wenn Musik Bilder erzeugen und den Hörer mit auf eine Reise nehmen kann, hat sie eine ihrer edelsten Aufgaben erfüllt.



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Re: [TRACK BY TRACK] Pink Floyd - "The Dark Side Of The Moon" (1973)

Beitrag: # 7390Beitrag nixe
25.08.2017, 08:52

Ich weiß ja auch , das die Texte es in sich haben, aber da ich nicht simultan übersetzen kann, habe ich beides Einzeln & nacheinander.
& da schneidet das musikalische ziemlich mickrig ab!
Ich hab ein live Bootleg aus Japan, das ca. ein halbes Jahr, bevor das Album erschien, aufgenommen wurde. On the Run noch als 10 min. reine GitarrenJam!
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Re: [TRACK BY TRACK] Pink Floyd - "The Dark Side Of The Moon" (1973)

Beitrag: # 7402Beitrag Brainpolice (†)
25.08.2017, 10:20

nixe hat geschrieben:
24.08.2017, 08:32
Brainpolice hat geschrieben:
23.08.2017, 19:36
AusDemWegIchBinArzt hat geschrieben:
23.08.2017, 18:20


Da gehts Dir so wie mir. Der Klang ist sicherlich auch heute noch state of the art, damals war er sowieso weit über dem Durchschnitt. Das Cover ist genial. Aber sonst eben genau das, was ich auch an anderer Stelle eben immer zu bedenken gebe: Für meinen Geschmack ZU schön, ZU glatt, ZU poliert, ZU vollgestopft mit Gimmicks, was alles das teilweise überraschend flache bzw. eher belanglose Songwriting natürlich auch übertüncht. Viel Aufwand und Popanz, aber nicht übermäßig viel Substanz, bis auf drei, vier stärkere Stücke. Ich habe den Hype auch nie verstehen können.
Da bin ich voll dabei. Ich habe mich auch immer gewundert, warum dieses "glatte" Album so überbewertet ist. Die unpolierte Live Version "At The Rainbow Theatre London (17.02.1972)" von The Darkside Of The Moon klingt wesentlich besser, frischer, unpolierter, rauer, geschlossener etc. Es lohnt sich diesen Bootleg als Live Version im Regal zu haben.
Kannst Du mal ein cover einstellen?
Ich hatte das Album hier schon mal gepostet:
https://musicasylum.de/viewtopic.php?f= ... nbow#p3804
Bei der Version die ich habe ist die Klangqualität ok. Es gibt aber viele Bootlegs auch unter anderem Namen von dem Konzert.

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Re: [TRACK BY TRACK] Pink Floyd - "The Dark Side Of The Moon" (1973)

Beitrag: # 7406Beitrag nixe
25.08.2017, 10:46

Brainpolice hat geschrieben:
25.08.2017, 10:20
nixe hat geschrieben:
24.08.2017, 08:32
Brainpolice hat geschrieben:
23.08.2017, 19:36


Da bin ich voll dabei. Ich habe mich auch immer gewundert, warum dieses "glatte" Album so überbewertet ist. Die unpolierte Live Version "At The Rainbow Theatre London (17.02.1972)" von The Darkside Of The Moon klingt wesentlich besser, frischer, unpolierter, rauer, geschlossener etc. Es lohnt sich diesen Bootleg als Live Version im Regal zu haben.
Kannst Du mal ein cover einstellen?
Ich hatte das Album hier schon mal gepostet:
https://musicasylum.de/viewtopic.php?f= ... nbow#p3804
Bei der Version die ich habe ist die Klangqualität ok. Es gibt aber viele Bootlegs auch unter anderem Namen von dem Konzert.
THX!
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